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Erzgebirge Aue: Terodde freut sich auf einen Lieblingsgegner

Am Samstag trifft der 1. FC Köln im zweiten Heimspiel der Saison auf den FC Erzgebirge Aue. Der Effzeh geht als klarer Favorit in die Partie. Nicht nur die Statistik spricht für Köln, auch die Bilanz von Simon Terodde gegen die „Veilchen“.

Köln – 763 Pflichtspiel-Minuten war Simon Terodde ohne eigenen Treffer geblieben. Seit dem 10. Februar beim 2:4 gegen Eintracht Frankfurt hatte der Angreifer nicht mehr getroffen. Doch am Sonntag endete die Torflaute des 30-Jährigen. Mit seinem Viererpack beim BFC Dynamo avancierte er zum Matchwinner in Berlin. Wie passend, dass Terodde nun am Samstag gegen Aue auf einen Lieblingsgegner trifft.

Teroddes beeindruckende Bilanz

Es ist das elfte Duell der beiden Mannschaften. Ein torloses Spiel gab es dabei nie – für die Fans dürfte ein hoher Unterhaltungswert garantiert sein. Zumindest, wenn man die letzten Partien als Maßstab nimmt. Allein in den vergangenen sechs Aufeinandertreffen fielen 25 Treffer. Nicht nur das spricht für ein torreiches Spiel. Auch die Statistik von Simon Terodde gegen die Auer.

Vier Tore und drei Vorlagen steuerte der 30-Jährige als Angreifer des VfL Bochum und des VfB Stuttgart in seinen letzten vier Spielen gegen den Zweitligisten bei. Erzgebirge Aue liegt Terodde, der seine beeindruckende Statistik auch im FC-Trikot ausbauen will. Dafür muss Terodde aber erst einmal den Vorzug vor Jhon Cordoba erhalten und dann darauf hoffen, dass die Geissböcke gegen den wohl tiefstehenden Gegner besser zurecht kommen als gegen Union Berlin. „In solchen Spielen ist Geduld wichtig. Wir müssen die Ruhe bewahren und den Ball laufen lassen“, sagte FC-Keeper Timo Horn am Mittwoch.

Statistik spricht für Köln

Die bisherige Bilanz beider Teams spricht klar für einen Sieg des Effzeh. Sechs Mal gingen die Domstädter als Sieger vom Platz, dazu kommen je zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Die letzten Duelle lieferten sich die beiden Teams in der Spielzeit 2013/14. Im Erzgebirge trennten sich Aue und Köln 2:2-Unentschieden, im heimischen Stadion setzte sich der Effzeh mit 4:1 durch. Marcel Risse steuerte damals zwei Treffer bei.

In der Domstadt war für Aue überhaupt nur einmal etwas zu holen. In der Spielzeit 2006/07 feierte der FC Erzgebirge einen 1:0-Auswärtssieg. Doch wenn es nach der Statistik geht, ist der Effzeh im Heimspiel am Samstag gegen die „Veilchen“ klar im Vorteil. Nicht zuletzt wegen Simon Terodde.

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