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Toller Kampf nicht belohnt: Ärgerliche Pleite gegen Stöger

Der 1. FC Köln hat das Wiedersehen mit Peter Stöger verloren. Die Geissböcke kassierten beim 2:3 (0:1) gegen Borussia Dortmund die erste Niederlage nach zuvor vier ungeschlagenen Spielen. Zweimal kam der FC nach Rückständen zurück. Der dritte Gegentreffer brachte Köln zu Fall.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Viel wurde geschrieben über die Rückkehr von Peter Stöger ins RheinEnergieStadion. Als Stadionsprecher Michael Trippel den Namen des ehemaligen FC-Coaches verlas, ertönten vernehmliche Pfiffe. Zuvor war der Österreicher in den Katakomben herzlich begrüßt worden. Doch von dieser Zärtlichkeit war auf den Rängen nicht viel zu bemerken. Das dürfte auch Stögers Lebensgefährtin Ulrike Kriegler festgestellt haben, die natürlich ebenso nach Müngersdorf gekommen war.

Ausgangslage

Sportlich war es das Duell des Letzten gegen den Tabellensechsten. 13 Punkte gegen 31 Punkte, aber auch sieben Rückrunden-Punkte gegen drei Rückrunden-Punkte. Der BVB begann mit dem Aubameyang-Nachfolger Michy Batshuayi in der Startelf, der FC dagegen mit Sehrou Guirassy neben Simon Terodde. Die Geissböcke trugen zudem ihr neues Traditionstrikot anlässlich des 70. Vereinsjubiläums. Die FC-Profis wollten ihren Fans und dem Gegner mit dem ihnen so bekannten Trainer beweisen, dass Tabellensituationen nichts über die Kräfteverhältnisse aussagen müssen.

Moment des Spiels

Es lief die 84. Minute. Müngersdorf kochte, der FC war am Drücker. Freistoß Köln, 35 Meter vor dem Tor der Dortmunder. Es stand 2:2. Jonas Hector brachte den Freistoß in den Strafraum, doch es entwickelte sich ein Konter des BVB. Plötzlich liefen vier Schwarz-Gelbe gegen zwei Kölner auf das Tor von Timo Horn zu. Andre Schürrle legte sich den Ball zurecht und zog ab. Langes Eck, keine Chance für Horn, das 2:3. Der Schock für einen naiven FC, sich in solcher einer Situation einen Konter zu fangen.

Die wichtigsten Szenen

Es ging von der ersten Minute an temporeich zur Sache. Milos Jojic bekam die erste Riesenchance, als Guirassy von rechts in die Mitte spielte und der Serbe aus elf Metern völlig frei an Roman Bürki scheiterte (13.). Auf der Gegenseite traf Shinji Kagawa nur eine Minute später mit einem Kracher aus 16 Metern die Latte. Es ging hin und her. Immer wieder kam der FC schnell nach vorne, scheute sich aber in mancher Situation, einfach mal abzuziehen. Hinten musste Köln aber genauso aufpassen, wie Meré gegen Batshuayi (21.) und Heintz gegen Pulisic (30.). Dennoch war es in der 35. Minute geschehen. Frederik Sörensen verlor eines von mehreren Laufduellen mit Jeremy Toljan, der Linksverteidiger legte von der Grundlinie in den Rücken der Kölner Abwehr, wo Neuzugang Batshuayi einlief und eiskalt einnetzte. Und weil es so gut funktioniert hatte, passte Toljan in der 44. Minute erneut von links in die Mitte, wo erneut Batshuayi traf – doch diesmal aus Abseitsposition, was erst durch den Videobeweis offensichtlich wurde. So ging es aus Sicht des FC mit einem 0:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel musste Christian Clemens verletzt vom Feld. Stefan Ruthenbeck brachte Simon Zoller. Das Spiel der Geissböcke nun zerfahren und von vielen Fehlern geprägt. Guirassys Schuss vom Strafraumeck (54.) strich über das Kreuzeck. Anschließend aber drückte Köln und wurde belohnt. Dominique Heintz preschte nach vorne, zog ab, Bürki ließ prallen und Zoller war per Kopf zur Stelle (60.). Der Ausgleich! Doch noch in die Jubelstürme der Fans der nächste Abwehrfehler der Geissböcke. Christian Pulisic konnte Batshuayi schicken, der alleine vor Horn die Ruhe bewahrte und den BVB wieder in Führung brachte (62.). Ruthenbeck reagierte sofort, nahm den schwachen Guirassy vom Feld und brachte Jhon Cordoba. Dieser holte mit seiner ersten Aktion einen Ecke raus – und die brachte den erneuten Ausgleich. Jorge Meré stieg in der Mitte am höchsten und köpfte ins lange Eck ein (69.). Womit der Schlagabtausch für die Schlussphase eröffnet war. Özcan und Höger fehlte das Zielwasser auf Kölner Seite, Horn hielt einen Kopfball Batshuayis fest. Was aber in der 84. Minute passierte, war aus Kölner Sicht an Naivität kaum zu überbieten. So blieb dem FC hinterher nur die Rolle des Verlierers.

