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Wehrle will Kumpel Heldt: Wie realistisch ist der Deal?

Nur Kind kann den Deal verhindern

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Eine Frage der Ablöse?

Kind zeigte sich schon im Sommer 2016 als unangenehmer Gesprächspartner, als der FC an Salif Sané interessiert war. Damals schien es ein persönliches Problem zwischen Kind, dem damaligen Manager Martin Bader und Kölns Jörg Schmadtke zu sein. Inzwischen scheint der Präsident von Hannover 96 den 1. FC Köln zu seinem persönlichen Objekt tiefer Abneigung ausgemacht zu haben. Oder ist alles nur ein Pokerspiel?

Zuletzt zeigten die Personalien Peter Hermann (Co-Trainer von Fortuna Düsseldorf, der von Jupp Heynckes zum FC Bayern gelockt wurde) und Sven Mislintat (Chefscout von Borussia Dortmund, der zum FC Arsenal wechselt), dass auch die Positionen der Trainer, Scouts und Manager inzwischen eine Frage der Ablösesumme geworden sind. Und so müsste der Effzeh für Heldt wohl in die Tasche greifen und wohl eine Millionenablöse zahlen, um den 47-Jährigen aus seinem bis 2020 laufenden Vertrag rauszukaufen.

Heldt holte Höger und Clemens zu S04

Heldt formte als junger Sportdirektor beim VfB Stuttgart die Meistermannschaft von 2007 mit, war an Transfers wie Pavel Pardo, dem jungen Roberto Hilbert oder dem 30-Millione-Euro-Verkauf von Mario Gomez beteiligt. Allerdings griff er auch mit Spielern wie Ciprian Marica und Pavel Pogrebnyak daneben. Beim FC Schalke 04 sollte er den überteuerten Kader von Ex-Manager Felix Magath ausdünnen, die Königsblauen sanieren und trotzdem erfolgreich machen. Er holte Ralf Rangnick als Trainer und gewann mit ihm den DFB-Pokal. Marco Höger wechselte damals zu Schalke, Leon Goretzka kaum aus Bochum, Eric Maxim Choupo-Moting aus Mainz und Christian Clemens vom Effzeh.

Warum vom Aufsteiger zum potentiellen Absteiger?

Im März 2017 übernahm Heldt das Ruder bei Hannover, feierte den Aufstieg mit Neu-Trainer Andre Britenreiter und baute einen Kader, mit dem 96 wohl problemlos die Klasse in der Bundesliga halten wird. Insbesondere Ihlas Bebou und der Stürmer Jonathas haben bereits eingeschlagen. Dennoch scheint es Heldt vom Aufsteiger nach Köln zu ziehen. Der ehemalige Spieler der Geissböcke soll einmal gesagt haben, sein Wunsch sei es, irgendwann einmal den Effzeh als Sportchef zu führen. Dieser Wunsch könnte nun in Erfüllung gehen. Selbst die Aussicht auf einen möglichen Abstieg schreckt Heldt nicht ab. Einzig Martin Kind könnte den Deal wohl noch verhindern.

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