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Keine Wechsel mehr? Transfermarkt schließt in einer Woche

Die letzte Woche ist angebrochen. Am 31. August 2018 schließt in Deutschland das Transferfenster. Obwohl es in den kommenden Tagen noch einmal hektisch zugehen dürfte bei diversen Klubs im Profifußball, wird es beim 1. FC Köln dagegen eher ruhig verlaufen. Last-Minute-Zu- oder Abgänge sind nicht mehr zu erwarten.

Köln – Monatelange hielten sich Gerüchte um Frederik Sörensen und Jannes Horn, zuletzt auch um Simon Zoller. Am Ende dürfte alles nur heiße Luft gewesen sein. Denn der Effzeh rechnet nicht mehr damit, dass Spieler den Klub verlassen werden – und damit auch nicht, dass der FC selbst noch einmal tätig werden wird.

Armin Veh hatte schon nach der Verpflichtung von Dominick Drexler erklärt, dass der FC wohl nur noch dann über weitere Neuzugänge nachdenken würde, sollten Spieler den Klub verlassen. Die Leihe von Tim Handwerker nach Groningen fiel nicht unter diese Kaderveränderungen. Sie war eingeplant. Nur, wenn einer der etablierteren Spieler wie Sörensen, Horn oder Zoller eine Luftveränderungen angestrebt hätte, hätte Veh eine Liste konsultiert mit Spielern, die für diesen Fall als Neuzugänge in Frage gekommen wären.

Diese Liste der Scoutingabteilung kann Veh nun wohl vorerst zu den Akten legen. Dem FC liegen nach GBK-Informationen keine Angebote für Spieler vor, weder andere Vereine noch eigene Spieler haben den Klub über einen konkreten Transferwunsch in Kenntnis gesetzt. Sportchef Veh und Trainer Markus Anfang können also auch über den 31. August mit dem bestehenden Kader rechnen und erst wieder mit Blick auf die Wintertransfers über Justierungen nachdenken.

Ein kurzfristiges Umdenken ist nicht mehr geplant. Der FC hat intern beschlossen, keinen kurzfristigen Transfers zuzustimmen, weil dann die Chance auf einen gleichwertigen Ersatz kaum gegeben wäre. Ein entsprechendes Angebot müsste also noch an diesem Wochenende oder spätestens am Montag auf den Tisch kommen, um nicht nur diesen Transfer durchzuziehen, sondern auch selbst noch mal aktiv werden zu können. Damit rechnet beim FC aber niemand mehr. Auch, weil insbesondere bei Spielern wie Sörensen oder Horn der Markt über Monate ruhig und eigentlich nie recht in Bewegung war. Auch deswegen hatte wohl Linksverteidiger Horn unter der Woche in der Bild erklärt: „Stand jetzt bleibe ich beim FC.“ Auch, wenn es kein zweifelsfreies Bekenntnis war, gilt es offenbar nicht nur für ihn.

6 Kommentare
    • Ulrich Treimer says:

      Lieber Paul,
      wenn man 22 einsatzbereite Spieler hat müssen halt 4 auf die Tribüne, so läuft der Profifussball. Dass dann Spieler wie Sörensen, Zoller oder Lehmann dort sitzen ist aus Leistungsgründen sehr nachvollziehbar. Trotzdem kann man den Kader nicht auf 18 Spieler reduzieren. Und auch auf der Tribüne wird gutes Taschengeld gezahlt…

  1. Sven Meurer says:

    Wenn keine Vereine Interesse an den Spielern haben, oder deren Berater es nicht schaffen Vereine für Ihre Klienten zu finden ist das sicher nicht die Schuld des Vereins. Außerdem wurde bestimmt niemand „verbannt“. Selbst Sörensen wäre wieder im Kader wenn sich ein Innenverteidiger verletzt und ein anderer z.b. gesperrt wäre. Horn spielt ja sogar. Zoller wird auch nicht vom Hof gejagt. Also, alles gut.

  2. Jan Weber says:

    Schade das da keiner verkauft wurde, ich sehe zwar die genannten Spieler als gar nicht so schlecht, das sind allerdings auch alles keine Perpektiv Spieler die man jetzt in der 2. Liga aufbauen kann. Beim Verkauf hätte man vielleicht mal aus der Jugend den ein oder anderen hochziehen können

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