Fazit

Zum Freuen: Jhon Cordoba ist nach langer Verletzung zurück.

Zum Ärgern: Das 2:3 war unnötig, naiv, ein dummer Fehler.

Mann des Tages: Der zwölfte Mann, der bis zum Schluss hinter dem FC stand.

Aufstellung

Horn – Sörensen, Meré, Heintz, Hector – Clemens (46. Zoller), Höger (87. Pizarro), Özcan, Jojic – Guirassy (63.), Terodde

Tore

0:1 Batshuayi (35.), 1:1 Zoller (60.), 1:2 Batshuayi (62.), 2:2 Meré (69.), 2:3 Schürrle (84.)

17 Kommentare
  1. Norbert Ki says:

    Wieso haben wir gegen Stöger verloren ? Das ist doch jetzt nicht mehr normal so ein Statement abzugeben. Ich kann seine (Stögers) Hack fresse (sorry das musste raus) & die Medieninszenierungen einfach nicht mehr sehen – da kriege ich das blanke kotzen. Wenn der an Karneval hier irgendwo in Köln auftritt werde ich das meiden wie ich kann.
    Wir haben gegen eine Multimillionentruppe verloren und gegen einen überaus proletarischen Geschäftsführer des BVB. Ich kann auch nicht verstehen warum hier einige den BVB so toll finden … aber womöglich verstehen einige unter Fanfreundschaft das man sich gemeinsam trifft und Randale zu machen.

  2. Franz-Josef Pesch says:

    toller Kampf und zweimal zurückgekommen, Hut ab dafür. Man muss aber auch kritisch sehen, daß dieses 2:2 noch aus der Hand gegeben wurde war Unvermögen. Es passieren zu viele Abspielfehler, der Ball wird erkämpft und im Gegenzug verliert man den Ball direkt wieder. Ein Dreier in dieser Situation wäre
    ein Riesenschritt zum Anschluss ans untere Drittel gewesen.
    Die nächsten beiden Spiele werden entscheidend für den evtl.
    Klassenerhalt oder den Abstieg sein……warten wir’s ab.

  3. Karl Heinz Lenz says:

    Der Medienrummel vor dem Spiel war ja enorm. Unser alter Cheftrainer war auf allen Kanälen und in allen Zeitungen in den letzten Tagen dauernd präsent. Es gab jede Menge Interviews mit ihm. Stefan Ruthenbeck musste dauernd Antwort geben, wie er es findet, dass sein Vorgänger am Freitagabend in Köln ist. Ich kann mir vorstellen, dass dies für ihn und auch für die Mannschaft blöd war, auch wenn Stefan Ruthenbeck nach außen hin immer betont hat: Alles normal!
    Dass trotz dieser nervigen Begleitmusik war meiner Meinung nach unsere Mannschaft mit dem BVB auf Augenhöhe. Im Vergleich mit dem Hinspiel in Dortmund waren wir deutlich verbessert. Über die Fehler, die unser Team gemacht hat, wird Stefan Ruthenbeck sicherlich mit der Mannschaft reden und an einer Verbesserung arbeiten.
    Nachdem das Spiel gegen den BVB nun abgehackt ist, dürfte auch das damit verbundene lärmende Dauerthema langsam abklingen, so dass sich Trainerteam und Mannschaft ganz auf den Sport konzentrieren können. Und wir Fans auch!

