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Fatales Spektakel: Das war gut, das war schlecht

Cordoba als Lichtblick - düstere Abwehrleistung

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Gleich zwei Mal hintereinander hat sich der 1. FC Köln mit 5:3 von seinen Gegnern getrennt. Waren die Kölner gegen den St. Pauli noch die jubelnde Mannschaft, legte der SC Paderborn beim Effzeh am Sonntag dessen Schwächen gnadenlos offen und entführte die drei Punkte aus Müngersdorf.  

Köln – Acht Gegentore in den letzten zwei Spielen bescheren dem 1. FC Köln einen mächtigen Grund zur Sorge. Nach der spektakulären 3:5-Niederlage gegen den Aufsteiger aus Paderborn sind die Kölner auf dem harten Boden der Zweiten Liga gelandet. Zwar war klar, dass die erste Saisonniederlage irgendwann einmal kommen würde. Doch das Zustandekommen stellt Markus Anfang und seine Mannschaft vor eine ganze Menge Arbeit.

Das war gut

Der 1. FC Köln zeigt in dieser Saison einen erfrischenden Offensivfußball. Auch gegen den SC Paderborn erspielten sich die Geissböcke wieder unzählige Torchancen. Alleine Simon Terodde traf doppelt, erzielte überdies zwei Abseitstore und vergab am Ende des Spiels noch zwei hundertprozentige Torchancen. Die Kölner zeigten im Kombinationsspiel, dass sie auch gegen ein aggressives Pressing Lösungen finden können. 14 Tore in fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache für die große Kölner Stärke in dieser Saison: die Offensive. Dass Simon Terodde seinen 25. Doppelpack im deutschen Unterhaus schnürte, beweist zudem, dass der Effzeh den Knipser im Team hat, den er im Aufstiegskampf brauchen wird.

Positiv wird für den FC auch sein, dass die Mannschaft nach dem 2:3-Rückstand zumindest zwischenzeitlich noch einmal zurück kam und trotz der beiden vergebenen Großchancen durch Terodde noch einmal den Ausgleich schaffte. Ausgerechnet Jhon Cordoba war es, der sieben Minuten nach seiner Einwechslung traf. Nach seinem ersten Liga-Treffer im FC-Trikot schrie der Kolumbianer seine Freude heraus und wurde von den Fans endlich einmal gefeiert. Die Gelbe Karte in Kauf nehmend, riss sich der Stürmer sein Trikot vom Körper und ließ seinen Emotionen an der Eckfahne freien Lauf. Cordoba und dem FC ist zu wünschen, dass der Treffer ein Brustlöser für den Kolumbianer war. Dann hatte die Niederlage zumindest ein wirklich Gutes.

Das war schlecht

So gut die Kölner Offensive funktionierte, so fehleranfällig zeigten sich die Geissböcke erneut in der Defensive. Zehn Gegentreffer aus fünf Spielen, davon acht in den letzten beiden, sind für einen Aufstiegsanwärter viel zu viel. Damit stellen die Kölner gemeinsam mit Jahn Regensburg derzeit die zweitschlechteste Abwehr der Liga. „Unsere Abwehrarbeit müssen wir eindeutig verbessern“, stellte Sportchef Armin Veh hinterher klipp und klar fest.

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