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Anfang sicher: Spielgenehmigung für Modeste „nach dem Pauli-Spiel“

Das abgesagte Spiel beim FC Erzgebirge Aue erwischte den 1. FC Köln eiskalt. Doch mit etwas Abstand könnte die Verlegung für den Effzeh sogar zum Vorteil werden. Allein wegen Anthony Modeste.

Köln – „Ein schnelles Spiel wäre für die Köpfe gut gewesen“, sagte Dominick Drexler am Dienstag zum ausgefallenen Aue-Spiel. Die Kölner hätten gegen die Veilchen gerne Wiedergutmachung für den ernüchternden Auftritt bei der 0:2-Pleite gegen Union Berlin betrieben. Doch der Schnee machte der Mannschaft von Trainer Markus Anfang einen Strich durch die Rechnung. Die Domstädter müssen noch einmal nach Aue reisen. Für Anthony Modeste könnte das ein Spiel mehr im FC-Trikot bedeuten.

Stand der Dinge ist, dass wir nach dem Pauli-Spiel mit der Spielgenehmigung rechnen können

Am Dienstag teilte die DFL den Nachholtermin für die Partie gegen Aue mit. Der FC muss am Mittwoch, den 27.02 bei den Veilchen antreten – und somit einen Tag vor Weiberfastnacht. Auf Köln kommen durch die Neuansetzung eine weitere Englische Woche und zusätzliche Reisestrapazen zu. Aus sportlicher Sicht könnte die Verlegung jedoch zum Vorteil werden. Denn beim Nachholspiel wird Anthony Modeste offenbar zum FC-Kader gehören.

„Stand der Dinge ist, dass wir nach dem Pauli-Spiel mit der Spielgenehmigung rechnen können“, sagte Anfang am Montag. Beim FC ist man offensichtlich optimistisch, dass der Franzose bald wieder für die Geissböcke auf Torjagd gehen kann. Dafür sprechen auch die Wechsel von Serhou Guirassy und Simon Zoller. Beide Angreifer verließen die Kölner im Winter. Aktuell stehen mit Simon Terodde und Jhon Cordoba nur zwei nominelle Stürmer im Kader. Modeste könnte den Sturm wieder komplettieren.

Tony ist fit

Markus Anfang gab sich am Montag jedenfalls äußert optimistisch ob der baldigen Rückkehr des Torjägers. Zudem zeigte sich der FC-Coach zufrieden mit dem körperlichen Zustand von Modeste zeigte: „Tony ist fit, trainiert ganz normal mit. Trainingstechnisch haben wir alles getan, damit er den Rückstand aufholt. Aber die fehlende Wettkampfpraxis können wir schwer ersetzen.“ Diese kann sich der Franzose lediglich in den Spielen holen. Damit will er schon nach der Partie gegen den FC St. Pauli anfangen. Dann treten die Domstädter beim SC Paderborn.

9 Kommentare
  1. ichfreuemich says:

    Wenn das wirklich eintreffen sollte, dann sollten hier einige Dauer-Nörgler mal Abbitte leisten. Wie viele unsägliche Kommentare gab es hier wegen des ach so stümperharften Vorstands, die diese vollkommen risikolose Gelegenheit ergriffen haben – obwohl es ja nach Meinung all dieser Experten hier überhaupt keine Chance gab, Modeste zu bekommen und die Rechtsexperten vom FC all keine Ahnung haben … .

    Dieser Vorgang ist ein gutes Zeichen, was passiert, wenn unter dem Deckmantel der Anonymität in sozialen Medien alles für ein Schwachsinn verbreitet werden darf – Hauptsache, man man kann mal wieder geisten Unsinn verbreiten, um Unfrieden zu stiften und irendwelche verantwortlichen Akteure in Miskredit zu bringen.

  2. OlliW says:

    Abwarten. Ich denke nicht, dass Wehrle irgendwen verarscht. Warum sollte er? Hat er das je getan? Warum entdeckt er diese Untugend jetzt für sich als Stilmittel? Unwahrscheinlich. Was hätte der FC davon, was hat Wehrle davon, was die Fans, was Modeste?
    Wehrle pokert, und warum sollte er das nicht, wenn die rechtliche Grundlage nach seiner Einschätzung und nach und nach Beratung diverser Juristen es erlaubt? Wenn die vorläufige Spielgenehmigung wahrscheinlich ist, warum sie dann nicht mitnehmen? Wir kennen weder den Vertrag von Modeste, noch die genauen Forderungen hüben wie drüben. Es ist alles nur Schaumschlägerei in den Medien, von dem wir nur Derivate mitbekommen. Diese interpretieren wir dann entweder pro FC ´(weil das ein sauberer Club ist) oder eben dagegen (weil es ein verlogener Möchtegern Verein ist mit einer korrupten, verlogenen Mischpoke in der Führung). Wenn man sich also immer verarscht fühlen will, dann ist das so.

    Was wissen wir denn? Wenig:
    – Gegen den FC ist bislang kein Verfahren anhänglich.
    – Der FC hat Modeste groß als Rückkehrer angekündigt, als man davon ausging, was es rechtens sei. Ob es das ist, weiß immer noch keiner bis heute.
    – Wer in China den Hut auf hat? Kein Schimmer.
    – Wo lag von welcher Seite nach welchem Recht ein Vertragsbruch vor? Kein Schimmer.
    – Gegen Modeste liegt kein Verfahren vor bislang.
    – Es gibt dubiose Forderungen auf beiden Seiten, das ist alles.

    Dass der FC mit 10 Mios Modeste „auslösen“ könnte steht bislang im Raum. Dass man das zurückweist, ist doch allzu verständlich. Dass es im Geheimen gezahlt wird oder schon wurde, ist nichts als eine grundlose Unterstellung. Sollte man es am Ende tun (müssen), um größeren Schaden abzuwenden und endlich Ruhe und Klarheit zu bekommen, ist es was anderes. Dann kann man es auch wiederum offen machen und sich der Schlammschlacht stellen, die dann auf den FC einbricht.

    Ich schätze, dass es am Ende vor den CAS geht. Wenn die rechtlichen Nachfolger des Clubs es nicht tun, weil sie sich keine Chancen ausrechnen oder andere Probleme haben, wird Modeste es tun, um sein Geld zu bekommen. Und sollten die bislang durchgesickerten Fakten stimmen, wird der CAS das Ding pro Modeste entscheiden. Also wenn es stimmt, dass in seinem Vertrag eine Kündigung bei Ausbleiben irgendwelcher Zahlungen rechtens ist und Modeste auf diesem Pfad geblieben ist.

    Sollte alles seit November gelogen sein, ist ohnehin das ganze Gerede hinfällig, wer wann wen „verarscht“ hat.

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