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Nach über fünf Monaten: Horn fordert einen Heim-Dreier

Nach dem 9:1 (4:1)-Erfolg im DFB-Pokal bereitet sich der 1. FC Köln auf das zweite Heimspiel der Saison gegen den FC Erzgebirge Aue vor. Torhüter Timo Horn erwartet gegen die „Veilchen“ zwar ein enges Spiel – das getankte Selbstvertrauen will er mit seiner Mannschaft aber in einen Sieg ummünzen.

Köln – Der letzte Heimsieg des 1. FC Köln ist schon ein Weilchen her. Vor über fünf Monaten feierten die Domstädter im Derby gegen Bayer 04 Leverkusen einen 2:0-Erfolg. Nach dem 1:1-Unentschieden beim Heimauftakt gegen Union Berlin will der FC nun endlich wieder einen Sieg zu Hause einfahren. Das fordert auch Timo Horn.

Es war ein gelungenes Spiel

Angesprochen auf die Frage, was die Geissböcke aus dem 9:1-Erfolg über den BFC Dynamo mitnehmen sollten, antwortete Horn grinsend: „Das Toreschießen! Das war schon sehr erfreulich. Gegen einen Regionalligisten muss man erst mal neun Tore schießen. Da waren auch teilweise sehr gut heraus gespielte Treffer dabei.“ Gegen die Berliner tankte Köln nach zwei durchwachsenen Liga-Auftritten Selbstvertrauen für das Spiel gegen Aue. „Es haben Jungs getroffen – wie Simon Terodde – die zuletzt nicht so häufig zum Einsatz gekommen sind. Das tut auch ihm persönlich gut. Daher war es ein sehr gelungenes Spiel. Das nehmen wir mit“, sagte Horn. „Die Leute und die Stadt erwarten von uns einen guten Start und viele Heimsiege. Man wird immer an den Ergebnissen gemessen. Ein Unentschieden ist oft zu wenig.“

FC unter Anfang schwer zu dechiffrieren

Gegen die „Veilchen“ erwartet der FC-Torhüter zwar ein enges Spiel, doch die Erwartungen sind klar. „Gegen Aue treffen wir auf ein Team, das versuchen wird defensiv sehr gut zu stehen. Das wird sicherlich ähnlich wie gegen Union Berlin. Wir werden viel Ballbesitz haben, daraus müssen wir dann was machen. In solchen Spielen ist Geduld wichtig. Wir müssen die Ruhe bewahren und den Ball laufen lassen. Auch wenn das weniger attraktiv ist“, sagte Kölns Nummer eins. „Wir wären auch mit einem Last-Minute-Sieg zufrieden, aber klar ist, dass wir in den Heimspielen dominant auftreten und uns viele Torchancen herausspielen wollen. Unser Ziel muss sein, das Spiel zu gewinnen.“

Mit Trainer Daniel Meyer treffen die FC-Profis auf einen alten Bekannten. „Aue hält sich beständig in der Liga und hat mit Daniel Meyer einen Trainer, der von uns kommt. Er kennt uns natürlich und wird den Gegner gut auf uns vorbereiten“, sagte Horn. Doch auch er dürfte wissen, dass der FC aus der letzten Saison nicht mehr viel mit dem heutigen FC gemein hat. Darauf setzen die Geissböcke in dieser Saison. Die Teams sollen nicht erst auf dem Rasen Probleme bekommen, sondern bereits in der Vorbereitung auf die Partie gegen den Effzeh. Denn Anfangs Spielidee gilt spätestens seit der letzten Saison als schwer zu dechiffrieren. Horn geht jedenfalls davon aus, dass der FC-Coach die Mannschaft auf mehrere Varianten des Gegners einstellen wird. „Sie spielen gerne eine Dreierkette, können das aber auch verändern. Wir trainieren verschiedene Situationen, damit wir im Spiel reagieren können.“

Die drei Punkte bleiben in Köln

Den ehemaligen Chef des Nachwuchsleistungszentrums schätzt Horn. Doch Geschenke will er Daniel Meyer nicht machen: „Ich wünsche ihm natürlich in Aue einen erfolgreichen Start in seine Trainerkarriere, aber am Samstag bleiben die Punkte hier“, sagte der FC-Keeper zuversichtlich. Am Samstag werden Horn und der Effzeh den Worten auch Taten folgen lassen müssen.

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