Ex-Kölner Mario Engels trumpft in Holland auf

Derzeit mach ein ehemaliger Spieler des 1. FC Köln in den Niederladen auf sich aufmerksam. Für Roda JC Kerkrade kann Mario Engels nach 22 Spielen bereits 27 Scorer-Punkte für sich verbuchen. Für den Sohn des ehemaligen Kölner Spielers und Trainers Stephan Engels ist der Effzeh nach wie vor seine Heimat. 

Kerkrade/Köln – Mario Engels ist ein echter Kölner. Als Sohn des ehemaligen Nationalspielers und DFB-Pokalsieger von 1983, Stephan Engels, wurde Mario der Geißbock praktisch mit in die Wiege gelegt. Von 2008 bis 2014 durchlief der heute 25-jährige alle Jugendmannschaften des Effzeh. Der Durchbruch bei den Profis gelang Engels jedoch nie – und so wechselte der Angreifer zum FSV Frankfurt. Dort kam Engels immerhin in 43 Zweitligaspielen auf zwei Tore und sieben Vorlagen. Nach dem Abstieg des FSV im Jahr 2016 wechselte der Rechtsfuß dann allerdings nach Polen zu Slask Wroclaw in die Ekstraklasa. Nach 17 Spielen und drei Toren war nach nur einem Jahr aber wieder Schluss und Engels schloss sich dem damaligen niederländischen Erstligisten Roda JC Kerkrade an.

Erste Saison läuft durchwachsen

In seiner ersten Saison in den Niederladen läuft es sowohl für Engels auch für Kerkrade durchwachsen. Während der Spieler, der vornehmlich auf Linksaußen zum Einsatz kommt, 29 Mal auf dem Platz stand und dabei zwei Tore und zwei Vorlagen erzielte, musste der Verein mit dem 16. Platz am Ende der Saison den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Momentan belegen die Niederländer in der Keuken Kampionen Divisie den fünften Tabellenplatz. Einen maßgeblichen Anteil daran hält Mario Engels. In der laufenden Saison hat der Stürmer in 22 Spielen bereits 19 Tore und 8 Vorlagen abliefern können. Kein Wunder, dass längst andere Vereine auf den Deutschen aufmerksam geworden sind. Engels sollen mittlerweile Anfragen aus der Eredivisie sowie der 2. Bundesliga vorliegen.

Vertrag läuft im Sommer aus

Der Vertrag des Angreifers bei Roda JC Kerkrade läuft im Sommer aus. Für die Niederländer wäre die aktuelle Wintertransferperiode also die letzte Gelegenheit, für Engels eine Ablöse zu generieren. Doch wie die niederländische Magazin Elfvoetbal berichtet, könnte sich Engels auch einen Verbleib in Kerkrade und damit eine Vertragsverlängerung vorstellen. Entscheidend dafür dürfte jedoch sein, ob Kerkrade den direkten Wiederaufstieg in die erste Liga schafft. Denn mittlerweile hat sich Engels für das Niveau der Eredivisie mehr als empfohlen. Doch wie sein Vater Stephan dem Magazin mitteilte, sei eine Rückkehr in seine Heimat nach Köln und zu seinem Ausbildungsverein sein absoluter Traum.

Auch wenn die zweite niederländische Liga dem Niveau der 2. Bundesliga in Deutschland wohl hinterherhinken mag, in Köln wird man sicherlich erfreut über die Leistungen des ehemaligen Eigengewächses sein.

2 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    Quatsch mit Sauce Die hölländische 2.Liga muss und wird grottenschlecht sein,des er so „explodiert“ da. Der Junge hats hier nicht gepackt und fertig Auch ein Mark Uth stösst gerade total an seine Grenzen Die Leistungen in den Operettenligen sind nun mal kein Maßstab Habe fertig

    • Boom77 says:

      Ja, man wartet nur noch auf die Meldung, dass irgendeiner, den man in der FC-Jugend vor Jahrzehnten als „großes Talent“ ausgemacht haben will, nun in der Kreisliga C so richtig durchstartet… Wird Zeit, dass der Spielbetrieb in der 2. Liga endlich wieder los geht, damit diese „Winterloch-Berichte“ mal ihr ende haben ;)

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar