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Modeste: Die Spielgenehmigung wurde beantragt


Hat die Thematik rund um Anthony Modeste bald ein Ende? Der 1. FC Köln hat unabhängig vom Verfahren zwischen Modeste und Tianjin die Spielgenehmigung für den Franzosen bei der FIFA beantragt.

Köln – Noch bei der heutigen Pressekonferenz wurde Markus Anfang gefragt, ob Anthony Modeste die Reise nach Berlin und Aue mitmachen würde. „Stand jetzt, gehe ich nicht davon aus, dass wir Tony mitnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er die Spielberechtigung bekommt, sodass er in Berlin ans Spielen kommt, ist anscheinend nicht so hoch“, sagte der Coach und fügte an: „Aber ich lasse mich natürlich überraschen. Ich hoffe natürlich, dass das noch alles klappt.“

Modeste ist nach Rechtsauffassung des FC vertragslos.

Eine kleine Überraschung folgte sogleich: Am Dienstag entschieden sich die FC-Bosse auf Grundlage „vieler Gespräche in China und zahlreicher interessanter Informationen“, wie es Geschäftsführer Alex Wehrle ausdrückt, die Spielberechtigung für den Star-Stürmer bei der FIFA in Zürich zu beantragen. Nach der Auffassung des FC ist Anthony Modeste ein vertragsloser Spieler: „Weder das FIFA-Urteil vom Dezember 2018 noch dessen Begründung stellen in Abrede, dass der Stürmer durch die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses mit Tianjin Quanjin ein vertragsfreier Spieler geworden ist“, wie es in der offiziellen Pressemitteilung weiter heißt.

Bis Transferschluss am Donnerstag, den 31. Januar, sollte der Antrag bei der FIFA vorliegen. Falls die Kölner eine positive Reaktion erhalten sollten, tritt Modestes normaler Vertrag bis 2023 in Kraft. Dass es bis zum Donnerstag-Spiel in Berlin reicht, ist jedoch trotzdem sehr unwahrscheinlich.

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