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Klünter: Gespräche mit Hertha laufen – Maroh wird verabschiedet

Der 1. FC Köln scheint offenbar bereit, sich im Sommer von Lukas Klünter zu trennen. Der Rechtsverteidiger, der keine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall besitzt, steht in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Hertha BSC. Berichte über einen bereits absolvierten Medizincheck stimmen aber offenbar nicht. Darüber hinaus ist inzwischen sicher: Neben Claudio Pizarro werden am Samstag auch Dominic Maroh und Sven Müller offiziell verabschiedet.

Köln – Die Geissböcke planen ihren Kader für die Zweite Liga mit Hochdruck. Dabei wollen sich Sportchef Armin Veh und sein Lizenzspielerleiter Frank Aehlig nicht nur von jenen Spielern trennen, bei denen sie keine Handhabe aufgrund von Ausstiegsklauseln besitzen. Auch Spieler, die die Erwartungen nicht erfüllen konnten oder lukrative Angebote haben, können unter Umständen gehen.

Klünter noch nicht beim Medizincheck

Dazu gehört Lukas Klünter. Nach GBK-Informationen stehen der Spieler, der 1. FC Köln und Hertha BSC in Gesprächen über einen Wechsel des 21-Jährigen in die Hauptstadt. Dass der U21-Nationalspieler allerdings bereits seinen Medizincheck absolviert hat, wie die BILD berichtet, ist offenbar nicht korrekt. Dies hätte er nur mit der Erlaubnis seines bisherigen Klubs machen dürfen. Diese hat der FC jedoch noch nicht erteilt.

Darüber hinaus ist längst klar, dass die auslaufenden Verträge von Claudio Pizarro, Dominic Maroh und Sven Müller nicht verlängert werden. Neben Pizarro werden auch Maroh und Müller am Samstag vor dem letzten Heimspiel gegen den FC Bayern München offiziell vor den 50.000 Zuschauern verabschiedet. Während sich bei Müller eine Vertragsverlängerung mit anschließender Ausleihe zerschlagen hat, werden sich die Wege von Innenverteidiger Maroh und dem FC nach sechs Jahren trennen.

32 Kommentare
  1. Juergen Lex says:

    Wie kann man Kluenter nur verkaufen. Unglaublich. Er ist jung schnell. Warum der jetzige ‚ Trainer ‚ den nicht bringt ihn sondern den Maskenmann ist so dumm. Zu schlecht für Liga 2 . Die bei Hertha sind alle blind? Glaub nicht. Gut das Rute bald weg ist. Jetzt lass mal die jungen ran. Das ist Motivation pur gegen Bayern. Da können sie lernen und den Ansporn bekommen das sie in liga2 beflügelt.

  2. Helmut Klöckner says:

    Ich kann nicht verstehen, warum man Lukas Klünter gehen lässt. Zu Anfang war er ein sehr guter Spieler, besonders im Angriff. Warum er dann nicht mehr eingesetzt wurde, weiß sicher nur SR. Klünter wird bei Hertha dann wohl auch so ein erfolgreicher Spieler wie Mitchel Weiser, der bei Köln ja auch nicht gut genug war. Schade drum.

    • Toni10 says:

      Sorry, aber Klünter ist mit Abstand der schlechteste rv in der Bundesliga. Wir können froh sein, wenn Hertha uns noch eine Ablöse bezahlt. Der junge ist nur schnell und das reicht nicht für die Bundesliga. Der wird sich in Berlin nicht weiterentwickelt.

      • Boom77 says:

        Genau richtig erkannt. Ich hatte in einem anderen Kommentar schonmal einen für mich auf Klünter sehr gut passenden Satz von Carles Rexach (seinerzeit für die Jugendausbildung bei Barca zuständig) genannt, der sagte:

        „Früher haben wir nach Athleten gesucht und versucht, diese zu Fußballer zu machen. Dann haben wir angefangen, nach Fußballern zu suchen und versucht, sie zu Athleten zu machen. Letzteres verspricht für einen Fußballverein mehr Erfolg.“ (sinngemäß)

        Und das genau ist das Problem bei Klünter. Er ist ein Athlet, aus dem man es nie schaffen wird, einen bundesligatauglichen Fußballer zu machen. Stellungsspiel miserabel. Zweikampfverhalten schlecht. Technik in Punkto Ballmitnahme unzureichend (da ist er eigentlich sogar für sich selbst zu schnell). Er kann unbestreitbar schnell laufen. Aber schnell geradeaus rennen zu können, befähigt einen für die Leichtathletikabteilung von Bayer 04 Leverkusen aber nicht für die 1. oder 2. Fußballbundesliga.

