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Anfang macht Dampf – Quintett fehlt – Duo ist zurück


Markus Anfang und sein Trainerteam machen den Spielern des 1. FC Köln ordentlich Dampf. Am Dienstag zogen die Übungsleiter das Tempo spürbar an. Fünf Spieler verpassten die Einheit, zwei weitere trainierten nur eingeschränkt mit. Doch bei keinem gibt es Gründe zur Sorge.

Köln – Sie riefen in die Spielformen rein, forderten die Spieler, trieben sie an: Markus Anfang und Tom Cichon arbeiteten mit ihren Stimmbändern ähnlich hart wie die Spieler auf dem Rasen am Ball. Unter den Augen von Sportchef Armin Veh ließ das Trainerteam auf engem Raum das Abdecken von Räumen und das Führen von Zweikämpfen trainieren.

Wir sind ja in der Vorbereitung

„Es wirkt intensiv, wenn man in kleineren Feldern spielt“, erklärte Anfang hinterher. „Es ging um Handlungsschnelligkeit und um Zweikampfführung. Da muss man auf dem Spielfeld enger werden.“ Lautstark hatte er seine Spieler immer wieder aufgefordert, das Kleinfeldspiel in Höchsttempo und aggressiv zu absolvieren. Die Profis nahmen es an, kämpften, grätschten, schoben, zupften, foulten und rangen in den Eins-gegen-Eins-Duellen, wie man es in den letzten Monaten nur selten gesehen hat am Geißbockheim.

„Wir sind ja in der Vorbereitung“, sagte Anfang zufrieden und verwies darauf, dass von nun an die körperliche Belastung der Spieler deutlich zunehmen werde. Mit dabei waren am Dienstag wieder die am Wochenende noch angeschlagenen Niklas Hauptmann und Louis Schaub. Auch Vincent Koziello und Tim Handwerker waren auf dem Trainingsplatz, liefen aber mit Max Weuthen in Ruhe ihre Runden, nachdem sie als einzige Profis am Sonntag in Wuppertal über 90 Minuten zum Einsatz gekommen waren. Am Dienstagnachmittag sollten sie dann wieder mit der Mannschaft trainieren.

Cordoba und Risse nicht mit dabei

Dagegen fehlten neben Marco Höger (Schulter-OP) und Jonas Hector (WM-Urlaub) auch Jhon Cordoba (grippaler Infekt), Marcel Risse (individuelles Training) und Milos Jojic (Vertragsverhandlungen – mehr dazu hier). Keine Gründe zur Sorge also für Anfang, der ab Donnerstag im Trainingslager in Kitzbühel auf Cordoba, Risse und Hector bauen kann. „Bei Jhon gehen auf Nummer sicher“, sagte der FC-Coach. „Es ist noch nicht absehbar, wann er wieder fit ist. Wir fahren noch ein paar Tests.“ Doch beim Kolumbianer ist es wohl nur noch eine Frage von Tagen, ehe er wieder ins Training einsteigen kann.

Bei Risse gibt es derweil keine Probleme, sondern lediglich das inzwischen übliche, belastungsgesteuerte Training. „Cello muss immer wieder sein Knie individuell therapieren. Er muss das machen, damit sein Knie stabil bleibt“, erklärte Anfang. „Ich werde da sicher nicht eingreifen und ihn zum Mannschaftstraining beordern, damit er danach monatelang nicht mehr mit der Mannschaft trainieren kann. Das macht keinen Sinn.“ Risse wird also auch in den kommenden Monaten immer wieder kontrolliert aus dem Mannschaftstraining genommen werden, um sein Knie zu entlasten und gezielt zu trainieren.

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