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Aehlig zu Red Bull! Abschied spätestens Ende der Saison


Dieser Abschied hatte sich angedeutet, der Zeitpunkt der Bekanntgabe überrascht jedoch: Frank Aehlig wird den 1. FC Köln verlassen. Das gab der Klub am Freitagnachmittag bekannt. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung wird zurück in die Red-Bull-Gruppe wechseln. In welcher Position, wurde noch nicht öffentlich. Über einen Abschied des 52-jährigen hatte es in den letzten Monaten immer wieder Spekulationen gegeben.

Köln – Er kam als rechte Hand von Ex-Sportchef Armin Veh, nun wird er den 1. FC Köln spätestens zum 1. Juli 2021 wieder verlassen. Frank Aehlig und der FC werden „in den nächsten Wochen gemeinsam über den Zeitpunkt des endgültigen Ausscheidens entscheiden“. Doch es ist kaum vorstellbar, dass Aehlig ab sofort noch führend in die zentralen Entscheidungen rund um den Profi-Kader eingebunden sein wird.

„Diese Entscheidung ist mir wirklich nicht leichtgefallen. Denn ich bin sehr gerne beim FC, schätze die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Horst Heldt und Alexander Wehrle und allen meinen Kollegen am Geißbockheim“, sagte Aehlig. „Auf der anderen Seite steht ein Angebot, das eine extrem spannende und interessante Aufgabe mit sich bringt. Sie eröffnet mir die Möglichkeit, auf eine neue, andere Ebene im Bereich des Profi-Fußballs zu wechseln.“ Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, ob Aehlig als rechte Hand von Ralf Rangnick bei einem Klub im Ausland arbeiten oder zu Red Bull zurückkehren würde, wo er vor seinem Wechsel zum FC gearbeitet hatte.

Heldt wollte Zuber – Veh verlängerte Aehlig-Vertrag

„Frank hat uns von Anfang an mehr als tatkräftig unterstützt, bei den Transfers im letzten Winter, bei unserem großen Umbruch diesen Sommer und bei all den Themen, die wir seit Beginn der Pandemie bewältigen müssen, um den Lizenzspielerbereich am Laufen zu halten“, sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt. Es ist kein Geheimnis, dass Heldt gerne seinen langjährigen Mitarbeiter Gerhard Zuber von Hannover 96 nach Köln geholt hätte. Doch Zuber wurde nach internen Streitigkeiten bei den Niedersachen nicht, wie erwartet, entlassen, sondern zum Sportdirektor befördert. So blieb Aehlig auf seinem Posten, nachdem Armin Veh kurz vor seinem Abgang Aehligs Vertrag beim FC im Stillen verlängert hatte. Nun wird der gebürtige Dresdner wohl schon in den kommenden Wochen beim FC aufhören. Wer seine Rolle übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.

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