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Startelf gegen Aue klar? Kader-Frage bleibt weit offen

Markus Anfang hat am Freitag im öffentlichen Abschlusstraining keinen großen Hehl mehr aus seiner Startformation gegen den FC Erzgebirge Aue gemacht. Der 1. FC Köln wird wohl mit der gleichen Formation antreten, die am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal erfolgreich war.

Köln – Dagegen wird der Trainer der Geissböcke mehrere knifflige Entscheidungen in der Kaderfrage treffen müssen. Der Effzeh wird sein 18er-Aufgebot erst bekannt geben, wenn der Bus in Richtung RheinEnergieStadion auf dem Weg ist.

Anfang wird sich auf diversen Positionen zwischen mehreren Spielern entscheiden müssen. Thomas Kessler als Nummer zwei im Tor und Jhon Cordoba als Alternative im Sturmzentrum werden sicher im Kader stehen. Um die weiteren fünf Plätze streiten sich neun Profis, vier Spieler werden neben dem verletzten Benno Schmitz von der Tribüne aus zuschauen müssen.

Großes Gedränge im Mittelfeldzentrum

Es würde überraschen, wenn Matthias Bader nach einer Woche Mannschaftstraining schon wieder den Sprung in den Kader schaffen würde. Der 21-Jährige darf zwar auf einen baldigen Platz als Rechtsverteidiger in der Startelf hoffen. Gegen Aue wird sich Anfang aber wohl für Alternativen auf anderen Positionen entscheiden. Unter der Prämisse, dass der FC-Coach tatsächlich die Pokal-Elf aufbieten wird, hätte er im Abwehrzentrum die Wahl zwischen Lasse Sobiech und Frederik Sörensen als Innenverteidiger Nummer drei. Zwar sprach Anfang am Freitag nach dem Abschlusstraining noch lange und intensiv mit Sörensen. Doch zuletzt hatte Sobiech klar die Nase vorn, während Rafael Czichos und Jorge Meré wohl beginnen werden.

Besonders groß ist das Gedränge im Mittelfeldzentrum. Anfang wird wohl erneut Jonas Hector auf der Sechs bringen sowie Louis Schaub und Vincent Koziello vor dem deutschen Nationalspieler auf den Halbpositionen. Alternativ kämen in Frage Niklas Hauptmann, Marco Höger, Matthias Lehmann und Salih Özcan. Alle vier wird Anfang jedoch nicht nominieren. Auf den Außenbahnen dürften Christian Clemens und Dominick Drexler beginnen, Serhou Guirassy und Simon Zoller kämpfen um die Position auf der Bank.

Eine Woche vor Ende der Transferperiode werden einige Entscheidungen wohl auch noch einmal richtungsweisend für Spieler sein, die es in den kommenden Monaten beim FC schwer haben könnten.

So könnte der FC spielen: T. Horn – Risse, Meré, Czichos, J. Horn – Hector – Clemens, Schaub, Koziello, Drexler – Terodde

2 Kommentare
  1. Huey L. says:

    Laut BILD Zeitung sitzt Zoller -wie bereits im Pokal- auf der Tribüne. Das wäre natürlich bitter für ihn und könnte seine Wechselabsichten, eine Woche vor Transferschluss, noch einmal befeuern/forcieren.
    Wenn sich denn ein Verein findet… .

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