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Timo Horn: „Dann drehst du da hinten durch“

So einfache Tore töten dich

Der 1. FC Köln hat durch die 1:3 (0:1)-Niederlage bei Werder Bremen eine weitere große Chance vertan, um dem Abstieg aus der Bundesliga doch noch zu entkommen. Der Effzeh gab sich war nie auf, doch defensive Aussetzer und die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor waren – wie schon gegen den VfB Stuttgart – die Gründe für die Pleite.

Bremen – Wieder keine Punkte für den Effzeh. Der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck ist es nicht gelungen, die Patzer der Konkurrenten im Abstiegskampf zu nutzen. Der Rückstand auf Platz 16 beträgt weiter acht Punkte. Aufgeben will bei den Geissböcken zwar weiterhin niemand, doch die Hoffnung schwindet. Die Stimmen zum Spiel.

So einfache Gegentore töten dich

Dominique Heintz: “In der ersten Halbzeit haben wir keinen Zugriff bekommen, in der zweiten haben wir das dann besser gemacht. Beim 0:1 wurden Jonas und ich ganz klar geblockt. Delaney ist voll in meinen Laufweg gekommen. Der Schiedsrichter hatte eigentlich freie Sicht auf mich und hat das gesehen. Aber er hat gesagt, dass er es sich nicht am Monitor angucken muss. Das ist für mich unverantwortlich. Bei der Aktion vor dem 1:2 müssen wir den Ball einfach klären. So schnell nach dem 1:1 dürfen wir das Tor nicht kassieren. Eigentlich waren wir da gut im Spiel. Aber so einfache Gegentore töten dich dann. Dann ist es natürlich schwierig zurückzukommen. Das ist wie verhext. Wir haben die Chance wieder nicht genutzt. Jetzt kommt Leverkusen, die spielen aktuell einen richtig guten Fußball. Aber solange es rechnerisch möglich ist, geben wir nicht auf.”

Timo Horn: “In der ersten Halbzeit waren wir viel zu passiv. Die Innenverteidiger konnten teilweise 30 Meter vor unser Tor laufen, ohne angegriffen zu werden. Das ist unglaublich. Dann drehst du da hinten durch. Dann haben wir umgestellt, kommen zum Ausgleich. Aber das schnelle Gegentor darf nicht passieren. Wie das 2:1 fällt, ist Wahnsinn. Das war eigentlich eine total ungefährliche Situation. Claudio vergibt dann eine Chance, die er eigentlich im Schlaf macht. Wir müssen die Spiele einfach früher in die Hand nehmen, ohne Angst zu haben Fehler zu machen. Wir haben uns von der Laufstärke und Aggressivität der Bremer ein bisschen beeindrucken lassen. Wir dürfen uns auch nicht so viele Phasen erlauben, in denen wir so passiv sind. Wir wissen aber, dass wir weiterhin eine Chance haben. Wir werden weiter alles versuchen. Aber aktuell kassieren wir zu viele Gegentore durch leichte Fehler. Das ist sehr enttäuschend.”

28 Kommentare
  1. Ostfriesenhennes says:

    so, dass war es jetzt endgültig, ich möchte jetzt auch keine Berichte oder Interviwes mit Spielern mehr lesen, wo eh nur noch Phrasen gedroschen werden! der eine Hauptverantwortliche sitzt grad mit 3,3 Mio. zu Hause und der andere lacht in Dortmund grad alles weg, ich könnte jedesmal in den Fernseher springen, wenn ich ihn da sehe! so, gute Nacht, grad aus Bremen wieder da!

    • Boom77 says:

      Aber alle Achtung, dass Sie den Weg auf sich genommen haben! Ich teile im Übrigen Ihre Ansicht. Für mich war schon nach dem Spiel gegen Stuttgart klar, dass es das war. Die Spieler sollten jetzt tatsächlich den Mund halten und die letzten 8 Spiele ordentlich über die Bühne bringen und dann in Demut die Sommerpause verbringen und sich überlegen, was sie da angerichtete haben.

      Zwar war die Kaderzusammenstellung mehr als unglücklich (um es nett auszudrücken) und das Training, die Taktik etc. unter Stöger wird auch seinen erheblichen Teil dazu beigetragen haben. Am Ende waren es aber die Spieler, die dafür gesorgt haben, dass wir vorne lange Zeit kaum getroffen haben und hinten nach wie vor das größte Scheunentor der Liga sind. Wenn ich mir nur den Höger anschau. Der hat uns die letzten beiden Spiele einige Punkte gekostet!

