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Cordoba: „Das ist eine Motivation für noch mehr Tore“

Jhon Cordoba hat sein Lächeln wiedergefunden. Rund 16 Monate hat es gedauert, doch inzwischen scheint der Stürmer beim 1. FC Köln angekommen. Die beiden Tore am Samstag gegen Dynamo Dresden zeigten, dass der Kolumbianer dem Effzeh in Zukunft helfen kann. 

Köln – Auf diese Momente musste Jhon Cordoba über ein Jahr warten: der Torjubel in Müngersdorf vor den eigenen Fans. Gegen Paderborn hatte der 25-Jährige sein erstes Tor vor heimischem Publikum erzielt, das Spiel aber verloren. Auch gegen den FC Schalke 04 im DFB-Pokal durfte er nach 120 Minuten und Elfmeterschießen trotz eigenen Treffers am Ende nicht auf dem Müngersdorfer Rasen jubeln. Das war am Samstag gegen Dresden anders.

Nach seinem Treffer in Bielefeld zum 3:1-Sieg gelang dem Angreifer mit einem Doppelpack das bislang beste Spiel im FC-Dress. „Ich bin glücklich, habe viel dafür trainiert, das zu schaffen“, sagte Cordoba am Mittwoch. „Tore sind eine Motivation noch mehr Tore zu schießen.“ Vor der Saison hatten die FC-Verantwortlichen gehofft, dass der Kolumbianer von dem Jahr in der Zweiten Liga profitieren könnte. Körperlich gehört er zu den stärksten Spielern der Liga. Nun soll er sich auch vor dem gegnerischen Tor das Selbstbewusstsein holen, das ihm gänzlich verloren gegangen zu sein schien.

Ich fühle mich mit Simon im Sturm gut

„Über die Vergangenheit will ich nicht mehr sprechen“, betonte Cordoba und meinte damit vor allem auch die Diskussionen um seine Person, die 17-Millionen-Euro-Ablöse und die Nachfolge von Anthony Modeste. Cordoba will diese Saison als Neuanfang verstehen, für sich und den Klub. „Darauf konzentriere ich mich.“ Gemeinsam mit Simon Terodde will der Angreifer den FC zurück in die Bundesliga schießen, und sollte Markus Anfang auch in Zukunft auf ein Zwei-Stürmer-System setzen, dürfte Cordoba dazu reichlich Gelegenheiten bekommen. Er muss sie also nur noch nutzen, so wie am Samstag.

„Über das System will ich nicht reden, das ist die Entscheidung des Trainers“, sagte Cordoba, um dann aber doch zu betonen: „Wir haben gut in diesem System gespielt. Simon macht das gut, ich fühle mich mit ihm im Sturm gut.“ Auch Cordoba betonte – wie zuvor mehrere Mitspieler -, dass die Mannschaft sich aufgrund der beiden Spitzen deutlich wohler gefühlt hätte. Bleiben Terodde und Cordoba gesund, dürfte also nichts dagegen sprechen, in naher Zukunft irgendetwas am System zu verändern. Vor allem nicht, wenn die beiden Stürmer ihrem Auftrag nachkommen, der nun auch für Cordoba heißt: Tore schießen.

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