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Horn-Berater beim Effzeh: Keeper zwischen den Stühlen


Am Donnerstag haben Volker Struth und Dirk Hebel dem 1. FC Köln einen Besuch abgestattet. Die beiden Berater der Agentur SportsTotal vertreten bekanntlich die Interesse von gleich zehn Spielern bei den Geissböcken. Darunter auch Timo Horn, der sich fast zeitgleich zu seiner Zukunft äußerte.

Köln – Timo Horn gehört fraglos zu jenen Leistungsträgern, die ernsthaft über einen Verbleib in Köln auch im Abstiegsfall nachdenken. Der 24-Jährige hängt am FC und weiß gleichzeitig, dass der Torhütermarkt im In- und Ausland erst noch richtig in Bewegung kommen müsste, damit für ihn unter Umständen ein interessantes Angebot auf den Tisch flattern könnte.

Torhütermarkt funktioniert wie beim Domino

Die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern ist aufgrund seiner Verletzung noch nicht gänzlich geklärt. Bernd Leno wird Bayer Leverkusen wohl verlassen und den Platz für Lukas Hradecky von Eintracht Frankfurt freimachen. Dorthin wechselt Frederik Rönnow von Brondby Kopenhagen als Nachfolger. Gleichzeitig denkt Borussia Dortmund über einen neuen Mann im Tor nach. Alexander Schwolow (SC Freiburg) und Jiri Pawlenka (Werder Bremen) haben das Interesse anderer Klubs geweckt. Zudem sucht RB Leipzig schon seit zwei Jahren eine potentielle neue Nummer eins.

Aber auch international könnte der Torhütermarkt in Bewegung kommen, wenn Gianluigi Donnarumma den AC Mailand verlassen würde, David de Gea wirklich zu Real Madrid wechseln sollte und beim FC Arsenal tatsächlich ein Trainerwechsel anstünde, durch den auch Petr Cech in Frage gestellt würde. Der Torhütermarkt funktioniert als Domino-Effekt: Ein Transfer kann gleich eine ganze Reihe anderer Transfers auslösen. In diese Sogwirkung könnte auch Timo Horn hineingezogen werden, sollte denn frühzeitig ein Stein fallen, sodass Horn rechtzeitig seine Ausstiegsklausel aktiviert bekäme.

Ich will nichts versprechen, was ich nicht halten kann

Er betonte auch am Donnerstag wieder, dass er sich „auf jeden Fall“ einen Verbleib in Köln vorstellen könne. Ein Bekenntnis wie zuletzt Marco Höger vermied der 24-Jährige aber bewusst. „Ich will nichts versprechen, was ich nicht halten kann.“ Er wolle offen damit umgehen, dass ein Wechsel weiterhin „eine Option“ sei. „Da bin ich ganz ehrlich.“ Horn weiß, dass ihm ein Großteil der FC-Fans wohl Verständnis für einen Wechsel entgegen bringen würde, sollte es denn so kommen. Auch, weil Horn erneut betonte, dass schon ein großer Verein kommen müsse, um ihn von einem Abschied aus Köln zu bewegen. Vielleicht haben Volker Struth und Dirk Hebel dem FC-Sportchef Armin Veh ja schon ein erstes Signal zukommen lassen, wie es mit dem Torhüter weitergehen könnte.

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