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Wieder Wolfsburg: FC spielte schon bei Veh Schicksal

Wenn der 1. FC Köln am Samstag um 15.30 Uhr beim VfL Wolfsburg antritt, geht es für die Geissböcke darum, nicht die schlechteste Mannschaft in der Vereinsgeschichte zu sein. Ein Sieg muss her – ein Dreier, der den VfL in die Zweite Liga stürzen könnte. Armin Veh weiß bereits, wie es sich anfühlt, wenn der FC beim Wolfsburger Schicksal mithilft – aus seiner eigenen Zeit beim VfL.

Köln – Armin Veh und Frank Aehlig kennen Wolfsburg genau. Sie arbeiteten dort einst Hand und Hand: Veh als Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer in Personalunion und als Nachfolger von Felix Magath, Aehlig als Vehs Assistent der Geschäftsführung in einer ähnlichen Position, wie er sie heute als Leiter der Lizenzspielerabteilung beim 1. FC Köln inne hat.

Pezzoni, Freis und Chihi schießen Veh ab

Veh kam im Sommer 2009 nach Wolfsburg und beerbte Felix Magath, der gerade erst Deutscher Meister geworden war. Doch die Freude über seine Aufgabe als Teammanager währte nicht lange. Bereits wenige Monate später übernahm Dieter Hoeneß den Managerbereich, Veh kümmerte sich nur noch als Trainer um die Mannschaft. Doch auch das endete nicht gut. Am 25. Januar 2010 war Vehs Zeit schon wieder vorbei. Eine 2:3-Heimniederlage besiegelte Vehs Aus. Der Gegner damals: der 1. FC Köln. Die illustren Torschützen der Geissböcke: Kevin Pezzoni, Sebastian Freis und Adil Chihi.

Bemerkenswerterweise konnten die Kölner seitdem nicht mehr in Wolfsburg gewinnen. Nun fährt der FC aber erneut zum VfL, um einen letzten Sieg der Saison einzufahren und wenigstens mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen. Schließlich liegt der letzte Dreier auch schon fast zwei Monate zurück (2:0 gegen Leverkusen). Bekanntlich würde im Fall eines FC-Sieges dem HSV wiederum ein eigener Sieg reichen, um Wolfsburg in die Zweite Liga zu schicken und sich auf den Relegationsplatz zu retten.

FC gewann zuhause zuletzt zweimal in Folge

Veh und Aehlig könnten also dabei zusehen, wie ihr alter Klub nach Jahren des schleichenden Niedergangs endgültig nicht mehr zu retten wäre. Das Zünglein an der Waage wäre in diesem Fall ihr neuer Klub, den das Duo in Köln mit großer Energie und Neu-Coach Markus Anfang im Sommer wiederaufbauen und zurück in die Erste Liga führen will. Und die Chancen stehen nicht einmal schlecht. Die letzten beiden Spiele (allerdings beide zuhause) gewann der FC gegen Wolfsburg.

5 Kommentare
    • JuppZupp says:

      Jetzt aber mal im ernst, hast du auch konstruktive Vorschläge, oder kannst du nur flamen? Mit Ausnahme von rechtsradikalem Stänkern und viel niveaulosen Hirnergüssen kommt von dir nicht wirklich was sinnvolles.

      • Paul says:

        Mal im Ernst, Du musst wissen, hier handelt es sich um ein Forum für präsidiumshörige Ministranten! Hier dürfen Pseudo-Fans geistreich darüber phantasieren, welche Wunder demnächst passieren, und kritische Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit oder der Gegenwart unseres Loser-Vereins sind hier unerwünscht!

  1. Huey L. says:

    Sehe ich genauso. Ständig wird nur destruktiv über Mannschaft, Präsidium, Geschäftsführer, Trainer, Fans und die anderen Geißblogger geschrieben. Das kann man teilweise noch mit Kopfschütteln lesen, ab einem gewissen Grad ist es aber unerträglich, vor allem, weil es nicht konstruktiv, sondern oftmals nur beleidigend ist. Vielleicht suchen Sie und Paul sich lieber den FC Bayern als Verein, obwohl Sie auch da wahrscheinlich noch genügend Kritikpunkte finden werden. Was Sie bei all Ihren Negativkommentaren eigentlich noch beim FC hält ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
    Auf jeder Mitgliederversammlung hat man das Recht zu sprechen. Gehen Sie und Paul doch einmal dahin, wenn Sie Mitglieder sind und richten Ihre Worte direkt an die „Betroffenen“. Besser wäre es noch, Sie gründen eine Opposition, dann müssten Sie allerdings auch mal konkrete Lösungsvorschläge/ Alternativen anbieten, um Stimmen zu bekommen und nicht nur auf Verbaliniurien setzen.
    Sollten Sie sich mit Paul zu dieser Opposition zusammenschließen (oder arbeitet hier in Wirklichkeit vielleicht nur ein und dieselbe Person mit zwei verschiedenen Alias Namen?), könnten Sie dieser Opposition dann den treffenden Namen „Mal im Ernst Paul“ geben.

  2. Joss says:

    Noch ist es zu früh, Armin Veh zu bewerten. Frühestens zum Jahresende kann man dann eine Zwischenbilanz über seine Tätigkeiten ziehen. Man wird ihn letzlich auch an seinen Transfers messen.

    Dann kommt noch Markus Anfang. Bleibt abzuwarten, ob er den Nachwuchs (Bisseck, Führich, Nartey usw.) in den bestehenden Kader integrieren wird. Falls nicht, dann kann man wieder zu Recht meckern.

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