    • Klio says:

      „… Mitchel Weiser, der bei Köln ja auch nicht gut genug war.“?

      Eine vollkommene Verdrehung der Tatsachen. Der FC hat sich damals ganz weit aus dem Fenster gelehnt, um den 17-Jährigen vom Verbleib in Köln zu überzeugen. Öffentliche Schmeicheleien und Komplimente, der Einsatz als jüngster Spieler in der FC-Geschichte in der Profimannschaft und (wie man hörte) ist man auch finanziell sehr weit gegangen. Wer damals schon FC-Fan war, sollte sich eigentlich an das Hin und Her erinnern. Und der müsste sich auch an die damaligen großspurigen Interviews von Mitchell Weiser erinnern, bei denen der Jungspund relativ deutlich durchscheinen ließ, dass er meinte bei den Bayern endlich auf dem Niveau angekommen zu sein, das sein Talent verdient. Seine Eskapaden und Social-Media-Auftritte zeigten auch, dass er sich selber wohl als künftigen Star der Bayern sah. Der hat sehr deutlich gemacht, dass der FC für ihn Provinz war, die er nicht schnell genug hinter sich lassen konnte.

      „Zu Anfang war er ein sehr guter Spieler, besonders im Angriff. Warum er dann nicht mehr eingesetzt wurde, weiß sicher nur SR. “

      Man kann es sich auch so denken, weshalb Klünter nicht mehr spielt: Risse ist nach seiner langen Verletzung zurückgekommen (Übrigens: Jetzt ist es offiziell: Risse bleibt!!!). Ganz in der Spitze wurde Klünter einmal eingesetzt (und es gar nicht mal so schlecht gemacht), aber dann wurden die Stürmer sukzessive wieder gesund. Als Rechtsverteidiger war er leider nicht verlässlich genug (wobei man leider auch sehen muss, dass andere Spieler dort nur für vereinzelte Spiele überzeugt haben). Noch ist Klünter technisch limitiert und taktisch noch nicht geschult genug. Aber bei dem jungen Alter kann sich aber noch einiges entwickeln. Doch er wird sicher nicht bei der Hertha vorstellig sein, weil ihn irgendjemand gegen seinen Willen abschieben will. Inwieweit man einen wechselwilligen Spieler einfach zwingen sollte zu bleiben, ist eine ganz andere Frage.

      • Ali Perez says:

        Genauso sieht es aus. Überhaupt Klünter mit M.Weiser zu vergleichen ist ja schon ein Witz. Ich weiß echt nicht, was die Leute in Klünter sehen. Wir werden nächste Saison in der 2. Liga Ballbesitzfuba spielen und dafür kann man den Klünter nicht gebrauchen.

  3. Norbert Neuheisel says:

    Was die Kaderplanung anbetrifft herrscht wieder das Prinzip Hoffnung. Ein Stürmer (Cordoba) wird gehalten, nur weil er sonst für eine wesentlich geringere Summe, als die für seinen Transfer bezahlte, verkauft werden müßte. Auch Guirassy hat in 2 Saisons nichts bewirkt. Die sogenannte Verteidigung bricht auseinander und müßte auf allen Positionen mindestens doppelt gleichwertig besetzt werden. Gleiches gilt für das Mittelfeld. Statt erforderlicher 7-8 neuer Spieler sollen aber nur 4-5 Neue geholt werden. Jetzt läßt man auch noch Spieler ziehen, die ihre Bundesligatauglichkeit schon bewiesen haben. Eine kluge und sachgerechte Kaderplanung – um dem Prinzip Hoffnung gerecht zu werden – sieht anders aus.

  4. prinzikai says:

    Ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Gerade Klünti`s Schnelligkeit würde in der 2.Liga zur Waffe werden – unverständlich. Aus meiner Sicht müssten folgende Spieler den Klub verlassen:
    Sörenssen, Maroh, Olkowski, Lehmann, Clemens, Pizzaro, Osako, J.Horn. Folgende Spieler sollte man zwingend halten: Bittencourt, Zoller, J.Mere, D.Heintz, S.Özcan, M.Jojic.
    Nartey und Queiros werden hoffentlich den Sprung schaffen, dann noch L.Schaub / L.Sobiech / B.Schmitz / E.Durm / D.Avdijaj / S.Rode

    • J B says:

      Für das Experiment Benno Schmitz wäre ich zu haben, auch Avdijaj zur Not.
      Aber Durm und Rode, nach unserer Saison wo uns das Lazarett zu einem gewissen Teil das Rückrad gebrochen hat…? Nee danke.
      Sicher auf Grund ihres Seuchenjahres billig zu haben, aber nein danke.

