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Sieg-Befehl! „Wir sind in der Pflicht zu gewinnen“

Klare Ansage von Stefan Ruthenbeck zwei Tage vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Hannover 96. Der FC-Coach fordert einen Sieg seiner Mannschaft gegen die Niedersachen. Und zwar „ohne Wenn und Aber“. 

Köln – Als Tabellenletzter gegen den Dritten (Dortmund) und Vierten (Frankfurt) zu verlieren, ist wahrlich keine Schande. Doch der Effzeh hat sich durch die beiden Pleiten wieder in eine schlechtere Position im Kampf um den Klassenerhalt manövriert.

Die Spieler müssen ein anderes Gesicht zeigen

Stefan Ruthenbeck fordert, dass seine Mannschaft gegen Hannover den Schalter wieder umlegt und den Überraschungs-Neunten der Liga vor heimischem Publikum bezwingt. „Wir sind in der Pflicht zu gewinnen. Nach zwei Niederlagen brauchen wir einen Sieg – ohne Wenn und Aber“, sagt Ruthenbeck am Donnerstag, als er gesundheitlich leicht angeschlagen auf dem Podium der Pressekonferenz sitzt.

Das 2:4 in Frankfurt hat dem Coach nicht gefallen. Er nimmt seine Spieler in die Pflicht. „Die Spieler wissen, dass sie ein anderes Gesicht zeigen müssen. Wir brauchen ein aggressiveres Auftreten, gerade in den Zweikämpfen.“ Vor allem über die enorme Passivität zu Spielbeginn und die Standardgegentore hat sich Ruthenbeck geärgert. „Da geht es Mann gegen Mann. Das müssen wir dringend abstellen.“

Kadernominierung als Fingerzeig

Im Training, sagt Ruthenbeck, hat es in dieser Woche schon wieder deutlich besser ausgehen. Nach einer letzten Einheit am Freitagvormittag wird dann auch klar sein, auf wen der Coach setzen wird. Die Kader-Nominierung dürfte ein Zeichen sein, wem Ruthenbeck es noch zutraut, sich für den Effzeh ohne Rücksicht auf Verluste in die Spiele zu werfen. Denn am Samstag gegen Hannover zählen nur drei Punkte – und die gibt es gegen den gut aufgelegten Aufsteiger nur mit vollem Einsatz.

4 Kommentare
  1. Detlef Lodenkämper says:

    Der Trainer eines Tabellenletzten, der zuletzt unter seiner Leitung in Frankfurt wie ein Absteiger spielte, sollte sich nicht über die Schwächen der Konkurrenz auslassen, sondern den eigenen Laden auf Vordermann bringen. Auch sollte er keine abenteuerlichen Hochrechnungen anstellen. Dass am Ende 30 Punkte für Platz 16 reichen sollen, ist reines Wunschdenken, Schönfärberei.

  2. Herrmann says:

    Ich finde Ruthenbeck kommt authentisch und geradlinig rüber. Finde die Kritik an ihm ehrlich gesagt ziemlich albern. Man sollte ihm eher dankbar dafür sein, dass er in so einer nahezu aussichtslosen Situation versucht, dass Ruder rumzureissen.

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