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Der FC drückt nach turbulenter Woche den Reset-Knopf


Der 1. FC Köln hat bislang zehn Pflichtspiele in dieser Saison absolviert. Vor der Winterpause stehen in den nächsten zwei Monaten noch einmal zehn Pflichtspiele an. Weil die Zweite Liga bereits vor Weihnachten mit dem 18. Spieltag in die Rückrunde starten wird, befindet sich Köln genau an der Hälfte seiner Aufgaben bis zum Jahreswechsel.

Köln – Sieben Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen: So lautet die bisherige Bilanz der Geissböcke. Im DFB-Pokal in Runde zwei, in der Liga mit 19 Punkten an der Tabellenspitze. Sollte der FC zumindest in der Liga noch einmal diesen Erfolg verzeichnen können, stünden die Geissböcke nach 18 Spieltagen mit dann 38 Punkten gut da.

Über 60 Punkten werden die Kölner wohl benötigen, um in die Bundesliga zurückzukehren. Einen Zwei-Punkte-Schnitt erhoffen sich die FC-Verantwortlichen über die gesamte Spielzeit. Bisher hält sich die Mannschaft von Trainer Markus Anfang an die Vorgaben. Bis Weihnachten soll es so weitergehen. Dafür bräuchte es bei sechs von zehn Spielen im heimischen RheinEnergieStadion einen besseren Punkteschnitt in Müngersdorf als bislang (zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen).

Wiedersehen bei Holstein Kiel

Spiel eins des am Samstag beginnenden zweiten Teils der verlängerten Hinrunde findet auswärts statt. An einer Stätte, die Markus Anfang, Tom Cichon, Rafael Czichos und Dominick Drexler bestens kennen. Es geht zu Holstein Kiel. Auswärts gaben die Geissböcke bislang noch keinen einzigen Punkt ab. Nun also das Duell bei den Störchen, die zwar nur eines der letzten fünf Ligaspiele gewinnen konnten, allerdings in dieser Saison daheim noch nicht verloren haben.

Für Sentimentalitäten bleiben da wenig Raum. Der Effzeh muss nach seiner 1:2-Heimpleite gegen den MSV Duisburg und den drei Verletzungen in den vergangenen Tagen zurück in die Erfolgsspur kommen. Eine turbulente Woche inklusive Jahreshauptversammlung liegt hinter Köln. Drei Punkte in Kiel wären die richtige Medizin, um nicht einmal den Anflug eines Herbstblues aufkommen zu lassen. Nach der letzten Niederlage gegen Paderborn hatten sich die Geissböcke in der folgenden Woche in Sandhausen auf die Grundlagen im Fußball besonnen und so in die Erfolgsspur zurückgefunden. Ob dies nun erneut gelingt?

Anfang bittet am Montag nach einem freien Wochenende zweimal zum Training. Um 10 und um 15 Uhr müssen die FC-Profis ran, ehe es ab Dienstag bis Freitag je einmal vormittags zur Sache gehen wird. Ein genaues Augenmerk wird dann auch darauf liegen, wen Anfang für die verletzten Sobiech, Koziello und Clemens testen wird. Wer drängt sich womöglich aktiv in den Vordergrund? In welcher Verfassung kommen die Nationalspieler von ihren Länderspielen wieder? Die Geissböcke wollen nach der aufreibenden letzten Woche den Reset-Knopf drücken und den Fokus wieder nur auf das Sportliche legen.

1 Antwort
  1. Ali Perez says:

    Die Mannschaft muss endlich ihrem eigenen Anspruch gerecht werden und die Souveränität an den Tag legen, die alle „Fachleute“ von ihr erwarten. Es kann daher bis zur Winterpause nicht nur darum gehen, nochmal 19 Punkte zu sammeln. Das Wie sollte auch im Fokus stehen. Meiner Meinung haben wir immer noch zu viele Spieler, die es nicht schaffen, mal über einen längeren Zeitraum konstant durchschnittliche Leistungen abzurufen. Das sollte ja wohl ein Mindestanspruch sein! Ansonsten muss man die Mannschaft im Winter weiter verändern.

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