  4. Robert H. says:

    Ein paar unangenehme Wahrheiten:
    – die Mannschaft wird die Klasse in dieser Saison nicht halten
    – der Grund: nach einer in meinen Augen überragenden! 2. Halbzeit steht das Team zum wiederholten Mal mit leeren Händen und einem Punkt aus 2 Heimspielen da.
    – dabei wäre ein Sieg absolut verdient gewesen.
    – solche Spiele, egal unter welchem Trainer hat die Mannschaft schon einige in der Hinrunde abgeliefert (Stuttgart, Belgrad, Leipzig, Schalke, Freiburg etc.etc.) – immer mit dem gleichen Ergebnis. Wer dies in der hier allgemein grassierenden Stöger-Phobie nicht erkennt, ist meiner Meinung nach völlig verblendet und hat keine Ahnung.
    – Beleg: zum bestimmt 15. mal heißt es nach dem Spiel vom Reporter: „Köln spielt nicht wie ein Absteiger, aber…“ (Ich kann es bald nicht mehr hören)
    – die Mannschaft schafft es zum wiederholten nicht, sich für eine formidable Leistung zu belohnen.

    Ich anerkenne, dass Ruthenbeck in der Mannschaft ein ziemliches Feuer entfacht hat. Er hat sie auch spielerisch ein Stück weit verbessert. Aber ich wiederhole mich: Spiele und Leistungen wie heute gab es auch schon zuhauf in der Hinrunde. Das Ergebnis ist zum wiederholten mal traurig und die Spieler tun mir total leid. Es soll in dieser Saison einfach nicht sein.

    Die Mannschaft durchläuft seit dem Sommer eine Entwicklung, von der wir wussten, dass sie schwierig werden würde. Aber sie war ‚INSGESAMT seit dem letzten Sommer positiv. Der FC ist nicht mehr die graue Maus, die sich mit gefühlt 15 ermauerten Nullnummern in der Liga gehalten hat, sondern ist in der Lage einem BVB mehr als nur Paroli zu bieten.

    Und es ist gut, diesen Weg weiter zu beschreiten. Es gilt in dieser höchst jammervollen Saison, den Kopf oben zu behalten und sie mit Anstand, Würde und Kampf zu beenden.

    Abhaken! Eine Niederlage gegen den BVb war einkalkulierbar. Weitermachen und an das nächste Spiel denken!
    Und ja – endlich mal diese elende Stöger-Diskussion beenden!

    • Stefan Schmitz says:

      Ein guter Kommentar, der viel wahres beinhaltet. Aber man sollte auch nach Niederlagen die positiven Dinge nicht ausser acht lassen…

      Ja, das Ergebnis bzw wie es dazu gekommen ist, erinnert stark an die Hinrunde.
      Aber das Spiel an sich und vor allem das Selbstbewusstsein der Mannschaft tun dies absolut nicht.

      Die Jungs spielen einen anderen Fußball. Vor allem gibt es im Angriffs- und Umschaltspiel zumindest einen Plan. Der leider durch zu viele Ungenauigkeiten kränkelt. Aber es sind klare Fortschritte erkennbar.

      Den Fakt, das die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt den Dortmundern das Spiel überlassen hat, sondern immer darauf aus war, dem BVB das eigene aufzuzwingen, kann man auch nicht ignorieren. Da gehört schon ne ganze Portion Mutzu, vor allem in der derzeitigen Situation und bei dem Gegner.

      Und was die Kampfbereitschaft angeht. Mal ehrlich, mehr geht nicht. Darauf kann man mehr als stolz sein. Selbst beim dritten Gegentreffer hat man nicht aufgehört zu kämpfen.

