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Abschied perfekt! Klünter macht Platz für Neuzugänge


Der 1. FC Köln lässt ein Eigengewächs ziehen. Lukas Klünter wechselt zur neuen Saison von den Geissböcken zu Hertha BSC. Das gaben beide Klubs am Montagnachmittag bekannt. Beim Effzeh hatte sich Klünter zuletzt nicht durchsetzen können, will aber trotzdem in der Bundesliga bleiben.

Köln – Das Statement war kurz und bündig: „Lukas kann so seinen Weg in der Bundesliga fortsetzen. Dabei wünschen wir ihm alles Gute“, ließ FC-Geschäftsführer Armin Veh wissen. Klünter nach Berlin, knapp unter zwei Millionen Euro dafür nach Köln: Der Abgang des 21-Jährigen dürfte zu jenen Transfers gehören, die der FC mit einkalkuliert hatte, um dem Kader frisches Blut zu verleihen.

Gehen alle bisherigen Rechtsverteidiger?

Klünter hatte sich über die U21 der Geissböcke (52 Einsätze) in der Regionalliga empfohlen, aber lange nicht die Kurve bei den Profis bekommen. Erst am Ende der letzten Saison blitzte kurzzeitig auf, dass der schnelle Rechtsverteidiger es in der Bundesliga schaffen könnte. Nach dem Sommer stürzte der U21-Nationalspieler dann leistungsmäßig wieder ab, bekam in der Rückrunde kein Bein mehr auf den Boden. Nun der Abschied.

Der FC wird die Position des Rechtsverteidigers bekanntlich komplett neu besetzen. Neben Klünter dürften auch Pawel Olkowski und Frederik Sörensen den Klub noch verlassen. Der FC steht dem Vernehmen nach in weit gediehenen Gesprächen mit Benno Schmitz. Der Rechtsverteidiger von RB Leipzig bekam am vergangenen Spieltag mit einer Einwechslung kurz vor Schluss gegen Wolfsburg sein Abschiedsgeschenk in Leipzig. In Köln dürfte er nicht der einzige Spieler sein, der auf dieser Position kommen soll. Mit Klünter räumt nun der erste Noch-Außenverteidiger seinen Kaderplatz für potentielle Neuzugänge.

Klünter soll Weiser beerben

In Berlin freut man sich derweil auf den gebürtigen Euskirchner. „Wir sind sehr froh, dass sich Lukas für uns entschieden hat. Er möchte bei uns den nächsten Schritt gehen und sich als Bundesliga-Spieler etablieren“, sagte Michael Preetz. Der Geschäftsführer Sport hatte Klünter als Nachfolger für den abwanderungswilligen Mitchell Weiser ins Auge gefasst. „Ich sehe den Wechsel nach Berlin als große Chance an, mich persönlich weiterzuentwickeln“, sagte Klünter. „Ich will meine ganze Kraft in die neue Aufgabe legen und mein Potenzial ausschöpfen.“

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