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„Das Ziel könnte nur der sofortige Wiederaufstieg sein“

Der 1. FC Köln muss sich ab sofort auf die Zweite Liga einstellen. Der Abstieg ist fünf Spiele vor Saisonende kaum mehr abzuwenden. Daher richten sich die Planungen bei Sportchef Armin Veh schon auf die nächste Saison. In welche Richtung es gehen soll, hat der Geschäftsführer bereits mit dem Vorstand beschlossen.

Köln – Die Klausurtagung mit Veh, Alexander Wehrle und dem Präsidium um Werner Spinner liegt bereits einige Wochen zurück. Doch klar ist inzwischen: Dort hat die Kölner Führungsriege bereits den Grundstein für eine mögliche Zweitliga-Saison gelegt. Die Planungen mussten zweigleisig laufen, und so haben Veh und Wehrle in den vergangenen Wochen den Worst Case, den Abstieg, bereits als wahrscheinlicheren Saisonausgang einkalkuliert.

Wir sind uns im Verein einig, wie es laufen muss

Am Sonntag bestätigte Veh nun das Erwartbare: Der Effzeh würde, sollte der Abstieg sich auch rechnerisch nicht mehr abwenden lassen, mit einem klaren Ziel in die nächste Saison gehen: die sofortige Rückkehr in die Bundesliga. „Wir sind uns im Verein einig, wie es laufen muss, wenn wir wirklich absteigen sollten“, sagte Veh bei Sky. „Das erklärte Ziel könnte dann natürlich der sofortige Wiederaufstieg im ersten Jahr sein.“

Veh erklärte auch, dass er sich in diesem Falle einen moderaten Umbruch im Kader wünschen würde (mehr dazu hier). Doch klar ist auch: Der Sportchef wird einige Verkäufe realisieren, um eine finanzielle Grundlage zu schaffen für einen schlagfertigen Kader, mit dem der Wiederaufstieg fraglos möglich wäre. Im Verein ist man davon überzeugt, mit dem Geschäftsführer den richtigen Mann an Bord zu haben. Schließlich stieg der Meistertrainer von 2007 fünf Jahre später mit Eintracht Frankfurt als Trainer aus der Zweiten Liga in die Bundesliga auf.

6 Kommentare
  1. Paul Paul says:

    Veh sollte versuchen, einen Trainer zu verpflichten, der die letzte Chance noch zu nutzen versucht. Wenn der FC die letzten Spiele gewinnen würde, dann wäre noch alles zu retten. Es ist nicht erklärbar, warum dieser traurige Peter, der bisher auf allen Trainerstationen sang- und klanglos gescheitert ist, der immer wieder schlechte Entscheidungen trifft, in dieser Situation nicht abgelöst wird. Ein Abstieg würde mindestens 80 Mio. Euro kosten, daran würde auch ein Wiederaufstieg nichts ändern. Warum wird nicht alles getan, um dies zu verhindern? Veh hat viel zu früh resigniert, und die Beschäftigung von Ruthenbeck war ein großer Fehler. Korkut und Titz beweisen, dass man etwas bewegen kann, wenn man die Mannschaft spielerisch verbessert. Das ist Ruthenbeck nicht gelungen, und er lässt permanent die falsche Taktik spielen. Christoph Daum und Peter Neururer sind beide verfügbar. Aber das Präsidium macht alles falsch, was man nur falsch machen kann. PRÄSIDIUM RAUS!!!

  2. Boom77 says:

    Der Artikel ist aber – genauso wie die an Herrn Veh gestellte Frage – echt unsinnig. Warum stellt man so einen Artikel überhaupt ein und stellt dem Geschäftsführer Sport so eine Frage? Was soll denn das Ziel beim Abstieg nächste Saison sonst sein außer der direkte Wiederaufstieg? Sollen wir sagen, dass wir in der 2. Liga erstmals nur die Klasse halten wollen?? Dachte, das „Sommerloch“ kommt erst noch ;-)

  3. OlliW says:

    Nebenan ist das Gras immer grüner! Es bleibt abzuwarten, wo der HSV am Ende steht und ob Mainz wie Wolfsburg die Stabilität und das angeblich so tolle Niveau der letzen ein, zwei Spiele auch noch 5 weitere Spiele abzurufen in der Lage sind und die Moral hochhalten.

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