      All das hat man in der Hinrunde nicht gesehen. Zumindest nicht in der Form.
      Da herrschte noch das Stögersche Motto: „Schaun mer mal was der Gegner treibt, dann schaun mer mal was geht.“
      Ja, auch zu dem Zeitpunkt hat das Team gekämpft und Moral bewiesen. Aber an sich geglaubt hat es nicht. Das konnte man bei jedem Rückstand deutlich spüren. Alles war wesentlich halbherziger.

      Wir müssen die Hoffnung also noch nicht begraben. Und selbst wenn es nicht reichen sollte. SO kann man wenigstens erhobenen Hauptes runter gehen.

    • udo schmidt says:

      Ein paar angenehme Wahrheiten:
      -die Mannschaft wird bis zum letzten Spieltag um ihre Chance zum Klassenverbleib kämpfen und es schaffen
      -die Mannschaft ist läuferisch und konditionell um Klassen besser als in der Hinrunde unter Stöger
      -Cordoba wird die Mannschaft weiter verbessern
      -Hector kommt immer weiter an seine Top Form heran und ist ein vorbildlicher Kapitän
      -Ruthenbeck ist ein authentischer,realistischer und selbstkritischer Trainer ,der die Fehler und Schwachstellen seiner Mannschaft kennt und versuchen wird ,sie im Rahmen der Möglichkeiten abzustellen.

    • Ali Perez says:

      Lieber Robert H., der einzige, der hier keine Ahnung hat, bist Du. Du schreibst wie jemand, der selbst nie gespielt hat. Du erkennst nicht, dass wir wieder Struktur im Spiel haben und uns Torchancen erspielen. Selbst bei unseren besseren Spielen in der Hinrunde gegen Leverkusen, Stuttgart, Leipzig und auch Schalke haben wir aus dem Spiel heraus fast nix hingekriegt. Das ist jetzt anders. Davon zu reden, dass Ruthenbeck nur ein Feuer entfacht hätte, zeigt mir, dass Du nicht wirklich siehst, was auf dem Platz passiert. Und da wundert es mich auch nicht, dass du nicht wahr haben willst, dass unser Niedergang unter Stöger schon letzte Rückrunde eingesetzt hatte. Wenn hier einer verblendet ist, dann ganz sicher du. Und zwar vom 5. Platz letzte Saison und der Tatsache, dass du das Gesehene nicht wirklich einordnen kannst. Zugegeben; fußballerisch sind wir immer noch Holzklasse, aber die Mannschaft hat endlich in jedem Spiel einen Matchplan, der halbwegs funktioniert. Wir kommen sogar gegen einen tief stehenden Gegner zum Abschluss. Und wenn wir absteigen sollten, dann nicht weil sich die Mannschaft in engen Spielen nicht belohnt hat, sondern weil wir in der Hinrunde reihenweise blutleere und schlecht vorbereitete Auftritte wie gegen Hamburg, Augsburg, Dortmund, Frankfurt, Hoffenheim, Berlin abgeliefert haben, wo wir meilenweit weg waren, überhaupt ein Tor zu schießen. Und das hat nun mal Herr Stöger zu verantworten. Das ist keine Phobie; das ist Fakt. Ich will Herrn Stöger nichts, schließlich hat er den Verein nicht aus böser Absicht an die Wand gefahren. Aber den Quatsch, den du hier in Bezug auf Stöger und Ruthenbeck seit einiger Zeit schreibst, der hat dann doch mehr mit Realitätsverweigerung zu tun.