    • Peter Josef says:

      Ich kann mir vorstellen, dass ein Hochgeschwindigkeits-AV in der 2. Liga mehr Probleme bekommt als in der ersten. Da wird der bei vollem Tempo mehr Tritte abbekommen, und die Schiris sehen da noch weniger. Die neue Spielanlage soll spielerischer und weniger auf Konter basierend sein – auch das wird ein Grund sein, warum man Klünter keine Steine in den Weg legt. Ich indes würde Maroh halten. Wenn wir diese Saison mal zu 0 gespielt haben, war er immer auf dem Feld. Ich verstehe bei ihm eher nicht, warum man ihn nicht hält.

  5. Benjamin Rötsch says:

    Ich könnte einen Verkauf von Klünter gut verstehen! Sicherlich verfügt er über herausragende Schnelligkeit, aber das ist im Spektrum der sportlichen Leistungsfähigkeit auch seine einzige Stärke! Demgegenüber stehen jedoch eklatante Schwächen, denn technisch und taktisch hat er als Außenverteidiger kein ausreichendes Niveau für die erste und zweite Liga! Eine Alternative wäre er somit lediglich für das Mittelfeld oder den Sturm, doch gegen die zu erwartenden tiefstehenden Gegner hilft seine Schnelligkeit kaum, da schlichtweg Räume fehlen, um diese auszuspielen. Folglich ist ein Verkauf für eine entsprechende Ablöse sicherlich die beste Option für die sportliche Leitung!

    Noch ein Wort zu Cordoba: Der Junge kann einem Leid tun! Sicherlich war die Saison gemessen an den Erwartungen und der Ablöse beschissen. Die Unruhe im Publikum bei seinen Einwechslungen in den letzten Wochen hat ihm den letzten Tropfen Selbstvertrauen geraubt. Ein Verkauf wäre mit einem nicht vertretbaren riesigen finanziellen Verlust verbunden. Insofern bleiben zwei Optionen: Entweder er bleibt und er bekommt eine faire neue Chance oder man verleiht ihn (ohne Kaufoption), in der Hoffnung, dass er an anderer Stelle durchstartet. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass er vom Gesamtpaket her der beste Stürmer in diesem Kader ist!

    • Elke L. says:

      Das Argument bezüglich Klünters Schnelligkeit und seinem Niveau habe ich schon von anderen gehört. Daher wohl auch ein Grund, dass man Klünters Wunsch nach einem Wechsel beim FC keine Steine in den Weg legt.

      Cordoba hat in der Saison 15/16 nach einem Beginn mit langer Verletzung dann zum Schluß bei Mainz 7 scorerpunkte erreicht. In der Saison 16/17 waren es ingesamt 10. Ich würde auch sagen, dass die hohe Ablöse, die Schmadtke für ihn bezahlt hat ein riesengroßes Problem für ihn ist. Mal abwarten, was unser neuer Trainer mit ihm macht.

  6. Juergen Lex says:

    Genau. Cordoba kann, wenn Anfang ihn Selbstvertrauen gibt explodieren. Schauen wir auf Ducksch u. Schindler von Kiel. Die waren WEG jetzt sind beide sogenannten Granaten. Da hab ich absolutes vertrauen in Anfang.

  7. Ostfriesenhennes says:

    @B. Rötsch: sehe es auch so, ein Cordoba muß für Liga 2 gehalten werden! Ich setze da auch auf M. Anfang, dass er ihn in die Spur bringt! falls Klünter geht, benötigen wir aber wieder 2 Rv, ch hätte ihn ggf. als Back up behalten!

  8. Paul says:

    Wir werden uns überraschen lassen müssen. Ich wundere mich, dass Veh den Kader verkleinern will. Hatten wir nicht in der Hinrunde durch Verletzungen kaum noch 11 Spieler? Für mich stellt es sich so dar, dass die Luschen bleiben, während die Spieler mit einer Perspektive gehen. Ein guter Trainer hätte Klünter besser gemacht! Mir fehlt momentan ein wenig der Grund dafür, dass wir in der 2. Liga durchmarschieren. Es bleibt auch abzuwarten, ob Hector endlich wieder in Form kommt. Da vermutlich entweder der HSV oder Wolfsburg absteigt, ist ohnehin nur noch ein Aufstiegsplatz in der Tombola, und der eine oder andere Zweitligaverein wird bestimmt eine gute Saison hinlegen. Armin Veh hat sich nach meiner Meinung auch schon den einen oder anderen Fehler erlaubt, und ob Anfang der Super-Trainer ist, bleibt auch erst einmal abzuwarten.

