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Was Pizarros Stammplatz über die anderen Stürmer aussagt

In der Beziehung zwischen Claudio Pizarro und dem 1. FC Köln hat sich etwas verändert. Nicht nur, dass der Peruaner nun endlich fit ist, spielt und seine Klasse einbringt. Es scheint auch, als habe der 39-Jährige sich mental noch einmal anders auf den Effzeh eingelassen. Das bekommen auch die anderen Stürmer zu spüren.

Köln – Plötzlich ist Claudio Pizarro Stammspieler. Eine Entwicklung, die vor einem Monat noch nicht abzusehen war. Der Peruaner schien einfach nicht in die Form zu kommen, die nötig gewesen wäre, um dem FC zu helfen. Das ist nun anders. Pizarro spielt, Pizarro läuft, Pizarro trifft und legt Tore auf.

Osako blüht neben Pizarro wieder auf

Schon hat sich das Kräfteverhältnis im FC-Angriff verändert. Simon Terodde erlaubte sich zuletzt ein extrem schwaches Spiel in Bremen, in den Spielen zuvor vergab er mehrere Großchancen. Yuya Osako scheint neben Pizarro dagegen wieder zu seiner spielerischen Form zurückzufinden und kam zuletzt auf zwei Tore und einen Assist in vier Spielen. Dagegen standen Simon Zoller und Jhon Cordoba in den letzten vier Spielen je zweimal gar nicht erst im Kader. Sehrou Guirassy fällt derweil verletzt aus.

In Bremen machte Pizarro vor, warum er aktuell gesetzt ist. Spielerisch stark, sein Körper zwar nicht mehr der jüngste, aber die richtigen Bewegungen funktionieren immer noch, um sich zwischen Ball und Gegner zu stellen oder in die richtige Position zu gelangen, um den besser postierten Mitspieler anvisieren zu können. Dazu zeigte Pizarro läuferisch in einigen Momenten, dass er noch immer in der Lage ist, in der Bundesliga mithalten zu können. Die Einstellung dazu hat er inzwischen genauso wiedergefunden, wie er sich die dazu nötige Fitness hart erarbeitet hat.

Es sagt vor allem eine Menge über Claudio aus

Was aber sagt es über Pizarros interne Konkurrenten aus, wenn ein 39-jähriger Oldie – bei all seiner spielerischen Klasse – noch immer im Sturm zum Stamm gehören kann? Armin Veh wollte es nach dem Bremen-Spiel positiv sehen und erklärte: „Es sagt vor allem eine Menge über Claudio aus.“ Womit der Sportchef durchaus Recht hat. Doch die Sturmkollegen müssen sich dennoch ihre Gedanken machen.

Zoller galt zwischenzeitlich für Ruthenbeck zumindest als perfekter Einwechselspieler, funktionierte als Joker gegen Dortmund (ein Tor) und Frankfurt (ein Tor aus Abseitsposition) gut, fand sich trotzdem zwei Wochen später nur noch auf der Tribüne wieder. Cordoba konnte derweil überhaupt noch nicht überzeugen, einzig gegen Dortmund waren 20 Minuten lang gute Ansätze zu erkennen. Der Kolumbianer bleibt das große Rätsel bei den Geissböcken, wobei der wuchtige Angreifer bei Ruthenbeck zumindest noch einen leicht besseren Stand zu haben scheint als Zoller.

1 Antwort
  1. Joss says:

    Oldie hin oldie her – Pizarro kann eben Fußball spielen – konnte er schon immer!

    Stürmer kann er dazu auch noch – wir alle kennen Pizarro aus der Bundesliga.

    Die anderen sollen sich halt eben ne Dicke Scheibe von dem abschneiden und watt lernen – nämlich wie man den Ball effektiv (ohne die Beherrschung oder die Nerven zu verlieren) vorne ins Netz reinknallt!

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