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Quartett auf Spielersuche – mit oder ohne Sportchef?

Peter Stöger sitzt weiter so fest im Sattel beim 1. FC Köln, wie es die angespannte sportliche Situation zulässt. Der Österreicher gehört einem Quartett an, das über die kurzfristige sportliche Neuorientierung der Geissböcke berät. Das hat Toni Schumacher nun verraten. Dazu gehört auch die Transferplanung für den Winter.

Köln – Toni Schumacher gilt als größter Fürsprecher Peter Stögers beim 1. FC Köln. Schon in den Wochen vor dem Abschied von Sportchef Jörg Schmadtke positionierte sich der Vize-Präsident klar pro Trainer, während er die Bewertung des Managers eher außen vor ließ. Manche deuteten dies als Seitenhieb in Richtung Schmadtke. Inzwischen ist es die dringend benötigte Rückendeckung für den Coach, der mit seiner Mannschaft einfach nicht auf Kurs kommen will.

Der neue Sportchef müsste natürlich mit eingebunden werden

Nach dem Abschied Schmadtkes übertrugen die FC-Bosse die Aufgaben für die Kaderplanung im Winter auf Stöger und Sportdirektor Jörg Jakobs. Doch Toni Schumacher verriet nun, dass auch Geschäftsführer Alexander Wehrle und er selbst der Spielerfindungskommission angehören. „Aktuell sitzen Peter Stöger, Jörg Jakobs, Alex Wehrle und ich zusammen mit der Scouting-Abteilung“, sagte der Vize-Präsident, der hofft, dass schon bald der neue Sportchef ebenfalls dazu stoßen wird. „Da müsste natürlich der neue Sportchef mit eingebunden werden. Deswegen sollte die Suche so schnell wie möglich erledigt sein.“

Bis zur Installation des neuen Sport-Geschäftsführers wird aber Stöger ein gewichtiges Wörtchen mitreden in der sportlichen Ausrichtung der Geissböcke im Winter. Wie wird der Kader geplant? Suchen die Kölner noch nach Spielern, die unmittelbar im Abstiegskampf weiterhelfen? Oder wird die Kaderplanung schon auf die Zweite Liga ausgerichtet? Diese Fragen werden vom sportlichen Verlauf der nächsten Wochen abhängen. Stöger und Jakobs sollen das Anforderungsprofil erstellen, Jakobs und der Scouting-Abteilung kommt die Suche nach den entsprechenden Spielern zu, Schumacher berät als kontrollierende Instanz des Vorstands.

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6 Kommentare
  1. Michael H says:

    Hört sich nach noch mehr Klüngelei an. Vielleicht sollte man mal schauen, den Anteil von Kölnern im Verein zu reduzieren.

    Hoffe, dass es bei der nächsten Wahl eine Alternative zu Schumacher geben wird. Kompetenz ist bei ihm ja nicht gerade viel vorhanden…

  2. mal im Ernst says:

    Der Anfang vom Ende. Stöger nur noch auf dem Markt weil kein anderer gefunden wird ? Wie kann man mit so einem trostlos Trainer weitermachen. Da war der Fußball in den 70er Jahren viel schöner anzusehen als dieses gekicke von heute.Im Interesse der Fans und des Clubs wäre ein Neuanfang die richtige Entscheidung gewesen. Wenn hier der Club im Vordergrund stehen soll ist das noch eine Farce . Für was bekommt dieser Schuhmacher eigentlich Geld? Kann nix ,und bringt nix für den FC.

  3. Thomas Kluwig says:

    Ich gehe davon aus das die meisten Kommentare die hier veröffentlicht werden von FC Fans geschrieben werden worunter ich mich auch zähle.
    Aber hier fängt der ganze Ärger doch an.
    Wir als FC Fans standen im Sommer 2016 mit einem Glas Kölsch auf den Straßen der Innenstadt und feierten unser Team wie einen Weltmeister.
    Wir schwärmen von unserem FC:
    – Stöger, der beste Trainer aller Zeiten,
    – Horn wird Nationalspieler,
    – der Tünn ist das Markenzeichen des Vereins
    …….
    Und jetzt!!!!!!!?????
    Alle Dinge haben sich innerhalb weniger Monate total verändert.
    Das es eine schwierige Saison werden sollte war ja klar,
    Bleibt bitte alle Mal realistisch, wir spielen gegen den Abstieg, solange wir noch Möglichkeiten haben müssen wir den Trainer und die Mannschaft unterstützen.
    Diese negativen Kommentare überhäufen sich in der Öffentlichkeit, das kann den Druck auf die Mannschaft nochmals verstärken.
    Also bleibt Cool und Realistisch

    • prinzikai says:

      Realistisch wäre Stöger schon längst weg – eben weil er in der jüngsten Vergangenheit die Erfolge hatte, welche Dich und viele andere zurecht (auch durch sehr sehr sehr langer Durststrecke verursacht) feiern liese. Aber im Erfolg macht man die grössten Fehler und die wurden zugegebener Weise hauptsächlich durch J.Schmadtke gemacht, aber auch ein Stöger hätte sich hier mehr zeigen müssen und hätte stärker protestieren müssen, ansonsten ist er nicht mehr als eine Marionette, man merkt doch auch das er deutlich angeschlagen ist und er eben auch auf der Erfolgswelle mitgeritten ist und sich keine Gedanken für eine Neuausrichtung gemacht hat (man spürt förmlich das er ausgelaugt ist und vermutlich keine Lust auf Streitgespräche mit Schmadtke hatte).
      Der Erfolg hat hier eindeutig blind gemacht – es fehlte Köln ein Mahner wie Schmadtke – es war eine grosse Chance auf diesen einmaligen Erfolg was aufzubauen, die wurde aber kläglich vergeben.
      Dann steht man nun ebend da, wo man jetzt steht – vor einem Scherbenhaufen, aber dennoch handlungsfähiger als vor 4-5 Jahren – somit muss man jetzt die richtigen Entscheidungen treffen und ich hätte auch kein Problem gehabt mit Stöger in die 2.Liga zu gehen, aber ich sehe keine Aufbruchstimmung bei Ihm und er hat einfach auch zu viele Fehler gemacht in letzter Zeit.
      Siehe Leicester in England und die wurden sogar Meister.

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