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Wiedersehen mit Podolski – aber keine Rückholaktion


Toni Schumacher und Alexander Wehrle befinden sich aktuell auf Japan-Reise und haben unter anderem Lukas Podolski getroffen. Der Vize-Präsident und der Geschäftsführer wollen aber vor allem neue Sponsoren gewinnen und Japan als Zielmarkt für den 1. FC Köln inspizieren.

Kobe – Vier Tage sind Schumacher und Wehrle in Japan unterwegs. Durch Yuya Osako und zwischenzeitlich Kazuki Nagasawa sowie Tomoaki Makino ist der 1. FC Köln in den letzten Jahren in den Fokus der japanischen Fußballfans geraten. Osako gilt als Stammspieler für die WM 2018 in Russland. Und solange der Angreifer noch beim Effzeh kickt, wollen die Geissböcke dessen Popularität für sich im Land nutzen.

Japanische Sponsoren ja, Investoren nein

Doch der wohl beste Botschafter für den 1. FC Köln spielt aktuell bei Vissel Kobe. Wenn Lukas Podolski für seinen Verein ein Tor erzielt, wird im Stadion „Kölsche Jung“ von Brings eingespielt. Kein Wunder also, dass Wehrle und Schumacher am Mittwoch den ehemaligen Nationalspieler und FC-Stürmer besuchten und sich das Spiel zwischen Vissel Kobe und Urawa Red Diamonds (mit Nagasawa) anschauten.

Zudem standen Termine in Tokio auf dem Programm, denn der 1. FC Köln hofft, zukünftig Premiumsponsoren aus Japan als Geldgeber gewinnen zu können. Der Effzeh betonte im Umfeld der Reise, dass es in keinerlei Interesse sei, potentielle Investoren für den Geißbockklub zu gewinnen. Dies hatten Investorenkritiker den Vereinsvertretern vorgeworfen, als der 1. FC Köln im Mai 2017 nach China aufgebrochen war.

Um eine Rückholaktion für Lukas ging es nicht

In diesem Sommer werden die Spieler der Geissböcke nicht nach Japan fliegen. Doch eine ähnliche Tour wie nach China könnte 2019 oder 2020 nach Japan führen. „Japan ist neben China und den USA einer der drei Zielmärkte der Deutschen Fußball Liga“, ließ Wehrle wissen. „Schon seit der Zeit von Yasuhiko Okudera und heute dank Yuya Osako hat der FC viele Fans in Japan. Durch die Vermittlung von Lukas Podolski haben wir jetzt erste Kontakte zu Vissel Kobe geknüpft und prüfen Kooperations- und Sponsoringmöglichkeiten in der Region.“

Nur für eines sollte der Trip nicht gut sein: um Lukas Podolski davon zu überzeugen, am Wiederaufbau der Geissböcke in der Zweiten Liga mitzuwirken. „Um eine Rückholaktion für Lukas ging es nicht, er hat noch anderthalb Jahre Vertrag in Kobe und fühlt sich sehr wohl“, ließ Wehrle wissen. Der Geschäftsführer und Toni Schumacher werden am Freitag in Deutschland zurückerwartet. Beide werden am Samstag in Berlin im Stadion sein, wenn der FC auf Hertha BSC trifft.

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