      • Ali Perez says:

        Höger hat uns schon letzte Saison mit Unaufmerksamkeiten Punkte gekostet. Er gehört aussortiert. Aber es macht keinen Sinn, jetzt einzelne herauszupicken, weil die Mannschaft kollektiv gescheitert ist. Gestern hatten wir in der 1. Halbzeit keine einzige Torchance.

        Wenn man bedenkt, was in der Rückrunde in der Nachbetrachtung möglich gewesen wäre, muss man klar sagen, dass Ruthenbeck mit der Endspieltaktik gescheitert ist. Es war Blödsinn, jedes Spiel gewinnen zu müssen. Man hätte einfach Punkte sammeln und sich nach einem Ausgleich mit einem Punkt begnügen sollen. Ob das dann erfolgreicher gewesen wäre, weiß man nicht. Denn unser größtes Problem in dieser Saison sind die individuellen Fehler. Wenn man ständig einem Rückstand hinterherlaufen muss, ist das tödlich. Aber diese Endspieltaktik hat den Gegnern doch zu sehr in die Karten gespielt.

        Trotz einiger taktischer Fehler traue ich es Ruthenbeck zu, eine neue Mannschaft aufzubauen. Denn grundsätzlich begrüße ich den Fußball, den er spielen lassen will. 100% überzeugt bin ich von ihm aber nicht, weil er sich doch öfters unnötig vercoacht hat. Ganz schlimm fand ich unseren Auftritt z.B. gegen die Eintracht. Augsburg hatte uns eine Woche vorher gezeigt, dass man der Eintracht mit aggressiven Vorchecking den Zahn ziehen kann und wir machen genau das Gegenteil. Okay; Ruthenbeck hat das im Laufe der 1. Halbzeit korrigiert, aber verstehen kann ich so etwas nicht. Übrigens das war auch so ein Spiel, dass letzten Endes nach dem Ausgleich zum 1:1 durch individuelle Fehler 2:4 verloren wurde. Und dafür kann der Trainer nichts.

        Meine Hoffnungen hatte ich mit der Niederlage gegen Stuttgart begraben. Ich halte es aber für möglich, dass Mainz und Wolfsburg es nicht schaffen, uns frühzeitig rechnerisch absteigen zu lassen.
        Von der Mannschaft erwarte ich, dass sie zumindest den HSV noch hinter sich lässt.
        t.

  2. Karl Heinz Lenz says:

    Mit seinen Worten „Das ist enttäuschend“ hat Timo Horn es auf den Punkt gebracht. Zwei Mal hintereinander servieren die anderen gefährdeten Teams unserer Mannschaft die Möglichkeit nach oben zu klettern auf dem Silbertablett und zwei Mal zeigt sie die Seiten von sich, die viele von uns (auch ich) unter Ruthenbeck als überwunden glaubten: Schwache Abwehr, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, zu wenig Biss, ganze Halbzeiten werden weggeschenkt, Offensive harmlos.

    Dass unser Team so wie geschildert dasteht, hat sicherlich auch mit der Arbeit derjenigen zu tun, die vor Ruthenbeck und Veh beim FC die sportliche Verantwortung trugen, ganz klar. Über die Jahre hinweg ist unsere Mannschaft eben nicht oder nicht wirklich effektiv weiterentwickelt worden. Spielerisch nicht und auch von der Mentalität her nicht. Ob Armin Veh recht hat, wenn er unserer Mannschaft in diesen Tagen „eine herausragende Mentalität“ bescheinigt? Nach dem Abgang von Stöger war die Mannschaft in der Verantwortung. Hat sie das geleistet. Wenn man ehrlich ist, muss man doch eingestehen, dass die Siege unseres Teams unter Leitung von Stefan Ruthenbeck allesamt sehr knapp ausfielen und vor allem daran lagen, dass die gegnerische Mannschaft uns in der ersten Halbzeit „hat leben lassen“. Und mit den „besten 42 Minunten dieser Saison“ alleine kann man nicht bestehen.

    Interessanterweise hat sich die Leistungsfähigkeit unseres Teams durch den Wiedereinstieg der verletzten Spieler kaum oder gar nicht verbessert, finde ich. Das ist für mich ein wichtiger Fingerzeig, dass die Mannschaft – so wie sie jetzt zusammengestellt ist – keine gute Zukunft mehr hat. Es ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn in diesem Zusammenhang es einen wirklichen Umbruch in der Mannschaft gibt. Es muss nicht auf Teufel komm raus jeder der jetzigen Spieler gehalten werden.

