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Sportliche Analyse: Noch kein souveräner FC-Sieg

Am Mittwoch stand Armin Veh wegen seiner Äußerungen gegenüber dem Mitgliederrat im Mittelpunkt. Doch nachdem der 1. FC Köln am Dienstagabend mit 2:1 gegen den FC Ingolstadt 04 gewonnen hatte, äußerte sich der Sportchef auch ausführlich zur sportlichen Situation der Geissböcke.

Köln – Veh sprach nach der Partie und 16 Punkten aus sieben Partien von einem gelungenen Start in eine schwierige Saison, verglich die Probleme der Geissböcke in den Spielen aber auch mit seiner Zeit als Trainer bei Eintracht Frankfurt in der Zweiten Liga. Das sagte Veh über…

…den Spielverlauf

Armin Veh: „Ich bin froh, dass ich schon graue Haare habe. Sonst würde ich sie bekommen. Wir hätten aus unserer Überlegenheit in den ersten 25 Minuten heraus die Tore machen müssen, um in Führung zu gehen. Nach der Pause hatten wir Glück. Ingolstadt hätte schon eher das 0:1 machen können und anschließend mit dem Freistoß erhöhen können. Dass die Mannschaft zurückgekommen ist, ist nicht selbstverständlich. Aber es ist enorm wichtig, dass wir gewonnen haben. Das war ein wichtiger Sieg.“

…die Probleme in der Defensive

„Das Phänomen ist, dass wir fast nie in Unterzahl sind. Das müssen wir eindeutig besser verteidigen. Es darf zwar nicht zulasten der Offensive gehen, wie in Sandhausen. Wir sind offensiv stark und müssen uns daran orientieren. Aber wir müssen den Spagat hinkriegen, und der darf eigentlich nicht schwierig sein, wenn an in Überzahl ist. Das ist eine Frage der Zweikampfführung.“

…die Probleme der Spielkontrolle

„Es erinnert mich an meine Zeit mit Eintracht Frankfurt in der Zweiten Liga. Wir haben uns immer schwer getan, es war nicht richtig souverän. So richtig gut geworden sind wir erst nach der Winterpause. Ich hoffe deshalb, dass wir uns stetig verbessern werden. Aber es war kein Understatement, als ich gesagt habe, dass es schwer werden wird. Ich habe noch kein Spiel in dieser Saison erlebt, das ich ruhig von der Tribüne aus verfolgen konnte. Ich hoffe, das kommt noch.“

…Simon Teroddes Torlauf

„Natürlich hat er einen Lauf, aber er hätte uns schon früher helfen können, indem er früher im Spiel getroffen hätte. Aber klar sind solche Spiele enorm wichtig. Wenn wir heute verloren hätten, wäre es schwerer geworden.“

…Jonas Hector im offensiven Mittelfeld

„Natürlich war das eine ungewohnte Position für ihn. Er kann das spielen. Er ist aber kein alleiniger Zehner, sondern wenn, dann auf der Acht. Er denkt natürlich etwas defensiver, das hilft in der Rückwärtsbewegung. Er hat seine Stärken im Zweikampfverhalten.“

13 Kommentare
  1. NICK says:

    Sagt also der mit „den drei Buchstaben“…

    Warum klaffen denn in der Rückwärtsbewegung diese Lücken?

    Wo ist der spiel-und vorallem laufstarke Sechser, den Anfang für sein System bräuchte?

    Warum spielt der von ihm hochgelobte Koziello schon unter dem zweiten Trainer keine Rolle?

    Wo ist die von ihm angekündigte „Mannschaft die jetzt kombinieren kann“ in den letzten beiden Spielen gewesen?

    Der „Kader ist doch stärker als letztes Jahr“ – warum hagelt es dann Gegentore und Konter???

    Es ist doch jetzt „mein Kader“ – haben wir es etwa hier mit einem „Vollamateur“ zu tun???

    • Michael Kuckelberg says:

      Selbst ein sehr starker 6er ist bei dem System auf verlorenem Posten. Ich frage mich wie Kiel dies kompensierte?
      Kozi wäre mal eine Alternative, wenn Jonas LV spielt. Für mich schwächelt die Defensive vor allem am System mit einem 6er.

      • NICK says:

        Och das wird schon was…aber so gehts dann auch direkt wieder abgeschlagen zurück…

        Mir ging es jetzt eher um die menschliche Art und Weise. Das sich der Kader und das System noch einspielen muss ist mir Vollamateur klar, der „mit den drei Buchstaben“ spricht von „Hoffnung wie bei Frankfurt“ Das macht mir ein bisschen Angst…sollte ein Vollprofi da nicht mehr zu sagen können, als zu „Hoffen“…aber das hat er ja gegen den Abstieg auch schon getan…

    • NICK says:

      Erinnerst Du Dich noch an die Tabelle vom letzten Jahr? – „Ja aber, da konnte Veh ja nichts dafür…“ – Was kann er denn jetzt für Tabellenplatz 1? Wo ist die von ihm angekündigte „Mannschaft die jetzt kombinieren kann“? Ist der Drexler die 4,5mio wert odef nimmt dr nur Tslenten wie Öczan, Koziello oder Hauptmann den Platz weg? Wozu haben wir überhaupt diese vielen Zentralspieler für drei Positionen? Warum hat er ddn Horn im Winter nicht für 15 Millionen verkauft, sondern auf der Bank verschmoren lassen?

      Das ist jetzt sicher alles überspitzt und die Art der Krtik liegt mir zum jetzigen Zeitpunkt auch eigentlich total fern…aber diese Art und Weise über Leute zu sprechen, mit denen er an einem Strang ziehen sollte, hat mich jetzt mal zu diesen provokanten Fragen hingerissen…“Vollamateure“ Vielleicht hätte er sich mal über Charta und Satzung des Vereins den er vertritt informieren sollen, bevor erbThesen raus haut wie „wollen den Verein übernehmen“…

      Was sollen das für Leute sein, die ein neu geschaffenes Gremium, das die Mitglieder vertreten soll, das erste mal besetzen?

      Was waren Spinner & Co als sie das erste mal als Präsident eines Fussballvereins kandidierten?

      Was ist Veh, wenn er mit 57 Jahren das erste mal einen Managerposten bekleidet??? Ein naturgeschaffenes Genie? Kann es sowas dann nicht woanders auch geben?

      Wie auch immer, es hat bestimmt auch mehr mit der JHV und öffentlicher Beeinflussung der Mitglieder zu tun…aber so eine Art gehört sich nicht, auch wenn man sich damit bei seinem Präsidiim beliebt macht.

      Dachte ich noch „ob ich den sympatischen Müller-Römer nochmal wähle???“ – Jetzt kriegt er meine Stimme! Nicht aus Mitleid, sondern weil wir ihn scheinbar als erfahrenes Gegengewicht zu unserer immer mehr selbstherrlichen Führungsetage einfach brauchen.

  2. Joss says:

    Nick hat vollkommen Recht mit dem, was er da über Veh geschrieben hat. Er bekleidet mit 57Jahren das erste Mal den Posten eines Sportdirektors. Im Prinzip hat er keine Ahnung von Management. Er ist ein purer Aktionist und hat kürzlich seine wahres Gesicht gezeigt. Nach außen hin hat er sich ja bisher als Gentleman und besonnen dargestellt. Das war allerdings nur eine Maskerade. Was da gerade läuft ist unterste Schublade.

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