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Bei klirrender Kälte: Die Vorbereitungen auf den VfB beginnen

Nach dem wichtigen 2:1-Erfolg über RB Leipzig steht für den 1. FC Köln bereits das nächste Endspiel vor der Tür. Am Sonntag empfängt das Team von Stefan Ruthenbeck mit dem VfB Stuttgart das Team der Stunde. Bei den aktuellen Temperaturen ist jedoch besondere Vorsicht geboten.

Köln – Auch Trainer Stefan Ruthenbeck hielt es am Mittwochmorgen nicht lange auf einer Stelle. Immer wieder bewegte sich auch der Chefcoach an der Seitenlinie hin und her. „Wir müssen alle in Bewegung bleiben, es ist wirklich eiskalt“, sagte der Trainer nach der Einheit. Bei strahlendem Sonnenschein, aber Temperaturen bis zu minus sieben Grad, absolvierten die FC-Profis ihre erste Einheit nach dem Sieg über RB Leipzig am Sonntagabend. Einige hartgesottene wie Dominic Maroh oder Simon Zoller trainierten sogar in kurzen Hosen. Die Temperaturen schlugen sich aber auch auf die Trainingsmethoden nieder. „Ich bin eigentlich ein Fan von kleinen Spielformen. Heute haben wir aber eine größere gewählt, damit alle in Bewegung bleiben“, erklärte Ruthenbeck.

Einige Spieler angeschlagen

Einige Spieler fehlten heute bei der Frost-Einheit. Sie mussten der Kälte bereits Tribut zollen. Sehrou Guirassy, Birk Risa, Sven Müller und Jannes Horn konnten aufgrund von Erkältungen nicht mit der Mannschaft trainieren. „Wir können kein Risiko eingehen, dass sich andere Spieler anstecken“, meinte der Trainer. Zudem fehlte Youngster Chris Führich, der sich beim 3:0-Sieg der U21 eine muskuläre Verletzung zugezogen hatte.

Matthias Lehmann und Marcel Risse hingegen haben heute, wie schon in der Vorwoche, individuell trainiert. „Sie werden nicht geschont, die beiden trainieren drinnen auch richtig hart. Es ist wichtig, dass sie auch präventiv etwas machen“, erklärte Ruthenbeck das Fehlen der beiden FC-Profis.

Stuttgart ein ganz anderer Gegner

In Köln währte die Freude über den Auswärtssieg in Leipzig nur kurz. Zu wichtig ist das kommende Spiel am Sonntag gegen den VfB. Mit den Schwaben kommt derzeit die Mannschaft der Stunde an den Rhein. Seit Tayfun Korkut die Stuttgarter übernommen hat, hat der VfB noch kein Spiel verloren. Aus vier Spielen holte der Ex-Klub von Simon Terodde ganze zehn Punkte und konnte sich so von den Abstiegsrängen vorerst distanzieren. „Stuttgart ist ein ganz anderer Gegner als Leipzig. Wir müssen versuchen, die Konter des Gegners zu verteidigen und das richtige Risiko wählen“, sagte Ruthenbeck und fügte hinzu: „Wir werden mehr Ballbesitz haben als Stuttgart.“ Bisher hatte der VfB in allen vier Spielen unter Korkut weniger Ballbesitz als der Gegner und hat trotzdem die Spiele gewinnen können. „Das ist auch eine Aussage, wie deren Fußball aussieht.“ Beim Effzeh hat man unterdessen noch eine Rechnung mit dem Aufsteiger offen. Nach dem zurückgenommenen Elfmeter im Hinspiel und der Niederlage in letzter Sekunde will man sich in Köln gerne mit einem Sieg revanchieren.

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