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Ist der Effzeh hart genug für Frankfurts harte Jungs?

Ruthenbeck spioniert in Frankfurt

Das Hinspiel zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt (0:1) verfolgte Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Tribüne aus. Doch die ist nun anderweitig beschäftigt. Allerdings könnte es am Samstag auf dem Rasen in der Commerzbank Arena ähnlich schmutzig zugehen wie in den zuletzt geführten Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Köln/Frankfurt – Am Mittwochabend hat Stefan Ruthenbeck schon etwas vor. Er wird nach Frankfurt reisen. Denn dort trifft die Eintracht im DFB-Pokal auf den 1. FSV Mainz 05. Der FC-Coach will sich nicht vom 0:3 der SGE vom vergangenen Wochenende in Augsburg täuschen lassen. Er macht sich lieber einen frischen Eindruck vom nächsten Gegner der Geissböcke. Schließlich steht die Eintracht weit besser da als das letzte Ergebnis vermuten lässt.

Auf jede Niederlage folgte bislang ein Sieg

Mit 33 Punkten nach 21 Spielen rangieren die Adler gerade einmal zwei Punkte hinter dem Zweiten, können im Pokal-Derby gegen Mainz ins Halbfinale einziehen und so ihre bemerkenswerte Saison weiter fortsetzen. Nach Siegen über Wolfsburg und Gladbach war die Klatsche in Augsburg zwar verwunderlich. Doch das Team von Niko Kovac wusste in dieser Saison bislang immer eine Antwort. Bislang folgte auf jede Niederlage in der Liga sofort wieder ein Sieg. Der FC ist also gewarnt.

Die Eintracht gehört zu den unangenehmsten Gegnern in dieser Spielzeit. Nicht nur, weil die Kovac-Truppe überaus erfolgreich spielt. Sie spielt auch überaus hart. Mit 47 Gelben Karten und einem Platzverweis führen die Hessen die Fairplay-Tabelle von hinten an, keine Mannschaft hat mehr persönliche Strafen kassiert. Schlüsselspieler wie Simon Falette langen gerne mal hin. Auch darauf werden sich die Geissböcke einzustellen haben. Ein körperlich robustes Spiel erwartet den Tabellenletzten.

Rebic nach Sperre zurück – drei Ausfälle

Auch Ante Rebic gehört zu den Leistungsträgern der Frankfurter Eintracht in dieser Saison. Der Linksaußen traf in dieser Saison bereits viermal und ist ein wichtiges Puzzlestück in der Offensive der SGE. Gegen den FC Augsburg fehlte der Kroate. Er saß eine Gelbsperre ab. Gegen Köln ist er wieder einsatzbereit. Ausfallen werden dagegen Abwehrrecke David Abraham, Mittelfeldspieler Jonathan de Guzman und Altstar Alexander Meier.

2 Kommentare
  1. Stefan Schmitz
    Stefan Schmitz says:

    Frankfurt muss heute noch im Pokal ran. Das ist schonmal ein Vorteil. Außerdem hat der FC mit Hector, Heintz, Sörensen, Höger, Jojic, Cordoba und Terrodde genug Spieler, die körperlich ganz gut mithalten sollten. Andersrum gedacht könnten auch Spieler, wie Guirassy, Özcan, Osako und Koziello aufgrund ihres körperlichen Defizits leichtes Spiel beim Standart schinden haben. Hart spielende Gegner sind zwar unangenehm, aber halt auch leicht angreifbar in der Richtung. Mit vollem Einsatz und etwas cleverness stehen die Chancen für die Jungs garnicht mal schlecht.

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