  5. NICK says:

    „Ein guter Kommentar“ – findest Du? Ich finde, es fehlt nur noch das darunter steht „Hoffentlich sind wir bald abgestiegen, Stöger hört nach der Saison beim BVB auf, alle erkennen das es nicht an Stöger lag und er kommt endlich zurück…“

    Wir haben gestern gegen eine Mannschaft mitgehalten die vom Potenzial immer noch Champions-Leaque-Niveau hat. Wir haben auf Sieg gespielt und uns dann den dummen Konter gezogen- Shit happens. Mit Stöger hätten wir, drei Verteidiger eingewechselt uns Hinten eingekesselt und auch 2:3 oder höher verloren, weil wir dem Dauerdruck des BVB nicht hätten stand halten können. So hätten und haben wir in der Hinrunde bei Weitem nicht gegen den BVB gespielt und da war noch keiner verletzt. Wegen der Niederlage jetzt den endgültigen Abstieg auszurufen ist in meinen Augen völliger Blödsinn.

    Wir haben die Bürde der Stöger-Hinrunde – ja. Wir werden bis zum letzten Spieltag kämpfen müssen – ja. Wir haben am 21. Spieltag ein Spiel verloren und steigen ab – Nein! Wir sind weiterhin auf dem richtigen Weg!

    Rückrundentabelle 21. Spieltag:

    1. Bayern München
    2. Eintracht Frankfurt
    3. 1.FC Köln…

    Hilfe wir steigen sicher ab!!! – ??? -BEI WEITEM NICHT!

    Wir haben noch 13 Spiele. Nach einer knappen Niederlage gegen den BVB, die Flinte ins Korn werfen – lächerlich…

    Soviel dazu.

    Nun zum Spiel gestern. Die Einzelqualität des BVB hat uns geschlagen, damit kann ich leben, denn es war zu erwarten. Das die schon wieder so einen Stürmer auspacken und das der gefühlt ohne mit der Mannschaft je trainiert zu haben so einschlägt – Wahnsinn…ist halt so, muss man mit leben.

    Was ich gestern schade fand – unsere Chancenverwertung. Wir hätten auch 2:0 führen können, schlimmer aber war noch unser Spielaufbau. Höger und Öczan waren überfordert bzw. hatten nicht wirklich die Ideen nach vorne…und da frag ich mich – was ist mit Koziello? Der soll doch genau das können – oder? Schade, dass er nicht gebracht wurde, denn es fehlte ein Spieler der unsere Stürmer in Position hätte bringen können…

    Wo wir bei den Stürmern sind. ich finds merkwürdig das jetzt wieder der junge Guirassy abgestrft wird „Geissblog Note 5: Der Franzose stand erstmals in der Rückrunde in der Startelf. Legte in er 13. Minute die erste Riesen-Chance für Jojic auf. Von da an aber mit fast ausschließlich den falschen Entscheidungen, technischen Defiziten und dem fehlenden Blick für den Mitspieler.“ „Express Note 5 Riesenprobleme, wenn er irgendwas mit dem Ball anfangen soll.“

    Ich fand eigentlich, dass er derjenige war der versucht hat die Bälle im Mittelfeld abzuholen und versuchte zu verteilen – gut, das hat nicht so geklappt – aber ist das seine Aufgabe gewesen? Er hätte auch wie Terrode vorne warten können ob was ankommt und sich eine “ Geissblog Note 4 Diesmal blieb Terodde ohne echte Torchance. Wieder mit sehr viel Arbeit gegen den Ball, wurde in den Duellen von Sokratis und Toprak aber hart rangenommen. Gut als Wandspieler, im Strafraum aber ohne Aktionen.“ oder „Express Note 3 Reibt sich auf, kämpft um jeden Meter und verteilt die Bälle.“ abholen können…

    Ist nur so mein Gefühl, aber der Junge wird leider tot geschrieben. Oder sehe ich das nur alleine so?

    • Joss says:

      Höger und Özcan waren schon gegen Augsburg überfordert – insofern teile ich diesbezüglich deine Einschätzung.

      Schade. Außer der Tatsache, dass man nach zwei Gegentoren schnell zurückgekommen ist, war diese Niederlage irgendwie deprimierend am Abend.

