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Entscheidungen im Nachwuchs: Trainer-Karussell dreht sich

Seit Montag ist klar: Stefan Ruthenbeck bleibt dem 1. FC Köln erhalten und kehrt als Trainer zur U19 zurück. Damit kann sich Interimstrainer Daniel Meyer wieder auf seine Aufgabe als Leiter der Nachwuchsabteilung konzentrieren. Und auch in einigen anderen Jugendmannschaften wechseln die Übungsleiter. 

Köln – Beim 1. FC Köln hingen einige Personalplanungen für den Nachwuchs in den vergangenen Wochen an zwei Dingen: an der Entscheidung von Stefan Ruthenbeck und am Saisonfinale der U21. Seit Sonntag ist der Klassenerhalt des Kölner Nachwuchses in der Regionalliga West perfekt, am Montag verkündete der FC Ruthenbecks Verbleib. Damit ist der Weg frei für eine personelle Rochade an der Seitenlinie mehrerer Teams.

Ruthenbecks Co-Trainer übernehmen U21

Während Stefan Ruthenbeck zur kommenden Saison zurück zur U19 kehrt und nach GBK-Informationen mit Lukas Sinkiewicz einen ehemaligen FC-Profi als Co-Trainer an die Seite gestellt bekommt, erhalten Markus Daun und Kevin McKenna eine neue Aufgabe. Der frisch gebackene Fußballlehrer Daun übernimmt zur neuen Saison die U21, die nach dem feststehenden Klassenerhalt nun auch die Kaderplanung vorantreiben kann. Dauns Co-Trainer bei der Regionalligamannschaft wird Kevin McKenna, der in der abgelaufenen Rückrunde ebenfalls zum Trainerstab des Profiteams gehört hatte.

Pawlak und Helmes in der Akademie

Für André Pawlak, der die FC-U21 zum Klassenerhalt geführt hatte, bedeutet der Trainerwechsel jedoch nicht das Aus in Köln: Der 47-Jährige bekommt die Zeit, sich seiner Ausbildung zum Fußballlehrer an der Hennes-Weißweiler-Akademie des DFB zu widmen. Diese dauert zehn Monate und beinhaltet 35 bis 40 Unterrichtsstunden in der Woche – zu viele also, um gleichzeitig eine Regionalligamannschaft mit der nötigen Aufmerksamkeit zu trainieren.

Diese Ausbildung wird auch Patrick Helmes in Absprache mit dem Verein in Vollzeit absolvieren. Helmes, der die U21-Saison als Cheftrainer begonnen und nach dem tragischen Tod von Co-Trainer Uwe Fecht eine Pause eingelegt hatte, hatte zwischenzeitlich das Amt des Co-Trainers beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt übernommen. Inzwischen ist er nach Köln zurückgekehrt und wird zusammen mit Pawlak im Juni die höchste Trainerlizenz in Europa (Fußballlehrer, UEFA-Pro-Lizenz) angehen. Im Sommer 2019 sollen beide zu den Geissböcken zurückkehren.

Heck bleibt U17-Coach

Dies lässt noch eine Mannschaft im Leistungsbereich offen: die U17, die von Sommer bis Herbst 2017 von André Pawlak trainiert worden war. Dort wird Martin Heck in seiner Rolle als Chefcoach bleiben. Der vorherige U16-Coach behält sein Team, das er in den vergangenen Monaten trainiert hat und mit dem er die B-Junioren-Bundesliga-Saison Anfang Juni erst noch beenden wird.

4 Kommentare
  1. Paul says:

    Eine ganz großartige Trainergilde im Nachwuchsbereich. Patrik Helmes ist vollkommen unerfahren und hat bisher erfolglos trainiert, und Ruthenbeck ist „Mr. Schnapsidee“, was seine Aufstellungen betrifft. Wenn er die Nachwuchsspieler genauso behandelt wie die Profis in der Rückrunde, dann wird es keiner in die Bundesliga schaffen. Ach, was liebe ich ihn, meinen geliebten Loser-Club!

    • Peter Josef says:

      Paul, bezüglich Patrick Helmes hast Du eins im Text falsch verstanden und ein anderes falsch im Gedächtnis. Patrick Helmes trainiert nächste Saison keine Mannschaft, er studiert an der Akademie. Und: Er war sehr erfolgreich. Er hat in der vorletzten Saison eine taumelnde 2. Mannschaft übernommen, diese stabilisiert und den Klassenerhalt geschafft. In dieser Saison ist ihm in einer der ersten Spiele der Co-Trainer in der Halbzeit in der Kabine gestorben, worauf er sein Amt als Trainer der 2. hat ruhen lassen.

      Ich hätte es übrigens für eine sehr gute Idee gehalten, wenn man ihm manschaftsübergreifend die Stürmer zwecks Schusstraining übergeben hätte. Das kann er auch neben dem Studium.

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