  3. Elke L. says:

    Unterschreibe ich so KHL.
    Gestern Abend habe ich auch schon gedacht: vielleicht gar nicht so schlimm, wenn uns einige verlassen im Sommer UND Spieler verpflichtet werden, die in jedem Spiel kämpfen, denn sonst wird das auch nichts in Liga 2.

  4. Andy Andy says:

    Dieser Zustand war doch im Sommer schon erkennbar. Warum hat man nicht einen Trainer verpflichtet der sich mit sowas auskennt ? Warum hat der Trainer nicht weiter auf die jungen Spieler gesetzt ? Warum spielt bei der schwachen Abwehr ein Maroh nicht ? Was will man mit diesem Trainer in der 2. Liga ? Jetzt schon den Keller holen, auch für die restlichen 8. Spiele. Neuer Impuls könnte hier noch was bewirken. Der neue Trainer könnte in diesen Spielen dann auch schon Erkenntnisse für Liga 2 ziehen. So viele warum muss doch auch der Herr Veh mal hinterfragen. Aber scheinbar ist er auch so ein Selbstdarsteller .

  5. Franz-Josef Pesch says:

    Wenn einige Leistungsträger nach der Saison den FC verlassen, sollte man jetzt schon junge, gute Spieler verpflichten, die sich für den FC zerreißen. Es sind viele Fehler gemacht worden, egal wer die Schuldigen sind, der Vorstand hat immer weggeschaut und die massgeblichen Personen gewähren lassen. Es wurden wahnsinnige Beträge für Spielerverpflichtungen ausgegeben die sich heute als „Flop“ darstellen. Auch der Vorstand sollte sich fragen ob er nach der riesigen Euphorie der letzten Saison und dem katastrophalen Absturz richtig aufgestellt ist, man hat häufig das Gefühl das der Vorstand mit der jetzigen Situation total überfordert ist. Vielleicht haben diese Herren noch gar nicht registriert das der sportliche Absturz kurz bevor steht. Es tut weh diesen großen Verein dort unten stehen zu sehen. Der Verein kann stolz auf seine treuen Fans sein, (die besten der Bundesliga) die auch in schwierigen Zeiten immer zum FC stehen
    werden.

  6. Paul Paul says:

    Es reicht einfach nicht. Der Vorstand hat mit seinen unendlich vielen Fehlentscheidungen dafür gesorgt, dass eine einmalige Chance verpasst wurde, nach 25 Jahren endlich wieder die Rolle zu spielen, der dem FC zukommen könnte, wenn er seine Möglichkeiten auch nur halbwegs nutzen würde. Wenn man die Spiele sieht, dann fallen viele taktische Unzulänglichkeiten sofort auf: die schlechte Raumaufteilung, die Zweikampfschwäche, die schlechten Laufwege, die vielen Pässe nach hinten in aussichtsreichen Positionen. Ruthenbeck ist kein erfolgreicher Trainer, und ihn zu bringen war die letzte der großen Fehlentscheidungen des Vorstandes unter Sonnenkönig Werner Spinner seit dem Ende der letzten Saison. Jetzt müssen wir wieder von vorne anfangen, hoffentlich unter einem neuen Präsidenten. VORSTAND RAUS!!!

    • Andy Andy says:

      Hallo Paul.Paul. Ist schon witzig das hier paar Flachleute meinen du und ich wären ein und dieselbe Person. Sollen wir sie dumm Sterben lassen ? Ich komme aus Kölle , und mein Vater ist Amerikaner. Daher habe ich den Doppelnamen Andy Andy.

  7. Jan Weber says:

    Das war es Männer, auch wenn es noch 8 Spiele sind… wir gewinnen einfach nicht. Die Defensive ist zu instabil, und wir fangen uns immer wieder ein Tor sobald wir eins gemacht haben!? So langsam könnte Ruthenbeck jetzt mal Junge Spieler ranziehen der ein oder Andere wird sich nächste Saison verabschieden..

  8. erwin schaub says:

    Da kommt nichts mehr, diese Truppe ist falsch zusammengestellt.
    Ein Schnitt muss her und ein erfahrener Trainer sollte sofort übernehmen und aussortieren.
    Alles zu Geld machen was möglich ist. Neu durchstarten mit jungen willigen Talenten und drei oder vier ältere gestandene Spieler dazu holen.

