,

Countdown läuft: Noch einmal durchatmen vor dem Endspurt

Sechs Tage bleiben dem 1. FC Köln noch, um sich auf das wichtige Spiel bei Union Berlin vorzubereiten. Kurz vor dem Endspurt gibt Markus Anfang seiner Mannschaft noch einmal zwei Tage frei. Anschließend müssen die Spieler bis zum Heimspiel gegen St. Pauli durchziehen. 

Köln – Die Spieler des 1. FC Köln hatten seit dem Trainingsauftakt am 04. Januar nur wenige Tage frei. Nach einem intensiven Trainingslager und vielen Einheiten steht nun der Schlussspurt der Vorbereitung bevor. Am Freitag und Samstag bekommen die Profis daher zwei Tage frei. „Auch für den Kopf ist das mal wichtig“, sagte Markus Anfang nach der letzten Einheit am Donnerstagmittag. Am Sonntag fällt schließlich der Startschuss für die entscheidende Phase vor dem Auftakt gegen Union Berlin. Danach wird nur noch wenig Zeit sein um durchzuatmen, denn mit drei Spielen innerhalb von neun Tagen ist der Zeitplan eng gestrickt.

Fokus nur auf Berlin

Viel Zeit für die Gegnervorbereitung zwischen den Spielen bleibt da nicht. Daher wird der Effzeh zwischen den Spielen gegen Berlin und Aue auch nicht mehr nach Köln zurückkehren, sondern die verbleibenden Einheiten am Freitag und Samstag in Berlin absolvieren. Zunächst gilt der Fokus ab Sonntag aber voll dem Spiel gegen die Eisernen aus Berlin-Köpenick. „Wir schauen ohnehin nur auf uns. Nach dem Spiel gegen Berlin werden wir dann schauen, ob wir was für die Partie in Aue übernehmen können und uns ab Freitag darauf vorbereiten“, erklärte Anfang.

20 Spieler reisen mit nach Berlin

Aufgrund des Verbleibs in Berlin nimmt Markus Anfang auch mehr Spieler mit, als es die 18 freien Kaderplätze hergeben. Der Trainer wird mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern nach Berlin reisen. Mit im Flieger sitzen wird also auch FC-Kapitän Jonas Hector, der gegen Union seine Gelbsperre absitzen muss, gegen Aue aber wieder zur Verfügung stehen wird. „Nach Berlin müssen wir dann schauen, ob wir noch jemanden nachnominieren müssen“, sagte Anfang. Ob der Trainer aber bis dahin überhaupt Spieler zur Verfügung hat, die er nachnominieren könnte, ist noch ungewiss. Denn beim Training am Donnerstag hatte Anfang auch nur 18 gesunde Feldspieler zur Verfügung – plus den nicht spielberechtigten Anthony Modeste. Immerhin: Der gegen Bochum zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselte Simon Terodde hat sich nicht schlimmer verletzt und konnte die regenerative Einheit am Donnerstag ohne Probleme absolvieren. Trotzdem bleibt die Personalsituation prekär. Das heißt aber auch: Für die beiden Youngsters Nikolas Nartey und Darko Churlinov könnte es die erste Auswärtsfahrt mit den Profis in dieser Saison werden.

Für Marco Höger, Louis Schaub, Lasse Sobiech, Vincent Koziello und Matthias Lehmann ist bereits klar, dass sie die Reise nach Berlin und Aue verletzungsbedingt nicht mit antreten können. Einzig bei Rafael Czichos besteht noch Hoffnung, dass der Innenverteidiger bis dahin seine Gesäßmuskelprobleme überwinden kann.  Aber auch hier konnte Anfang noch keine Prognose abgeben: „Wir schauen von Tag zu Tag und wollen kein Risiko eingehen.“ Nicht nur für ihn wird die Zeit bis zum Spiel gegen Berlin knapp. Für die gesamte Mannschaft bricht am Sonntag der Countdown für die zweite Hälfte der Mission Wiederaufstieg an.

3 Kommentare
  1. Paul says:

    Wenn der FC für Modeste keine Ablöse bezahlen und Tony nicht auf seine Forderungen verzichten will, dann gibt es keinen Grund, dass die Chinesen klein beigeben. Der Gang zum CAS ist dann zwangsläufig, weil die Kündigung nach den FIFA-Statuten unbegründet war. Für so etwas gibt es nun mal Gerichte. Dass es so kommt, war klar vorauszusehen, es sei denn, man ist einer der Schlaumeier unserer Vorstandes, dessen Ablösung ich an dieser Stelle anregen möchte. Das Debakel des Jubiläums hat wieder einmal gezeigt, dass ihnen jedes Urteilsvermögen abgeht.

  2. major says:

    Aber Paul, ist doch alles „risikolos“. Da KANN gar nichts passieren. Dieser edle Vorstand hat alles im Griff und den Drachenkrieger Alexander zur Schlacht der 5 Juristen ins ferne Land der Morgenröte geschickt um mit dem Bösen aufzuräumen und dem Kopf des Himmelssohnes zurück zu kehren.

    Ende des Märchens.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar