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Welche Talente lässt Ruthenbeck gegen Wolfsburg ran?

Das letzte Heimspiel des Jahres 2018 steht für den 1. FC Köln an. Können sich die Geissböcke halbwegs versöhnlich von den heimischen Fans verabschieden? Mit dem VfL Wolfsburg kommt der Remis-König ins RheinEnergieStadion. Doch der Effzeh hofft auf den ersten ersten Bundesliga-Sieg der Saison.

Köln – Drei Siege, drei Niederlagen und zehn Unentschieden hat der VfL Wolfsburg in dieser Saison bislang zustande gebracht. Der letzte Auswärtssieg liegt fast vier Monate zurück. Trainer Martin Schmidt hat sein Team zwar stabilisiert. Die Wölfe laufen allerdings den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Das hätten uns die Fans nicht verziehen

Das wollen die Kölner ausnutzen und sich allen Problemen zum Trotz den ersten Sieg erkämpfen. „Wir haben ein paar Ideen, wie wir den Gegner vor Probleme stellen können“, sagte Stefan Ruthenbeck am Tag vor der Partie und kündigte personelle Veränderungen im Vergleich zum 0:1 beim FC Bayern München an. „Wir werden ein paar Spieler reinbringen, um frisch zu sein.“

Ruthenbeck hat die wenigen verbliebenen Spieler in seinem Kader, vor allem die Talente, an der Ehre gepackt. Sie sollen sich und den Fans beweisen, dass sie Fußball spielen können. Abstiegskampf hin oder her. „Druck muss trotzdem da sein. Ansonsten kann das enorm in die Hose gehen“, betonte Ruthenbeck und verwies auf die Folgen, die eine Klatsche in München hätte haben können. „Das hätten uns die Fans nicht verziehen.“ Am Samstag will der Effzeh den heimischen Fans noch einmal bieten, was die Spieler noch im Tank haben. „Es ist egal, wer spielt. Alles, was für Leidenschaft steht, kann jeder abrufen. Dann bist du vielleicht nicht die bessere Mannschaft, aber unangenehm. Das wollen wir sein.“

Birk Risa im Sturm neben Klünter?

Dafür wird Ruthenbeck Veränderungen vornehmen. Wohl nicht in der Defensive, wobei die Kölner dem VfL Wolfsburg wohl eher mit einer Viererkette denn mit einer Fünferkette wie in München begegnen werden. Somit könnte Ruthenbeck in der Offensive eine Veränderung vornehmen. Mit dem Verweis auf neue Spieler in der Startelf könnte dies Birk Risa betreffen. Da dem Interimscoach die Stürmer ausgegangen sind, könnte er sich daran erinnert haben, dass der Norweger in den dortigen Junioren-Nationalmannschaften im Sturm agiert. Während Risa in der Kölner U19 und U21 als Linksverteidiger oder auf der linken Außenbahn spielte, stünde er nun als schneller Partner von Lukas Klünter im Angriff parat.

So könnte der Effzeh spielen: T. Horn – Sörensen, Meré, Heintz, J. Horn – Jojic, Lehmann, Özcan, Handwerker – Klünter, Risa

Alternativen wären: Müller – Bisseck, Kusic, Olkowski, Höger, Führich, Ouahim, Clemens, Jakobs

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