  9. Horst Simon says:

    Ohne einen großen Umbruch werden wir in Liga 2 weder Platz 1 noch 2 erreichen.
    Wir haben in der Abwehr z. Bsp. keinen wirklich schnellen und zweikampfstarken Spieler.
    Heintz ist leider auch nicht der schnellste, allerdings immer noch der zuverlässigste.
    Ich gehe allerdings davon aus, daß uns Hector, Heintz, Sörensen und Mere verlassen werden.
    Unbedingt brauchen wir schnelle und zweikampfstarke Außenverteidiger.
    Wir brauchen 2 neue kampfstarke 6er und 2 Flügelspieler, welche torgefährlich sind.
    Neben Terodde benötigen wir einen schnellen trickreichen Stürmer.
    Ich hoffe, daß man mit den Planungen begonnen hat.
    Ob sich Koziello in Liga 2 durchsetzen kann, muß man abwarten.

  10. Detlef Lodenkämper says:

    Wir haben mit SR aus 12 Spielen 14 Punkte geholt. Kein überragender Wert, aber hochgerechnet hätte es ohne die schlimme Stöger-Serie für den Klassenerhalt gereicht. Und dennoch: Ist SR der richtige Mann für Liga zwei? Wer soll es denn sonst machen? Jens Keller? Markus Anfang? Oder wer?

  11. Elke L. says:

    Das ist eine gute Frage.
    Jens Keller kann gut mit jungen Spielern, die Union Fans haben ihm allerdings eher nicht nachgeweint; da kamen Kommentare: er hat die Mannschaft nicht weiter gebracht. K.A., ob das stimmt.
    Markus Anfang hat mit seinen Kielern eine überragende Hinrunde gespielt, daher stehen die im Moment noch auf Platz 3 insgesamt; sind aber die 3. schlechteste Mannschaft der Rückrunde und wenn sie sich nicht aufrappeln, dann werden sie noch von Regensburg oder sogar Bielefeld eingeholt.

    • Detlef Lodenkämper says:

      Solange Keller bei Union war, haben sie um Platz 3 mitgespielt. Seit er weg ist, läuft da nur noch wenig zusammen. Das spricht eher für ihn; auch auf Schalke hat er recht gute Arbeit geleistet. Also, rein sportlich spricht einiges für ihn. Vielleicht kommt er nicht gut mit den Chefs aus, dass sie ihn bei erstbester Gelegenheit feuern. Ich gebe zu: reine Spekulation.

  12. udo schmidt says:

    Der FC hat unter Ruthenbeck in 12 Spielen 22 Tore kassiert,das sind fast 2 pro Spiel.ImSpiel gegen die beste deutsche Mannschaft,den FC Bayern, standen nur 4 Spieler in der Anfangsformation ,die auch gegen Bremen von Anfang an spielten.Die damalige (ersatzgeschwächte) Mannschaft zeigte nach einhelliger Meinung eine couragierte,engagierte Abwehrleistung und hätte mit etwas Glück sogar in München nen Punkt geholt.Was ist mit Olkowski,Lehmann,J.Horn,Handwerker,Klünter(dazu Jojic und Öszan),die alle damals in der Anfangsformation standen und sich voll reingeworfen haben.Sind die soviel schlechter als Sörensen,Höger,Hector,Risse usw. Von den U21 Spielern die damals so hochgelobt worden sind („den Führich geb ich nicht mehr her“).
    Nur auf die Spieler zu bauen die aus Verletzungen zurückkommen war falsch,denn jeder erfahrene Trainer weiß,daß sie normalerweise genausolang brauchen um ihre Normalform wieder zu erreichen wie sie verletzt waren.
    Jetzt heißt es für die Verantwortlichen genau hinsehen.AV ist ja bereits näher an die Mannschaft herangerückt (sitzt auf der Bank) und wird jetzt schon analysieren,wer mit in die 2. Liga gehen soll bzw. auch will.
    Schon PS sprach immer von seinen „braven Jungs“ ,die manchmal schon zu brav waren (sind).Das ist zwar schön für den Trainer weil leicht zu führen,aber schlecht auf dem Platz weil leicht vorzuführen vom Gegner.Unter anderem fehlt uns schon seit längerem ein sog. „aggressive Leader“,an dem sich die vielen jungen Spieler auf dem Platz orientieren können und der auch mal „dazwischenhaut“ wenn es nötig ist.Jüngstes Beispiel: Da wird in den sozialen Medien ein film gepostet,wie im Bremer Mannschaftshotel ein Proll die FC Spieler aufs übelste beschimpft und beleidigt,die Spieler aber nur weghören und ignorieren und dafür in den Medien gelobt wären.Ich bin sicher,wenn Kevin P.Boateng in diesem Raum gewesen wäre hätte es anders ausgesehen.
    Wohlverstanden,ich bin nicht dafür daß Bundesligaspieler ständig in Schlägereien oder andere Gewalt verwickelt sein sollten,aber sie sollten sich auch nicht alles Gefallen lassen- auf dem Platz und außerhalb.
    Jedenfalls spielt Frankfurt um die CL und wir steigen ab.
    Bin also gespannt,welchen Kader wir in der 2.Liga haben werden,aber einen direkten Wiederaufstieg nur mit braven Jungs halte ich für nicht möglich.

