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Risa beschert U21 und Pawlak den Sieg über Uerdingen

Für die zweite Mannschaft des 1. FC Köln läuft es derzeit richtig rund. Dank eines 1:0 (0:0)-Erfolges über den Tabellenzweiten KFC Uerdingen hat die Elf von Trainer André Pawlak den dritten Sieg in Serie eingefahren. Damit haben die Geißböcke wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt.

Köln – Für André Pawlak muss der 1:0-Erfolg des Effzeh gegen seinen Ex-Klub eine Genugtuung gewesen sein. Der Coach, der das Amt des Cheftrainers von Patrick Helmes übernommen hatte, stieg erst in der vergangenen Saison mit dem KFC Uerdingen in die Regionalliga auf und wurde noch im selben Sommer von seinen Aufgaben entbunden.

Effzeh mit Selbstvertrauen – Uerdingen als Tabellenführer

Der Aufsteiger aus Uerdingen legte in der Regionalliga prompt einen Start nach Maß hin. Vor dem Spieltag grüßten die Gäste von der Tabellenspitze. Doch auch die Kölner konnten mit zwei Siegen in Folge mit Selbstvertrauen in die Partie gehen. Zudem bekamen die Jung-Geißböcke Unterstützung aus der Profi-Mannschaft: Pawel Olkowski kam auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz.

Im Franz-Kremer-Stadion zeigte sich am Samstagvormittag schnell ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften kamen zu guten Torgelegenheiten, konnten diese aber im ersten Durchgang nicht nutzen.

Birk Risa sorgt für die Befreiung

In der zweiten Halbzeit war die Partie von vielen kleinen Fouls geprägt, zudem schlichen sich vor allem beim Gast immer wieder Fehlpässe ein. In der 70. Minute konnten die Geißböcke schließlich jubeln: Nach einer abgeprallten Ecke konnte Ana Ouahim denn Ball zurück in den Strafraum flanken, wo Risa aus fünf Metern völlig frei stehend nur noch einschieben brauchte.

Die Gäste versuchten mit einem Doppelwechsel noch einmal den nötigen Impuls nach vorne zu setzen, waren an diesem Tag aber einfach zu harmlos in den Offensivbemühungen. Somit kassierte Uerdingen die erst zweite Saisonniederlage, während der Effzeh wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln konnte.

Tore

1:0 Birk Risa (70.)

Aufstellung

Müller – Olkowski, Kusic, Risa (77. Surek), Siemann – Führich, Hildebrandt, Jakobs (58. Klauß), Ouahim – Ratifo, Prokoph  (79. Laux)

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