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Noch kein Sieg gegen RB: Das macht Mut gegen Leipzig

Durch den Sieg des SV Werder Bremen über den Hamburger SV, ist der Rückstand des 1. FC Köln auf den Relegationsplatz auf zehn Punkte und auf den Nichtabstiegsplatz auf elf Punkte angewachsen. Ein Sieg gegen RB Leipzig ist elf Spieltage vor dem Saisonende also Pflicht, will man den Rest der Spielzeit nicht nur noch Freundschaftsspiele absolvieren. 

Köln – Ein Blick auf die Statistik lässt für den Effzeh wenig Hoffnungen aufkommen, heute drei Punkte aus der Red Bull Arena entführen zu können. In diesem noch jungen Duell gab es zwischen beiden Teams drei Begegnungen, zwei davon konnten die Sachsen für sich entscheiden. Im Heimspiel der letzten Saison konnte des Effzeh zumindest einen Punkt in Müngersdorf behalten.

Bestes Saisonspiel gegen RBL

Auch im Hinspiel am 7. Spieltag mussten sich die Kölner geschlagen geben. Dabei lieferten die Geissböcke allerdings ihre bis dato und vielleicht sogar bis heute beste Saisonleistung ab. Wie so häufig scheiterte es jedoch am Torabschluss. 17 Mal schossen die Kölner auf den gegnerischen Kasten, trafen aber lediglich einmal. Dabei kam das Tor von Yuya Osako in der 82. Minute zu spät, Lukas Klostermann und Yusuf Poulsen nutzten ihre im Vorfeld Chancen eiskalt.

Zumindest für Osako ist RB Leipzig so etwas wie der Lieblingsgegner. Bisher traf der Japaner in jedem Spiel gegen die Bullen. Insgesamt drei Treffer erzielte Osako bereits gegen das Team von Ralph Hasenhüttl. Ein weiteres Argument für Stefan Ruthenbeck, Osako trotz muskulärer Probleme unter der Woche heute zu vertrauen.

Auch Leipzig mit Problemen

Dass die Leipziger alleine von der Tabellensituation und dem mit Spielern internationaler Klasse gespicktem Kader her in der Favoritenrolle sind, steht außer Frage. Dennoch zeigt auch die Formkurve der Gastgeber leicht nach unten. In Frankfurt setzte es am vergangenen Montag eine 1:2-Niederlage und auch im Heimspiel in der Europa League gegen Neapel musste sich RBL mit 0:2 geschlagen geben. Zudem mussten die Leipziger zuletzt auf die beiden Leistungsträger Willi Orban und Naby Keita verzichten. Orban jedoch wird nach einer Schnittwunde am Knie heute wieder einsatzbereit sein. Ein Einsatz von Keita steht hingegen noch auf der Kippe, sein Einsatz ist nach einer Oberschenkelzerrung noch fraglich.

Eine kleine Zusatzmotiviation gibt es für die Bullen allerdings: Nicht nur, dass sie mit einem Sieg wieder vorübergehend auf Platz zwei Springen können. Mit einem Erfolg heute Abend über den Effzeh können die Leipziger den 100. Heimsieg in einem Ligaspiel in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte feiern.

5 Kommentare
  1. NICK says:

    „Ein Sieg gegen RB Leipzig ist elf Spieltage vor dem Saisonende also Pflicht…“ Blödsinn. Wir müssen nicht gegen die Championsleaque-Anwärter gewinnen. Siege gegen Stuttgart, Bremen, Mainz, Hertha, Freiburg, Wolfsburg KANN man als „Pflicht“ ausrufen, aber nicht Gladbach, Dortmund, Leipzig, Leverkusen, Schalke oder Bayern…

    Wenn wir heute einen Punkt holen, wäre das absolut ausreichend.

  2. Alf Krispin says:

    Es ist schon erstaunlich, dass man die anhaltende Erfolgslosigkeit des neuen Sport/Trainerteams immer noch mit der Vergangenheit Schmadtke/Stöger begründet. Veh/Ruthenbeck, beide geholt um das Ruder endlich wieder Richtung Erfolg und Klassenerhalt zu reißen, haben bis dato, sozusagen als neuer Besen, mächtig daneben gekehrt. Also dürfte es doch nicht nur an den alten Verantwortlichen gelegen haben, dass die Mannschaft ohne Modeste einfach für die 1. Liga nicht wirklich taugt. Obwohl keine wesentlichen Verletzten, wie seinerzeit, mehr zu beklagen sind, bringen die Neuen kaum was positives zu Stande. Nur die Beiden müssen ihr Versagen nicht verantworten, denn die können sich immer medial lauthals auf ihre Vorgänger ausreden und waschen ihre Hände in Unschuld! Verstehe nicht, warum man jetzt noch nicht fordert, die Beiden endlich, auf Grund ihres anhaltenden Versagens, gleich zum Schafott zu führen, bevor es für den Umschwung zu spät ist!

      • Alf Krispin says:

        In Erinnerung des allgemeinen Grundtenor von diversen Medien, Vorstand, Fans und auch Veh, die keine Gelegenheit ausließen Schmadkte und Stöger zum Alleinschuldigen für die aktuelle FC Situation hinzustellen! Keiner hat aber bis jetzt erklärt: „Sorry, wir können es eigentlich auch nicht besser!“ Die entstandene Rufschädigung ist aber nur sehr schwer wieder gut zu machen!

        • NICK says:

          Ich dachte erst, dass sei ironisch gemeint. Schmadtke/Stöger hatten die Hinrunde. Veh/Ruthenbeck sollten die Rückrunde Zeit erhalten. Wer am Ende mehr Punkte geholt hat war dann wovl besser…ach Moment…die Sache ist ja schon entschieden…

          Zereisst niemanden der schon viele Punkte aufgeholt hat nur weil man gegen den BVB und eind aktuell starke Eintrachg verloren hat. Wir werden nicht jeded Spiel gewinnen, sonst könnten wir uns ja alle entspannt zurück legen…

          Es gilt bis zum letzten Spieltag in Position zu sein, um sich in Wolfsburg zu retten. Bis dahin werden auch noch ein paar Spield verloren gehen. Kopf oben halten und auf die Rückrundentabelle gucken…

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