    • Peter Josef says:

      Ich befürchte, dass Frankfurt nicht zu unrecht da oben steht. Ferne hilft das, was uns gerade auszeichnet, gegen diese nicklige Mannschaft auch nicht sehr. Hier müssen die Techniker ran, sich durchwuseln und Fouls ziehen. Terrode als Wandspieler braucht zudem bessere Abnehmer als Cordoba sie im Hinspiel hatte. (Da war er besser, als viele geschrieben haben, es fehlten die Abnehmer dahinter). Wir sollten uns freuen, wenn wir da einen Punkt holen!

  6. Ali Perez says:

    Jojic MUSS das 1:0 machen. Und wenn Sokratis nicht seinen Schädel dazwischen bekommen hätte, wäre der Höger-Schuss kurz vor Ende in den Winkel gegangen. Egal…
    Die Mannschaft hat nicht aufgegeben und wir sollten es auch nicht tun. Auch wenn nur noch 13 Spiele bleiben und der Zwang zum Siegen immer größer wird. Vergleiche mit der Hinrunde verbitten sich aus meiner Sicht. Wir haben gestern gegen den BVB verloren. Allerdings haben wir bis jetzt 7 Punkte geholt. Es mag schon richtig sein, dass wir in der Hinrunde ab und an nah dran waren, zu punkten. Aber in der Rückrunde sind wir in jedem Spiel am Drücker. Fußballerisch sind wir immer noch Holzklasse, aber die Mannschaft hat endlich in jedem Spiel einen Matchplan, der halbwegs funktioniert. Und wenn wir absteigen sollten, dann nicht weil sich die Mannschaft in engen Spielen nicht belohnt hat, sondern weil wir in der Hinrunde reihenweise blutleere und schlecht vorbereitete Auftritte wie gegen Hamburg, Augsburg, Dortmund, Frankfurt, Hoffenheim, Berlin abgeliefert haben, wo wir meilenweit weg waren, überhaupt ein Tor zu schießen.

  7. ralf brostewitz says:

    …..schade, schade nach großem kampf und spiel eine unverdiente niederlage – dieses spiel hatte keinen sieger verdient ! aber wir haben der individuell klar besseren mannschaft fast erfolgreich paroli geboten, wenn die truppe so auch in frankfurt auftritt und hinten noch ein bissel abgeklärter spielt sind 3 punkte drinn ! die größte lücke ist leider die rechte abwehrseite, freddie ist einfach zu langsam und hat auch kein gutes stellungsspiel um das auszugleichen – was wäre die alternative ?

  8. Robert H. says:

    Lieber Ali, lieber Nick, ich würde hier gerne mal wieder einen Kommentar abgeben, in dem der Name PS NICHT steht. Aber ihr lasst mir keine Wahl.

    Ich habe nicht behauptet, dass die Mannschaft in der Hinrunde nicht wirklich schlechte Spiele abgeliefert hat. Aber auch ziemlich viele ziemlich gute, die dann aber alle mit viel Pech verloren wurden. So wie gestern. Und das ist keine Erfindung von mir, weil ich Stöger angeblich so toll finde, sondern die objektive Einschätzung der ganzen Liga („spielt nicht wie ein Absteiger“, den Spruch gab es auch in der Hinrunde locker 10 mal).
    Nur – das passt nicht in eure übertriebene Stöger-Phobie. NAch dieser war in der Hinrunde alles schlecht und jetzt ist alles gut. Und, bei allem Respekt, da geratet ihr eben auf eine unsachliche Ebene, weil ihr euch in eurer Verblendung auf eine Person als einzige Ursache allen Übels versteift.

    Und wenn du, lieber Ali, zweimal wiederholt der Mannschaft „Holzklasse“ attestierst, dann muss ich dir einfach widersprechen. Der FC spielt locker buiseness class, wenn auch nicht first class.

