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Trainerwechsel: HSV schmeißt Titz raus und holt Wolf


Den 1. FC Köln und den Hamburger SV trennen nur zwei Punkte. Dennoch haben die Hanseaten am Dienstag ihren Trainer Christian Titz entlassen. Der HSV präsentierte gleich den Nachfolger: Hannes Wolf, der vor zwei Jahren mit dem VfB Stuttgart die Zweitliga-Meisterschaft gewonnen hatte.

Hamburg – Wenn der 1. FC Köln am 5. November zum Montagabendspiel nach Hamburg zum HSV reisen wird, wird beim direkten Konkurrenten um den Aufstieg ein anderer Trainer auf der Bank sitzen. Christian Titz wurde am Dienstag seines Amtes enthoben. Für ihn übernimmt Hannes Wolf, der schon am Mittwoch die erste Trainingseinheit mit den Hamburgern absolvieren wird.

Der 37-Jährige stieg vor zwei Jahren mit dem VfB Stuttgart als Meister in die Bundesliga auf, nachdem er dort ebenfalls nach dem Saisonstart von einem anderen Trainer (Jos Luhukay) übernommen hatte. Wolf kennt seine Aufgabe also bestens, zumal die Ansprüche beim HSV ähnlich gelagert sind wie damals beim VfB. „Es gehört zu unserer Verantwortung, die sportliche Situation sachlich zu analysieren. Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass wir leider nicht die angestrebte Entwicklung genommen haben und ein erhöhtes Risiko sehen, dass wir unser Saisonziel verfehlen werden“, sagt HSV-Sportchef Ralf Becker.

Der HSV liegt in der Zweitliga-Tabelle aktuell mit 18 Punkten zwei Zähler hinter den Geissböcken, die mit 20 Punkten an der Tabellenspitze stehen. Den Hamburgern gelang allerdings in vier von sechs Heimspielen kein Tor, blieb in den letzten vier von fünf Spielen ohne eigenen Treffer und kassierte in dieser Zeit unter anderem eine 0:5 Heimpleite gegen Regensburg. Nun also der Trainerwechsel, ehe es am Freitagabend zum 1. FC Magdeburg geht.

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