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Sieben Jahre ohne Sieg: Clemens traf beim letzten FC-Erfolg gegen München

Der Druck ist abgefallen

Der 1. FC Köln bestreitet morgen sein letztes Bundesliga-Heimspiel für zunächst unbestimmte Zeit. Zu Gast ist der Meister aus München. Trainer Stefan Ruthenbeck stellt seine Mannschaft in die Pflicht, sich mit einer engagierten Leistung von den Fans zu verabschieden. Die Statistik gegen die Bayern lässt allerdings wenig Grund zur Hoffnung. 

Köln – „Die Fans müssen spüren, dass die Mannschaft gewillt ist, etwas Herausragendes zu schaffen“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Duell gegen den Deutschen Meister. Ein Sieg gegen den FC Bayern im letzten Heimspiel wäre nach der verkorksten Saison, die am vergangenen Wochenende im Abstieg mündete, tatsächlich etwas Herausragendes. Auch wenn es auf dem Papier nur noch um die vielzitierte Goldene Ananas geht, bedeutet das Spiel für die Kölner wesentlich mehr.

Druck im Training ist abgefallen

Nach den beeindruckenden Szenen der Fans nach Spielabpfiff in Freiburg sind nun die Spieler an der Reihe, sich mit Anstand von ihrem heimischem Publikum aus der Bundesliga zu verabschieden und bei ihren Fans mit einer engagierten Leistung gegen den Rekordmeister zu bedanken. „Wir sind in der Pflicht, alles rauszuhauen und zu versuchen, ein gutes Spiel zu machen“, akzeptiert auch der Trainer kein Hängenlassen. Nach dem besiegelten Abstieg sei der Druck bei einigen Spielern allerdings merklich abgefallen. „Der Zug im Training ist etwas verloren gegangen. Aber ob ich motiviert bin oder nicht, ob ich frustriert bin oder nicht: Ich habe trotzdem nochmal zu liefern“, erinnert Ruthenbeck seine Spieler an die Professionalität, die ein Bundesligaspieler an den Tag legen muss.

Seit neun Bundesligaspielen kein Sieg

Der letzte Sieg der Kölner gegen die Bayern liegt bereits sieben Jahre zurück. Damals drehte der Effzeh einem 0:2-Rückstand zur Pause noch in ein 3:2. Damals traf Milivoje Novakovic für die Geißböcke doppelt. Die einzigen Spieler, die heute aus der damaligen Mannschaft (wieder) dem Kader angehören: Christian Clemens, der in der Partie zum 1:2 traf, und Simon Terodde. Seit neun Bundesligaspielen sind die Kölner aber mittlerweile sieglos gegen den Rekordmeister, nur ein Remis gelang dem Effzeh in der vergangenen Saison. Allerdings: Köln gehört zu den wenigen Vereinen, die gegen den FC Bayern nicht ihre schlechteste Bilanz haben. Gegen Leipzig, Augsburg, Wolfsburg und Mönchengladbach sahen die Geißböcke in der Vergangenheit schlechter aus. Außerdem verloren die Münchener in ihrer Bundesliga-Geschichte nur gegen Bremen (26-mal) und Dortmund (24) öfter als gegen die Domstädter (23). Von den aktuellen Bundesligisten hat die Mannschaft von Jupp Heynckes sogar nur gegen den BVB eine schwächere Bilanz als gegen Köln.

6 Kommentare
  1. OlliW says:

    Bayern bittet zum Trainingsspiel. Es ist noch nie in irgend einem Spiel um so wenig bis nichts gegangen. Das Ergebnis ist reine Kosmetik, wenn überhaupt. Es wird interessant, wie sich das anfühlt. Es gilt, das Gesicht zu waren. Und genau das erwarte ich vom FC! Ich erwarte nicht, dass sie ein Tor machen oder gar einen Punkt holen. Keiner schimpft oder lacht, wenn sie das gegen Bayern nicht schaffen. Aber ich erwarte Kampf, was versuchen, sich wehren, sich nicht ergeben und nicht 0:7 abknallen lassen. Aber das wird auch nicht passieren. Dennoch ist lediglich die Frage, wie hoch wir verlieren.

  2. NICK says:

    Mal sehen, wen Bayern überhaupt aufstellt…für Frankfurt reichte schon die C-11…nichts wäre jtzt noch peinlicher als eine Klatsche gegen so eine Aufstellung…tritt Bayern so an gewinnen wir, zumindest bis die dann Wechseln…

      • NICK says:

        Da kommt dann sowas…

        „Juergen Lex
        says:
        14. April 2018, 18:55 Uhr um 18:55
        Die Aufstellung heute sagt alles. Als ich die sah, oh Gott. Clemens , Zoller .Alter und dann bringt er Cordoba auch noch. Ich hab vor einiger Zeit gesagt holt den Neururer. Diesen scheiß hätte er nicht gemacht. Steht 90 mi. da als wartet er auf den Bus nach nirgendwo.“

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