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Auch bei der U21: Probleme beim Athletik-Training

Ein Profi-Klub ohne professionelle Athletikabteilung

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Dass die Profis des 1. FC Köln ein Fitnessproblem hatten, ist inzwischen bekannt. Doch auch die U21 des Effzeh startete katastrophal in die letzte Saison und stieg in der Folge fast ab. Die Situation bei den Jung-Geissböcken war weit komplexer. Doch auch dort gab es Diskussionen um die Athletikabteilung.

Köln – Man muss sich vorstellen, dass ein Profi des 1. FC Köln in der Regionalliga bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln will und plötzlich gänzlich andere Bedingungen vorfindet, als es für einen Klub wie den Effzeh üblich gewesen wäre. So passiert in der zurückliegenden Saison.

Ein Profi-Klub ohne professionelle Athletikabteilung

Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, fehlte in den ersten Wochen der Saison 2017/18 bei der U21 die Betreuung der Mannschaft durch Athletiktrainer während des Spieltags. Das Warmmachen vor dem Spiel übernahm der später tragisch verstorbene Co-Trainer Uwe Fecht. In der Halbzeit ließen Fecht und Chefcoach Patrick Helmes die Ersatzspieler Übungen eigenständig ausführen, die ihnen vorher auf einem Tabletcomputer gezeigt worden waren.

Der Profi-Klub 1. FC Köln leistete es sich, auf Athletiktrainer im nächsthöheren Bereich hinter den Bundesliga-Profis zu verzichten. Der Grund: Personalmangel. „Wir waren personell unterbesetzt. Das war eine Budgetfrage“, erklärte nun Daniel Meyer dem GBK auf Nachfrage. „Wir bewegen hier im Nachwuchs 250 Spieler, hatten dafür aber nur zwei hauptamtliche Athletiktrainer, die teilweise sechs Wochen sieben Tage am Stück arbeiten mussten.“

Zu wenig Geld für Nachwuchs-Betreuung

Doch wie kann das sein? Die Profiabteilung hatte gerade erst das zweite finanzielle Rekordjahr hintereinander in der Geschichte des Klubs geschrieben und für den Nachwuchs soll kein Geld vorhanden gewesen sein für genügend hauptamtliche Athletiktrainer? Die Konsequenz: Die inzwischen für die Profis verantwortlichen Max Weuthen und Dennis Morschel bekamen ausgerechnet an den Spieltagen der U21 frei und fehlten bei den Spielen, zu denen vor allem zu Beginn der Saison diverse Profis aus der Mannschaft von Peter Stöger abgestellt worden waren. So mussten sich auch die Profis unter alles andere als professionellen Bedingungen auf die Spiele vorbereiten.

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