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Das nächste Endspiel: Mit Koziello und Bittencourt?

Heute Abend spielt der 1. FC Köln um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Trainer Stefan Ruthenbeck hat sich bei der Kadernominierung für den wieder genesenen Leonardo Bittencourt entschieden. Der Linksaußen könnte gegen RB Leipzig gleich in die Startelf rücken.

Leipzig – Am letzten Spieltag zeigte der Effzeh beim 1:1 (1:1) gegen Hannover 96 eine durchwachsene Leistung. Eine kämpferische Schlussphase wäre fast mit dem Last-Minute-Siegteffer belohnt wurden, doch der Treffer von Claudio Pizarro wurde zu Recht zurückgenommen. Für die Partie gegen RB Leipzig könnte Ruthenbeck umstellen.

Defensive wieder stabiler

Die FC-Defensive zeigte sich zuletzt deutlich verbessert. Im Vergleich zur 2:4-Niederlage in Frankfurt ließen die Domstädter beim Unentschieden gegen Hannover deutlich weniger Großchancen zu und erstickten zahlreiche Konter des Gegners im Keim. Diese Stabilität hatte auch damit zu tun, dass sich der Coach für eine Dreierkette entschieden hatte – mit Dominique Heintz, Horge Meré und Frederik Sörensen.

Insbesondere dem Dänen kam diese Umstellung zu Gute. Sörensen wurde auf der rechten Seite immer wieder von Marcel Risse unterstützt. Sein Pendant auf der anderen Seite war Jonas Hector, der defensiv aushalf, aber auch nach vorne Akzente zu setzen versuchte. Es ist daher davon auszugehen, dass Rutheneck am Abwehr-Personal festhalten wird. Nur bei einem erneuten Systemwechsel könnte er umstellen.

Rücken Koziello und Bittencourt in die Startelf?

Im Zentrum scheint Marco Höger aktuell gesetzt. Er ist der neue Chef im Mittelfeld. Anders sieht das bei Salih Özcan aus. Der Sechser zeigt zwar vielversprechende Ansätze, leistet sich mit zunehmender Spieldauer aber auch immer wieder Fehler. Möglich also, dass der FC-Trainer Özcan aus der Startelf nimmt. Für ihn könnte Vincent Koziello spielen. Der kleine Franzose zeigte bei seiner Einwechslung gegen Hannover seine Qualitäten am Ball.

Offensiv hat Ruthenbeck die Qual der Wahl. Milos Jojic zeigte sich im neuen Jahr wieder deutlich verbessert, in den letzten beiden Partien war der Serbe jedoch kaum zu sehen. Gut möglich also, das Leo Bittencourt, dessen Flexibiliät Ruthenbeck zuletzt gelobt hatte, den offensiven Part im Zentrum einnehmen wird. Nach überstandener Gehirnerschütterung dürfte Simon Terodde im Sturmzentrum beginnen. Dahinter wird wohl Yuya Osako auflaufen. Der Japaner blühte zuletzt wieder auf. Neben Terodde fühlt er sich sichtlich wohl.

So könnte der 1. FC Köln spielen: Horn – Sörensen, Meré, Heintz – Risse, Höger, Koziello, Bittencourt, Hector – Osako, Terodde

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