Muss schnell eine Lösung finden: Wehrle ist wieder in China (Foto: Ligafoto/Bopp)

Thema Modeste: Die Woche der Wahrheit

Die Causa Anthony Modeste lässt wenig Raum für Fakten, dafür umso mehr für Spekulationen. Eins steht jedoch fest: Bis zum 31.01. muss eine Entscheidung getroffen sein.

Köln – Nicht zum ersten Mal weilt Geschäftsführer Alexander Wehrle im fernen Osten. Es geht wieder mal um Star-Stürmer Anthony Modeste und die Frage, ob der Franzose in dieser Saison noch für den 1. FC Köln auflaufen darf. Bis zum 31. Januar strebt der Effzeh eine außergerichtliche Einigung mit den neuen Verantwortlichen des chinesischen Vereins Tianjin an. Andernfalls wollen die Kölner den Fall vor den internationalen Sportgerichtshof CAS bringen.

Der Effzeh will sich zu den Spekulationen nicht äußern

Der Rechtsstreit mit Tianjin sorgt täglich für neue Schlagzeilen. So auch heute: Wie der Express berichtet, fordern die Verantwortlichen von Modestes Ex-Verein eine Ablöse über 10 Millionen für den Stürmer, zudem soll der Franzose selber auf seine Gehaltsforderungen (30 Millionen) verzichten. Der FC Köln erklärte gegenüber dem GEISSBLOG.KOELN, dass man sich nicht zu den Spekulationen äußern wird, sondern erst im Anschluss den Stand der Dinge kommuniziert, wenn die Gespräche gelaufen sind.

So bleibt nichts übrig, als auf die Faktenlage zu schauen: Alexander Wehrle befindet sich momentan zu Gesprächen in China. Und er muss eine Lösung finden, ein Angebot, mit dem die Chinesen zufrieden sein können. Am besten schnell. Sonst ist es möglich, dass Anthony Modeste keine Spielberechtigung mehr bekommen wird.

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