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HSV oder VfL? „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“

Lange Zeit war der VfL Wolfsburg kein gern gesehener Gegner für den 1. FC Köln. Doch die Geissböcke sahen in den letzten Spielen deutlich besser aus als die Wölfe. Nun wollen die Kölner den Wolfsburgern zum Saisonabschluss in die Suppe spucken und könnten den VfL so direkt in die Zweite Liga schießen.

Köln – Seit sechs Spielen unbesiegt, zuletzt zwei Siege, davon der letzte das 1:0 kurz vor Weihnachten als erster Saisonsieg 2017/18 überhaupt: Der Effzeh hat nicht viele gute Erinnerungen an die letzten Monate. Der VfL Wolfsburg jedoch gehört dazu. Köln sah in seiner Geschichte zwar längst nicht immer gut aus gegen die Niedersachsen. Doch drei Spiele in Folge ohne Gegentor lassen hoffen, dass es am 34. Spieltag aus Kölner Sicht noch einmal ein positives Ergebnis geben könnte.

Mit welcher Startformation der scheidende Chefcoach Stefan Ruthenbeck das Unterfangen angehen wird, ist gänzlich offen. Auf Nachwuchsspieler hat der 46-Jährige verzichtet. Sein letztes Spiel als FC-Trainer will Ruthenbeck zwar unbedingt gewinnen. Gleichzeitig will er aber auch einigen Spielern die Chance geben, sich noch mal zu zeigen. Ob dies Jannes Horn, Christian Clemens, Milos Jojic oder Simon Zoller sein werden, wird erst um 14.30 Uhr bekannt werden, wenn der FC die Startaufstellung veröffentlicht.

Doch man darf gespannt sein, wie sich die Geissböcke in ihrem vorerst letzten Bundesliga-Spiel verkaufen. Die Augen vieler Bundesliga-Fans werden auch nach Wolfsburg gerichtet sein, schließlich geht es im Fernduell zwischen den Wölfen und dem Hamburger SV um den direkten Abstieg. „Man darf uns das nicht in die Schuhe schieben, jeder ist für sich selbst verantwortlich“, sagte Ruthenbeck auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Der FC wolle ein gutes Spiel abliefern, auch für die über 4000 Fans, die aus Köln anreisen wollen. „Wer mit uns absteigt, ist uns völlig egal. Wir wollen zeigen, dass für uns in dieser Saison eigentlich mehr drin gewesen wäre.“ Gegen 17.20 Uhr wird es dann unabwendbar vorbei sein – für den 1. FC Köln in der Bundesliga und für einen zweiten Klub.

So könnte der Effzeh auflaufen: T. Horn – Sörensen, Meré, Heintz – Risse, Koziello, Höger, Hector – Jojic, Bittencourt – Terodde

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