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Derby-K.O.: Höger mit Verdacht auf Gehirnerschütterung

Marco Höger wird das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen mit ordentlich Kopfschmerzen in Erinnerung behalten. Der defensive Mittelfeldspieler musste nach knapp einer Stunde verletzungsbedingt vom Feld genommen werden. Nach dem Spiel konnte er aber zumindest schon wieder lachen. 

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten 

Das sah gar nicht gut aus! In der 58. Minute rasselten Marco Höger und Benjamin Henrichs im Rhein-Derby aneinander. Beide Spieler blieben verletzt liegen, Höger musste ausgewechselt werden. Der Sechser wirkte benommen, stützte sich beim Verlassen des Feldes immer wieder auf seinen Knien ab. Die Befürchtungen bestätigten sich dann kurze Zeit später. Stefan Ruthenbeck sagte nach dem Spiel: „Marco Höger musste sich übergeben, hatte ein Cut am Auge. Und wenn einem dann schlecht wird, ist es ein Zeichen, dass er vielleicht eine leichte Gehirnerschütterung hat. Es geht ihm aber schon wieder etwas besser.“ Auch Armin Veh bestätigte, dass Höger nach dem Spiel bereits wieder lachen konnte. Schon im Spiel gegen den FC Augsburg musste Höger mit einer Gehirnerschütterung frühzeitig vom Feld.

Terodde schon am Samstag angeschlagen

Gar nicht erst im Kader stand am Sonntagmittag überraschend Simon Terodde. Im Abschlusstraining am Samstag hatte der Torjäger angedeutet, Probleme mit der Muskulatur zu haben. Nach einem Besuch beim Arzt stand das Aus für das Derby schließlich fest. Die gute Nachricht für die Kölner: Höger und Terodde, sowie der schon seit Anfang der Woche verletzte Milos Jojic, haben dank der Länderspielpause nun zwei Wochen Zeit für das Spiel bei der TSG 1899 Hoffenheim wieder fit zu werden.

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