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Höger kehrt zurück – aber schlechte Aussichten für Januar

Die Hoffnungen ruhen auf Januar. Dann sollen die Verletzten beim 1. FC Köln zurückkehren. Aber wird das wirklich so kommen? Ein Blick auf die Verletzten zeigt, dass diverse Spieler längst nicht zum Trainingsauftakt nach der kurzen Winterpause wieder fit sein werden. Dafür kehrt zumindest Marco Höger früher zurück.

Köln – Höger fiel zuletzt zwei Monate mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel aus. Eigentlich war für ihn die Hinrunde schon beendet. Doch ähnlich wie Dominique Heintz hat sich der 28-Jährige schneller zurückgekämpft und wird am Samstag gegen den VfL Wolfsburg erstmals wieder im Kader der Geissböcke stehen.

„Marco Höger ist wieder mit dabei“, erklärte Stefan Ruthenbeck am Freitag. „Er ist ein erfahrener Spieler, ein Junge mit viel Mentalität. Er ist heiß und tut den Jungs gut.“ Höger habe in den letzten Tagen noch einmal einen Sprung gemacht und sei nun wieder spielfit. „Er will unbedingt mit dabei sein. Deswegen werden wir ihn belohnen und in den Kader nehmen.“

Zwölf Ausfälle: Wer kehrt wann zurück?

Dagegen sieht die Perspektive für die Zeit nach der Weihnachtszeit nur bedingt vielversprechend aus. Aktuell fallen Thomas Kessler (Knieprobleme), Dominic Maroh (Oberschenkel), Joao Queiros (Wirbelfraktur), Jonas Hector (Syndesmose), Marcel Risse (Knie), Leonardo Bittencourt (Oberschenkel), Nikolas Nartey (Knie), Jhon Cordoba (Oberschenkel), Sehrou Guirassy (Zeh), Yuya Osako (Lungenentzündung), Claudio Pizarro (Oberschenkel) und Simon Zoller (Oberschenkel) aus.

Konstantin Rausch trainiert nach seinen Erschöpfungserscheinungen zwar wieder, wird aber noch nicht gänzlich fit sein für das Duell gegen Wolfsburg. Höger ist zurück, der Muskel bei Heintz hält ebenfalls. Doch damit hören die guten Nachrichten schon wieder auf. Guirassy wurde der entzündete Nagel an einem Zeh gezogen, er kann aktuell keine Fußballschuhe tragen und fällt bis Januar aus. Auch Kessler muss wegen Knieproblemen bis zum Jahresende kürzer treten. Zusammen mit Claudio Pizarro wollen diese Spieler zum Trainingsauftakt am 2. Januar 2018 wieder fit sein.

Bittencourt und Risse die größten Sorgenkinder

Und der Rest? Noch immer nicht absehbar. „Es gibt nicht mehr viele, von denen wir wissen, dass sie sofort wieder dazukommen können“, sagte Ruthenbeck am Freitag. Am weitesten scheinen Simon Zoller und Jonas Hector, die bereits beim individuellen Balltraining gesehen wurden. Dominic Maroh liegt im Zeitplan, ebenso Jhon Cordoba. Doch beide werden wohl erst, ähnlich wie der erkrankte Osako, Mitte Januar wieder voll belastbar sein.

Die beiden größten Sorgenkinder sind Marcel Risse und Leonardo Bittencourt. Risse konnte zu Saisonbeginn nur drei Einsätze von Beginn an bestreiten, ehe wieder Probleme auftraten und schließlich ein doppelter Rückschlag am Meniskus zu großen Sorgen um ihn führten. Mit ihm rechnet am Geißbockheim aktuell niemand, der Rechtsaußen muss sehr behutsam wieder aufgebaut werden. Seine Rückkehr ist überhaupt nicht absehbar. Bittencourts Verletzung dagegen war lange ein Rätsel. Noch ist er nicht ins Lauftraining eingestiegen. Wann der Offensivspieler wieder voll belastbar sein wird, steht nicht fest. Die Hoffnung, dass im Januar viele Rückkehrer wieder auf dem Platz stehen werden, muss inzwischen revidiert werden.

 

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