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70 Jahre Effzeh: So verliefen die bisherigen Jubiläen

Von der Geburt bis zum ersten Pokalsieg

Der 1. FC Köln feiert am Dienstag seinen 70. Geburtstag. Nach seiner Gründung am 13. Februar 1948 erlebte der Klub viele Höhenflüge und vor allem in der jüngeren Geschichte ebenso viele Abstürze. Es scheint, als vollführe der Effzeh immer wieder Flugversuche wie Ikarus.

Köln – Wer zu hoch hinaus will, dessen Fallhöhe ist entsprechend. Der 1. FC Köln hat dies in seiner 70-jährigen Geschichte schon allzu häufig erleben müssen. Das zeigen auch die bisherigen Jubiläen, die der Verein feiern konnte. Ein Blick zurück in die FC-Historie.

13. Februar 1948 – Die Geburt

Am 13. Februar 1948 ist es soweit: Die Mitglieder der SpVgg Sülz 07 und des Kölner BC stimmen für eine Fusion. Noch am selben Tag kommen die Gründer des 1. FC Köln in der Kneipe „Roggendorf“ auf der Luxemburger Straße zusammen und rufen den neuen Fußballklub offiziell aus. Franz Kremer wird einstimmig zum ersten Präsidenten gewählt. Er wird das Amt 19 Jahre lang bis zu seinem Tod ausüben und den Verein damit bis in die heutige Zeit prägen.

13. Februar 1958 – Schnellinger kommt, Weisweiler geht

Im zehnten Jahr nach seiner Gründung wechselt ein gewisser Karl-Heinz Schnellinger zum FC. Er wird fünf Jahre später zum ersten deutschen Fußballer des Jahres des 1. FC Köln gewählt werden. In seinem ersten Jahr aber – das gleichzeitig das letzte der zweiten Traineramtszeit von Hennes Weisweiler ist – wird Köln in der Oberliga West knapp hinter dem FC Schalke 04 Vizemeister. Im westdeutschen Pokal erreicht der Klub das Finale, verliert aber gegen Fortuna Düsseldorf.

13. Februar 1968 – Trauer um Kremer, Jubel über Pokalsieg

Es ist die Saison, in der Köln um den am 11. November 1967 verstorbenen Franz Kremer trauert. Oskar Maaß wird sein Nachfolger als Präsident und kann mit dem Effzeh gleich einen riesigen Erfolg feiern. In der Meisterschaft rollt das Team auf Rang vier ein. Dafür zieht das Team von Willi Multhaup ins Finale des DFB-Pokals ein. In Ludwigshafen geht es gegen den VfL Bochum. Carl-Heinz Rühl wird zum entscheidenden Mann. Beim 4:1-Erfolg über den VfL erzielt er die Tore zum 2:1 und 3:1. Der 1. FC Köln ist zum ersten Mal DFB-Pokalsieger.

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