    • Ali Perez says:

      Ich denke nicht, dass wir zwingend einen „aggressiven“ Leader brauchen.
      Aber es wäre schon gut, wenn wir eine sichtbare Hierarchie mit einem Anführer hätten. Letzten Endes ändert das aber auch nichts, wenn Spiele aufgrund von individuellen Fehlern vergeigt werden.

      Ich finde es auch sehr erstaunlich, dass SR so konsequent auf die Rekonvaleszenten gesetzt und die Talente, die vor der Winterpause auf sich aufmerksam gemacht hatten, komplett außen vor gelassen hat. Ich kann mir das nur so erklären, dass SR die U-Mannschaften nicht über gebühr beanspruchen wollte, um sie nicht weiter zu schwächen.

      • udo schmidt says:

        Wenn man wirklich und ehrlich glaubt,auch mit 3 Punkten nach 16 Spielen noch den Abstieg vermeiden zu können,dann darf das Schicksal der U-Mannschaften keine Rolle spielen.Das ist für die betroffenen hart,aber im Interesse des Gesamtvereins zwingend.
        Ich glaube eher,daß SR zu sehr darauf gesetzt hat,daß die Rekonvaleszenten besonders brennen.Ich erinnere mich diesbezüglich mal an eine Aussage dieser Art über Cordoba,als der gerade wieder 2x trainiert hatte.
        Ich habe bis jetzt noch keinen „brennenden“ Cordoba gesehen.Hector suchte schon vor seiner Verletzung nach seiner Form,Höger kann nur sporadisch das abrufen,was er vor seiner Verletzung dauerhaft zeigte,wird aber von SR als Führungsspieler gesehen .
        Der Abstieg in Liga 2 kann ein gesunder Selbsteinigungsprozess sein der Mannschaft ein neues Gesicht zu geben mit einer klaren Hierarchie ,einer guten Mischung aus jung und alt,klarem Spielsystem und strukturiertem Kader.
        Das ist jetzt der Anspruch,den ich an AV habe.

      • Boom77 says:

        Anführer haben wir ja angeblich (Lehmann, Höger). Das Problem ist, dass ein Anführer auch mit seiner Leistung vorangehen muss. Das ist bei uns nicht der Fall. Die Spieler, die als Anführer auserkoren wurden (Lehmann, Höger) sind die Spieler, die mit die schlechtesten Leistungen bringen. Wer So kann das nicht funktionieren. Wie sllen sich die anderen soieler daran hochziehen? Wie sollen diese „Anführer“ den anderen etwas sagen? Ich würde mir da auch immer insgeheim denken, dass dieser Rumpelfuß mal besser die Klappe hält. Da können wir auch den Sörensen und den Cordoba zum Anführer ernennen. Bringt alles nichts.

        Ich mag nun weder den FC Bayern noch den Effenberg. Aber der Effenberg war ein richtiger Anführer. Wortführer auf und außerhalb des Platzes. Er ist auch mal dazwischen gegangen auf dem Platz. Das beste Beispiel war das CL-Finale gegen Valencia damals. In der Anfangsphase hat Bayern keinen Stich gemacht. Dann hat der Effenberg ein, zwei Mal einen Spanier abgegrätscht und denen gezeigt, so nicht Jungs. Das funktioniert so heute nicht. Ihr führt uns nicht vor. Und schwupps lief es. Der Effenberg hat auch gute Leistungen gezeigt, konnte kicken und konnte so auch seinen Mitspielern als Anführer auch was sagen und sie haben es sich dann auch von ihm sagen lassen. Bei uns fehlt so jemand vollständig.

