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Veh: „Nicht so wichtig, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben“


Der 1. FC Köln wollte mit attraktivem Fußball die Zweite Liga im Sturm erobern und sich zurück in die Bundesliga schießen. Trotz diverser Offensivspektakel und 35 erzielten Toren in 14 Spielen hat Sportchef Armin Veh nun zugestanden, dass am Ende nur die Punkte entscheidend seien – nicht die Spielweise.

Darmstadt – Nach dem 3:0-Sieg beim SV Darmstadt 98 analysierte Veh die Diskrepanz zwischen einer schaurigen ersten Halbzeit und eines Resultats, das eigentlich auf einen anderen Spielverlauf hindeuten könnte. Dabei rückte er auch ein Stück weit von seiner eigenen Vorgabe ab, nicht nur erfolgreichen, sondern auch attraktiven Fußball spielen zu wollen. Das sei in Liga zwei deutlich schwerer als in Liga eins. Das sagte Veh über…

…den Spielverlauf in Darmstadt

„Wir haben das Spiel mit unserer individuellen Klasse entschieden. Das war der Unterschied. Vom Spielverlauf in der ersten Halbzeit hätte man das nicht so erwarten können. Wir waren im Zweikampfverhalten nicht so, wie wir uns das vorstellen. Mit den Räumen, die wir dem Gegner gegeben haben, hätten unsere Stürmer Tore gemacht.“

…das für den FC typische Tor zum 1:0

„Wenn man uns den Platz lässt, haben wir die Qualität, aus solchen Situationen sofort Tore zu machen. Ein anderer Klub in der Zweiten Liga muss daraus nicht unbedingt treffen, aber bei uns ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir dann auch ein Tor machen.“

…die Treffsicherheit von Terodde und Cordoba

„Es freut mich, dass wir wieder zwei Stürmer aufgeboten haben und dass beide wieder getroffen haben. Man sieht, dass der Gegner, wenn er müde wird, Probleme bekommt. Gerade Jhon ist unheimlich beweglich und ganz schwer zu halten. Er hat jetzt auch das Selbstvertrauen, Bälle filigran zu verarbeiten, was man vorher nicht so gesehen hat. Das macht er jetzt und ist sehr wertvoll für uns. Letztes Jahr war sein Bruder hier, jetzt ist er selbst hier.“ (lacht)

…den Anspruch auf attraktiven Fußball

„Wir wollen versuchen attraktiv zu spielen. Das ist uns nicht immer gelungen, das muss man klar sagen. Auch heute hätten wir diesen Preis nicht unbedingt gewonnen. Am Ende ist die Zweite Liga aber schwierig zu spielen und es ist schwer, die Spiele zu gewinnen. Das ist mir das Wichtigste. Ich habe das große Ziel des Aufstiegs. Da ist es mir nicht so wichtig, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben. Ich glaube weiterhin, dass wir uns mit dieser Mannschaft in der Bundesliga leichter tun würden, weil wir dann wohl mehr Platz hätten.“

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