,

Anfang: „Ich messe Simon nicht nur an Toren“


Mittlerweile kennt jeder im Lande die Top-Werte von Simon Terodde: 17 Spiele, 22 Tore. Eine Quote, die so in den deutschen Profiligen unerreicht ist. Dennoch ist der FC Köln nicht völlig abhängig von seinen Treffern – meint auch sein Trainer Markus Anfang.

Köln – Ein Formtief bei Simon Terodde? „Er ist schon erfahren genug, mit solchen Situationen umzugehen. Er hat das ja auch schon in der Vergangenheit hinter sich gebracht“, weiß Markus Anfang über seinen Schützling. Er glaubt zudem, „dass er auch gar nicht in die Situation reinkommt, weil er immer wieder in die Situation kommt, aus der er Tore schießen kann. Ob das dann immer gelingt, weiß man nicht.“

Eine Vorlage ist wie ein Tor

Ist jedoch auch nicht weiter schlimm, denn „auch, wenn er einen Ball vorbereitet, den beispielsweise Jhon oder ein anderer Mittelfeldspieler verwertet – dann ist es für mich auch gefühlt auch ein Tor von ihm. Weil alle miteinander Fußball spielen“, sagt Coach Anfang, der damit auch wieder klar stellt: Die Mannschaft steht über allem – auch wenn ein Spieler mit einer Quote wie „T-Rod“ heraussticht. „Ich messe Simon nicht zwangsläufig nur an Toren, sondern daran, wie er für die Mannschaft arbeitet und vor allem, was das der Mannschaft bringt“, meint Anfang über den Wert des Angreifers für die Mannschaft, der neben seiner Torquote auch durch andere Top-Daten wie seiner Laufleistung (durchschnittlich 10,44km pro 90 Minuten) auffällt.

Karriereende in Köln? „Könnte ich mir definitiv vorstellen!“

Terodde selber äußerte sich ebenfalls unter der Woche: Im Interview mit dem kicker gab er auf die Frage, ob Köln seine letzte Station als Profi sein könnte, die Antwort: „Das könnte ich mir definitiv vorstellen!“ Das würde Markus Anfang sicherlich ebenso freuen wie ein Tor des Stürmers. Oder eben wie eine Vorlage.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar