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Wie Horn und Hector: Der Abstieg als Chance für die Talente?

Wer geht den Weg von Horn und Hector?

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Niemand beim 1. FC Köln könnte dem Abstieg etwas Positives abgewinnen. Wieso auch? Alleine einige wenige Spieler können sich Hoffnungen machen, dass sich der Gang in die Zweite Liga für sie zu einem persönlichen Gewinn entwickeln könnte. Sie hoffen, ihre Chance zu nutzen wie einst Timo Horn, Yannick Gerhardt oder Jonas Hector. 

Köln – Alles, was sich der Effzeh in den letzten Jahren mühsam aufgebaut hat, würde der Abstieg wieder einreißen. Das erste Jahr in der Zweiten Liga würde zwischen 70 und 80 Millionen Euro Umsatz kosten, der gerade erst erarbeitete Aufstieg in der TV-Tabelle wäre für die Katz, die gute Position bei den Sponsorengesprächen vom Tisch gewischt. Ganz zu schweigen vom möglichen personellen Aderlass und dem Verkauf bester Spieler zu vergleichsweise mickrigen Preisen (trotz und dank Ausstiegsklauseln).

Özcan und Nartey im Fokus

Einzig einige junge Spieler dürften sich berechtige Hoffnungen machen, in der Zweiten Liga eine wichtigere Rolle zu spielen als noch in der Bundesliga. Sie könnten auf mehr Spielzeit und damit auf den entscheidenden Entwicklungsschritt hoffen, den andere Spieler vor ihnen auch schon genommen haben. Timo Horn wurde 2012 als 19-Jähriger die Nummer eins, was in der Bundesliga zu diesem Zeitpunkt wohl nur schwer umsetzbar gewesen wäre. Yannick Gerhardt konnte unter Peter Stöger als 19-Jähriger zeigen, wozu er im Unterhaus schon im Stande war. Ebenso Jonas Hector, der aus der U21 den Weg bis zum Nationalspieler nahm.

Sie sind die Beispiele und Vorbilder, an denen sich die aktuellen Talente des FC orientieren werden. Salih Özcan (20) ist noch nicht konstant genug für die Bundesliga, bringt aber alles mit, um in der mitunter ruppigen Zweiten Liga die nötige Härte und Übersicht zu bekommen, die er im Oberhaus benötigt. Nikolas Nartey (18) hat ein verletzungsreiches Jahr hinter sich, doch alle am Geißbockheim prophezeien ihm eine große Zukunft, wenn er bei den Profis regelmäßig zum Einsatz kommen sollte. Beide könnten gemeinsam im zentralen Mittelfeld immer mehr Spielzeit bekommen und zusammen mit Vincent Koziello sowie Marco Höger ein vielversprechendes Zentrum bilden.

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