    Unter Stöger, lieber Nick, „hätten, hätten, hätten“ wir beim 2:3 gestern vielleicht eben nicht mit 9 Mann im Strafraum des Gegners gestanden und uns dann den Konter eingefangen…

    „Ahnungslos“ ist ein böses, pauschales Wort, dass ich hiermit für meinen Teil zurück nehme

    • Ali Perez says:

      Wenn man so viel Deutungshoheit für sich in Anspruch nimmt wie Du, dann muss man damit leben, auch schon mal eins auf die Mütze zu kriegen, wenn man Quatsch schreibt und andere als ahnungslos bezeichnet. Es freut mich sehr für dich, dass du in der Hinrunde so viele gute Spiele von uns gesehen hast. Das hat aber eher etwas mit deiner Wahrnehmung zu tun. Denn du fandst ja auch, dass wir den Sieg am Freitag absolut verdient gehabt hätten und dass die 2. Halbzeit überragend war. Ich denke, dass ein Punkt okay gewesen wäre, weil die Mannschaft leidenschaftlich gekämpft hat. Dortmund hat doppelt so viele Pässe an den Mann gebracht ohne zu glänzen, denn unsere Passquote war schlecht. Und da sind wir bei der Holzklasse. Überragend war da gar nichts bis auf den Einsatz. Ich habe gute Ansätze und eine Spielidee gesehen; die Mannschaft ist wieder in der Lage, den Gegner zu überraschen und aufzuhebeln. Darauf kann man aufbauen. Und die guten Ansätze schreibe ich dem aktuellen Trainer zu. Die Schwarz-Weiß-Malerei, die du mir und Nick unterstellst ist Bullshit. Du bist doch derjenige, der immer wieder PS ins Spiel bringt, wenn hier über die aktuelle Lage gefachsimpelt wird. Ganz ehrlich; wäre PS im Sommer weise gewesen, hätte er das Kapitel Effzeh beendet. Mit seiner Bilanz wäre er unantastbar gewesen, auch wenn mir vieles in den 4 Jahren nicht gefallen hat.
      Ich habe deswegen aber keine irrealen Ängste bezüglich Stöger, auch wenn du das meinst (Phobie). Ich sehe es eher so, dass du die aktuellen Fortschritte kleinredest. Übrigens sind unter Stöger auch Gegentore im Anschluss nach eigener Ecke oder Freistoß gefallen; nur mal soviel dazu. Niemand hier jubelt SR hoch, aber ich fahre am Samstag mit der Erwartung nach Frankfurt, dass ein Sieg möglich ist und wir in der Lage sind, die aktuelle Schwäche der Eintracht zu nutzen. In der Hinrunde habe ich mich gefragt, wie wir bloß ein Tor schießen sollen. Nicht weil, weil wir T-Rod noch nicht hatten, sondern weil wir gar nicht erst in den Strafraum kamen. Ein paar unpräzise, lange Bälle auf Cordoba; das war’s. Ich bleibe dabei, du schreibst wie jemand der selbst nie gespielt hat. Deine Einschätzung, dass wir derzeit locker business class spielen und das ja auch schon in der Hinrunde getan haben; zu diesem Gedanken kann man kommen, wenn man deiner Argumention bzgl. PS folgt, ist blödsinn. Wenn es so wäre, dann sollte unsere Rettung ja gar kein Problem sein.

      • Robert H. says:

        @ Ali, den übereilt erteilten Vorwurf der „Ahnungslosigkeit“ habe ich ja schon bedauert und zurückgenommen. Das deutest du als Schwäche und gibst nochmals umfangreich einen auf die Mütze. So was kann ich mal so gar nicht leiden.

        Ich picke nur mal eine Aussage von dir heraus, bei der du mir unterstellst, ich rede „bullshit“ oder „blödsinn“:
        „Dortmund hat doppelt so viele Pässe an den Mann gebracht ohne zu glänzen, denn unsere Passquote war schlecht.“
        Eine kurze Recherche ergibt:
        Passquote Dortmund 85 %, FC 81 %
        :-/
        Da du die mir vorgehaltene „Deutungshoheit“ eher für dich selbst und für Nick beanspruchst, überlasse ich dir hiermit zu allen weiteren Punkten das letzte Wort.
        Zu meinen Meinungen verweise ich auf die o.g. Kommentare, von denen ich in keiner Weise abweiche.

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