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Jetzt also doch! Effzeh steigt in eSports ein

Vor einem Jahr erklärte Geschäftsführer Alexander Wehrle dem GEISSBLOG.KOELN. der 1. FC Köln werde die Augen im eSports-Markt offen halten und sich diesem Thema langsam, aber sicher nähern. Nun haben die Geissböcke den Schritt in den eSports-Markt gewagt und eine Kooperation einem der erfolgreichsten Gaming-Unternehmen weltweit geschlossen.

Köln – Wie der Effzeh am Mittwoch erklärte, kooperiert der Klub künftig mit SK Gaming, dem amtierenden Weltmeister im Computerspiel Counter-Strike. Das Unternehmen, das 1997 in Oberhausen gegründet wurde, hat inzwischen seinen Hauptsitz in Köln. Seit 2016 hält die vom russischen Milliardär Alischer Usmanow finanzierte ESforce Holding die Mehrheitsrechte an SK Gaming. Neben Counter-Strike nehmen die Spieler auch an Wettbewerben mit den Spielen FIFA, Hearthstone und Vainglory teil.

Zwei professionelle FIFA-Spieler für den FC

Zunächst werden SK Gaming und der 1. FC Köln strategisch zusammenarbeiten. Das eSports-Unternehmen wird den FC im Bereich der Digitalisierung, Internationalisierung und des eSports beraten. Der FC wiederum unterstützt die Spieler in der Vorbereitung auf Turniere in den Bereichen Training, Fitness und Ernährung. Neben weiterer Aufklärung für Jugendliche und Eltern zum Thema Computerspiele werden künftig zwei Spieler für den 1. FC Köln in der virtuellen Bundesliga an den Start gehen werden: Mirza Jahic (Playstation) und Timo „Praii“ Gruneisen (X-Box) heißen die beiden professionellen FIFA-Spieler, die künftig den 1. FC Köln vertreten werden.

„Mit dem Spiel FIFA haben wir einen Anknüpfungspunkt zum Fußball, der für eine solche Partnerschaft aus unserer Sicht sehr wichtig ist“, sagte Geschäftsführer Wehrle. „Zugleich wissen wir, dass eSports Abermillionen Menschen weltweit begeistert und mit rasanter Geschwindigkeit professionalisiert wird.“ Von diesem wachsenden Markt will der Effzeh profitieren, zumal die Branche 2017 knapp 600 Millionen Euro umsetzte und bereits Vereine wie Paris Saint-Germain, Manchester City oder der FC Schalke 04 mit eigenen Teams eingestiegen sind. eSports wird in Ländern wie den USA, Brasilien, China oder Frankreich inzwischen als Sportart anerkannt.

1 Antwort
  1. Huey L.
    Huey L. says:

    Das ist eine Nachricht, die so gar nichts bei mir auslöst. Ist mir ehrlich gesagt auch völlig egal, ob der FC da mitmacht oder nicht. Jetzt kann man wieder das alte „der Fußball wird immer kommerzieller“ Lied anstimmen, aber damit erklärt man auch nur die Binse zur Weisheit. Dann finde ich in diesem Zusammenhang ein „wichtig ist auf’m Platz“ passender/treffender. Wobei ich selbstredend unser Stadion und nicht einen virtuellen Platz damit meine… .

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