  13. Andy Andy says:

    SR und AV können beide nix. Der eine kein Trainer mit Erfahrung und Ausstrahlung , und der andere hat in dieser Position noch nie gearbeitet und Erfahrung gesammelt. Ist der FC jetzt ein Ausbildungs—Club? Nur weil ein Spinner dem Schmathke 3,3 Millionen geschenkt hat ist nicht genug Kohle da um etwas gutes zu holen. Wir müssen aufpassen das wir haben n Liga 2 nicht durchgereicht werden.

  14. Michael says:

    Und noch immer sind wir nicht abgestiegen!
    Das Problem der letzten beiden Spiele sehe ich eher in der Nervosität. Der Druck für die Jungs ist enorm. Nun kann man immer den Gehaltszettel heranziehen und argumentieren, die Spieler müssen damit professionell umgehen. Aber Emotionen lassen sich nicht einfach ausschalten. Die beiden letzten Spiele haben wir jeweils am Ende des Spieltages gespielt. Da war bereits klar, dass die Konkurrenz gepatzt hatte. Der Druck, das ausnutzen zu müssen, ist in der gegenwärtigen Gemütslage der Spieler einfach zu groß. Natürlich kann man sich kämpferisch geben. Aber wenn man auf dem Platz steht, dann ist die Situation nochmal anders.
    Gegen Stuttgart war man in Halbzeit eins mutig. Das erste Gegentor hat den Mut sofort genommen. Natürlich war dieses Tor unnötig. Aber das wäre nicht schlimm gewesen, wenn man an die Leistung der 1. Halbzeit angeknüpft hätte.
    In Bremen ging es schon verhalten los. Auch da grassierte die Angst. Die sehen wir ja auch vor dem Tor. Im Zweifelsfall wird einmal zuviel abgespielt. Leider spielen wir am kommenden Spieltag wieder am Sonntag. freitags oder samstags wäre m.E. viel besser.
    Dennoch halte ich noch alles für möglich. Warten wir mal geduldig ab. Wenn SR am 34. Spieltag den Relegationsplatz erreicht hat, dann ist er der Held der Stunde, egal, was zu diesem Spieltag hier und heute geschrieben wurde.
    Dieses Lamento hier in den Kommentaren wird jedenfalls nicht dazu beitragen, die Klasse noch zu halten.

    • Boom77 says:

      Ich sehe es auch so, dass unsere Jungs offensichtlich nicht mit dem Druck zurecht kommen. Anders sind so Ergebnisse wie gegen Stuttgart (der VfB war in der 1. Halbzeit die schlechteste Mannschaft, die ich in der gesamten Saison bisher gesehen habe und wir gehen mit einem 1:2 Rückstand in die Pause!!) nicht zu erklären. Aber wenn dem so ist, dass die Jungs mit dem Druck nicht zurecht kommen, müssen wir versuchen (ob es klappt, ist eine andere Frage) den Jungen den Druck zu nehmen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Das haben wir mit den „Endspielen“ aber nicht getan. Ganz im Gegenteil. Durch das „Endspiel“-Gerede hat man den Druck gerade erhöht.

  15. Elke L. says:

    Ich bin der Meinung, dass SR mit dem Endspiel Gerede bewirken wollte, dass man sich nur auf dieses eine Spiel konzentriert und alles andere beiseite läßt – nicht nachdenkt, was ist wenn .. von daher für mich positiv.
    Daher denke ich, dass der ein oder andere Spieler sich eben nicht auf dieses EINE Spiel konzentriert, sondern für sich, sich selbst blockiert und denkt: das müssen wir jetzt aber gewinnen, von daher z.B. gegen Bremen keinen Mut zeigt in HZ 1 mit entsprechendem Ergebnis. dann in der HZ Pause entsprechende Ansprache vom Trainer, kommen raus, machen es für ein paar Minuten gut und dann geht es wieder in die andere Richtung.

    Ich schaffe es ja nicht so oft ins Stadion. Daher zu Saison Beginn nicht geschafft mir Karten für die Buli zu besorgen und war dann erstmals gegen Belgrad im Stadion….. und war erschrocken, die Angst bzw. Mutlosigkeit war da bis hoch auf die Tribüne spürbar in HZ 1, da habe ich mich schon gefragt: was ist denn mit denen los (anscheinend der schlechte Buli Start).
    Das sich das jetzt durchzieht, auch wenn sie inzwischen jemand trainiert, der eine andere Ansprache hat, kann eigentlich nicht verwundern.

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