    • Jose Mourinho says:

      Gibt es auch eine Begründung, warum der Chaos HSV oder die seit Jahren hinter den Ansprüchen hinkende VW Betriebssportgruppe einen Aufstiegsplatz blockieren würden? Da sehe ich die Chancen des FC, der wichtige Spieler halten kann und frühzeitig und imho seriös die 2. Liga plant deutlich besser aufgestellt. Oder meinen Sie, Rebbe und Bruchhagen haben weniger Fehler gemacht als Veh und gar kein Trainer für die 2. Liga ist sicher nicht besser als Anfang, der immerhin eine Spitzenbilanz mit einem Verein vorweisen kann, der vorher eher als Gurkentruppe vom Dorf bekannt war.

  9. Karl Heinz Lenz says:

    Ich verstehe das Gemecker nicht:
    – Wir wissen doch gar nicht, ob Lukas Klünter nicht aus eigenen Stücken vom FC weg will. Im Ernst: Die Hertha spielt in der Bundesliga! Dort wird auch entsprechend bezahlt. Und Berlin ist durchgehend geöffnet, das heißt diese Metropole ist für junge Leute unglaublich spannend, auch wenn wir uns als Kölner natürlich nicht vorstellen können, dass man außerhalb der Colonia leben kann. Nun ist Lukas aber gar kein Kölner, sondern ne Jung aus der Voreifel, aus Euskirchen! Soll der FC die Jungs festhalten, die unbedingt weg wollen? Bei Anthony Modeste wäre das vielleicht eine gute Idee gewesen. Aber bei Lukas Klünter? Haltet mal den Ball flach.
    – Mitchell Weiser ist damals (2012) vom FC weggegangen, weil er zu Bayern München wollte, nicht weil er für den FC nicht gut genug war. Damals spielte vielleicht auch eine Rolle, dass sein Vater dem FC aus anderen Gründen Gram war. Mitchell hatte bei den Bayern dann keinen guten Ruf, weil der als verschlamptes Talent galt. Erst bei der Hertha blühte er auf, wo er jetzt aber eine schwache Saison hatte und nur wenig spielte. Auf jeden Fall: Mitchell wollte damals aus eigenen Stücken vom FC weg, nicht umgekehrt.
    – Ich verstehe nicht, wieso man derartig kritisch über Sebastian Rode und Erik Durm sprechen kann. Das sind zwei gute Fußballer. Wenn der FC diese Jungs kriegen könnte, würde mich das sehr freuen. Für den Wiederaufstieg brauchen wir erfahrene Spieler. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die zu uns passen würden. Wenn Durm und Rode zu uns kommen würden, wäre das ein Kompliment für den FC!
    – Was man als Außenstehender mitbekommen kann, so muss man Armin Veh bisher bescheinigen, dass er – was Transfers angeht – aktiv ist und ein gutes Händchen hat. Aber niemand kann doch erwarten, dass er vor dem 33. Spieltag der alten Saison der Öffentlichkeit einen komplett Kader für die neue Saison vorstellen kann. Also auch hier: Ball flach halten!

    • J B says:

      Lieber Karl Heinz.
      Ich habe mich gegenüber Rode und Durm kritisch aufgrund ihrer Krankenakte geäußert. Beide kommen zusammen in dieser Saison auf 44 Minuten Einsatzzeit. Beide waren die ganze Saison durchgehend verletzt.
      Rode war für mich damals schon ein Kandidat, als der effzeh versucht hat Sane für die 6er Position zu bekommen.
      Ich bin nach der Saison mit den langen Ausfällen von Leo, Risse und Hector (von Guirassys Krankenakte ganz zu schweigen) nur vorsichtig.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Jetzt habe ich es verstanden. Danke!
        Allerdings sehe ich bei einem möglichen Wechsel der beiden BVB-Spieler noch ein anderes Problem: Beide verdienen doch in Dortmund in einer ganz anderen Dimension als wie beim FC, erst recht in der 2. Liga. Von daher wäre ein möglicher Wechsel der beiden zum FC schon eine Überraschung. Auch das meinte ich mit dem „Kompliment“.

