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#10yearsChallenge – wie lief es eigentlich vor 10 Jahren?

Es ist ein unangenehm kalter Januar im Jahre 2009. Beim 1. FC Köln steht der Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg vor der Tür. Gemäß der aktuellen Internet-Challenge blickt der GLEISSBLOG ein Jahrzehnt zurück…

Köln – Trainer Christoph Daum kann zufrieden sein. Die Aufsteigermannschaft aus der Domstadt hat eine ordentliche Hinrunde hinter sich, konnte aus 17 Spielen 22 Punkte holen und hat damit einen ersten ordentlichen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der Ligaverbleib stellt auch für den Präsidenten Wolfgang Overath das oberste Gebot dar.

Geromel und Petit erweisen sich als Stabilisatoren

Daum konnte sich in der Hinrunde bislang vor allem auf seine Defensive verlassen. Mit nur 25 Gegentreffern (Spitzenreiter Hoffenheim kassierte 23) wirkt die Abwehr der Geißböcke gefestigt. Nicht zuletzt die stark eingeschlagenen Neuzugänge wie Pedro Geromel (Vitoria Guimaraes) und Führungsspieler Petit (Benfica Lissabon) haben erheblichen Anteil daran.

Sorgenfalten bereitet jedoch der Angriff: Zwar schaffte es Milivoje Novakovic, den Abgang von Patrick Helmes nach Bayer Leverkusen zu kompensieren, indem ihm in der Hinrunde zehn Tore gelangen. Doch die Abhängigkeit vom Slowenen lässt beim Trainer die Alarmglocken läuten: Er erzielte mehr als die Hälfte aller Tore des Teams, das inklusive der Novakovic-Treffer 19 Mal erfolgreich war – und damit genau so selten wie der Tabellenvorletzte aus Bochum.

Die Devise: Punkteausbeute wiederholen

Dennoch kann Christoph Daum guten Gewissens in die Rückrunde starten. Seine Mannschaft sollte den Schwung aus dem letzten Hinrundenspiel (2:1-Sieg gegen Bochum) mitnehmen, das auch eine erste Krise mit vier Niederlagen in Folge stoppte. Die Devise bleibt: Punkteausbeute der ersten Saisonhälfte wiederholen – dann steht dem Effzeh eine weiterhin ruhige Spielzeit bevor. Und als Spoiler: Das Ziel wurde nicht ganz erreicht. Trotzdem standen am Ende 39 Punkte auf der Habenseite und der Klassenerhalt war nie in Gefahr. Novakovic beendete die Saison mit 16 Toren und war damit weiterhin der Garant der 35-Tore-Mannschaft.

7 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    Daum war auch für mich lange ein Messias,aber wir sollten heilfroh sein das die Zeit der Flickschusterei vorbei ist und noch mehr froh sein das wir nicht mehr „Hinz“ und „Kunz“ verpflichten müssen,obwohl aus meiner Sicht gerade Petit und Geromel viel zu schlecht als Söldner oder Nichtskönner neben Maniche weg gekommen sind

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