    • Geisbock514 says:

      Karl Heinz, ich bin auch Kölner und nicht aus der Eifel, aber Du weißt schon welcher große (wenn nicht der größte) FC Spieler in Euskirchen geboren ist.
      Und den werde ich immer als „Kölsche Jung“ bezeichnen.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Wer ist es denn? Hans Schäfer ist in Köln geboren, Wolfang Overath in Siegburg. Jetzt habe ich in Wikipedia bei Heinz Flohe nachgeguckt. Jawohl, er ist in Euskirchen geboren! Dann muss ich mein Verhältnis zu Euskirchen aber wirklich überdenken! Stimmt, eigentlich sind die Eifeler ja nach Köln hin orientiert. Wobei ich bedenklich viele Mönchengladbach-Fans aus der Eifel kenne.

        • Stefan Schmitz says:

          Ich kenn mich in der Gegend recht gut aus. Man kann es in etwa so beschreiben:

          Euskirchen, Zülpich und Düren sind noch allesamt „Vorposten“ von Köln. Die überwiegende Orientierung ist dort klar in Richtung Dom. Übrigens ist Heinz Flohe nicht der einzigste große FC-Spieler aus der Kante. K-H Schnellinger, Georg Stollenwerk, Harald Konopka und Toni Schumacher kommen z.B. allesamt aus Düren bzw dem Dürener Umland.

          Krititisch wird es erst bei Jülich, also nördlich von Düren.
          Ab Hückelhoven, Erkelenz etc ist man dann endgültig im Feindesland. Das Kartoffelkäfer-Areal beginnt im Westen etwa bei Eschweiler und Stolberg.

          • Stefan Schmitz says:

            Die Schalker Fanbasis in der Region westlich von Köln ist relativ stark und das hat einen klaren Grund: Kohle!

            Das Rheinische Braunkohlerevier Garzweiler, Quadrath-Ichendorf, Bergheim, Hambach, Inden etc hat viele Schalker ins Land gespült. Aber den Gladbachern gehts da auch nicht besser. Da wars nur Stein- anstatt Braunkohle.

  10. OlliW says:

    ja, mir ist da auch schon zu viel Negativität und Angst dabei, meine Freunde! Es ist allerdings klasse, wie sich alle um den FC sorgen. Inklusive mir. Es bleibt spannend. Und da Bittencourt sich (Stand jetzt) noch nicht entschieden hat, sollten wir vielleicht im Dom ein paar Kerzchchen anzünden (Obwohl das mit dem Beistand von oben beim FC nicht so sonderlich gut zu klappen scheint…)

  11. Klaus-Uwe Saiko says:

    Wer definitiv in Köln bleiben wird ist Marcel Risse. Auch wenn schon viele damit gerechnet hatten, jetzt ist es wohl amtlich. Hoffen wir noch auf viele tolle Freistoßtore von ihm und wünschen ihm eine verletztungsfreie Zeit.

  12. Jose Mourinho says:

    Klünter hat weder unter Stöger noch unter Ruthenbeck überzeugen können und daher haben beide ihn in der Folge nicht mehr aufgestellt. Ich möchte auch gar nicht wissen, wie man sich im Training anstellen muss, damit einem immer wieder der Sörensen vorgezogen wird. Ich glaube die Partie als Stürmer war sein bestes Saisonspiel. Insofern ist ein Verkauf für alle Beteiligten eine gute Lösung. Würde mich freuen, wenn es für den Burschen bei Hertha dann wieder besser läuft.

    Ich gehe auch davon aus, dass entweder Cordoba oder Guirassy unter Anfang aufblühen werden. Man konnte da durchaus Anlagen sehen, die ein guter Trainer kitzeln kann. Und da Terodde schon mehr als einmal bewiesen hat, dass er in der 2. Liga jede Menge Buden machen kann, sehe ich das Thema Sturm ganz entspannt. Da wird es auf Außen, ohne gescheiten RV bis jetzt und offensiv ohne Bittencourt (am besten bleibt der einfach doch!) schon schwieriger.

  13. Elke L. says:

    Witzig ist ja oftmals, dass die Realität mit Computerspielen verwechselt wird:
    Spieler verkaufen, die jetzt noch 3 Jahre Vertrag haben und nicht so gut gespielt haben, dass die Interessenten Schlange stehen: gar kein Problem (der Spieler hat nichts zu sagen)
    Spieler zu halten, weil der User ihn gut findet, auch kein Problem :-). Dass ein Spieler vielleicht auch mal Grund zur Klage hat, geschenkt…

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