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Exklusiv: Manfred Schmid kehrt zum Effzeh zurück

Diese Personalie ist eine kleine Sensation: Wie der GEISSBLOG.KOELN exklusiv erfuhr, kehrt Manfred Schmid zum 1. FC Köln zurück. Der ehemalige Co-Trainer unter Peter Stöger wird bei den Geissböcken den Posten des Chefscouts übernehmen.

Köln – Der 47-Jährige lebt noch immer in Köln und wird Nachfolger von Nils Schmadtke, der seinen Vertrag Ende Dezember 2018 beim FC aufgelöst hatte. Schmid war 2013 zusammen mit Peter Stöger von Austria Wien nach Köln gekommen, hatte mit den Geissböcken den Aufstieg in die Bundesliga und später den Einzug in die Europa League gefeiert.

In der Abstiegssaison 2017/18 war er dann aber zusammen mit Stöger entlassen worden und anschließend zu Borussia Dortmund gewechselt. Nun also kehrt der ausgebildete Fußballlehrer in neuer Funktion zu den Geissböcken zurück. Als Chefscout werden ihm künftig Martin Schulz, Chris Kresse und Ex-U21-Spieler Marco Ban unterstehen. Sportchef Armin Veh wollte die Personalie auf GBK-Nachfrage noch nicht bestätigen.

38 Kommentare
  1. Huey L. says:

    Hatte eigentlich täglich damit gerechnet, dass die Verpflichtung von Sven Mislintat für diese überaus wichtige und zukunftsweisende Position bekannt gegeben wird!!! ;-)
    Spaß beiseite, man kennt Manfred Schmid genau und wird daher wissen, wen man sich da für was geholt hat, wenn es denn so kommt (ist ja noch nicht offiziell bestätigt worden). Ich hoffe, dass sein Kölner Wohnsitz nicht das alleinige Kriterium war… !;-)
    In diesem Sinne: “ Welcome back Manfred Schmid!“

  2. Huey L. says:

    Ich hoffe nicht, dass man mit der Verpflichtung von Manfred Schmid den Druck auf Markus Anfang in der Form erhöhen will, dass ein potentieller Nachfolger quasi schon an anderer Position im Verein sitzt. Ich weiß, jetzt werden viele sagen, Armin Veh würde in so einem Fall übernehmen, die Frage ist aber, ob dessen diesbezügliche und logischerweise reflexartig vorgetragenen Dementis zu dieser Frage absolut ernst und nicht diskutierbar gemeint sind?

  3. Huey L. says:

    Bitte nicht Stöger zurückholen. Was die Verpflichtung eines einstmals erfolgreichen (sieht man mal von seiner letzten Saison ab) FC Trainers „bringt“, dürfte uns die zweite Verpflichtung von Christoph Daumen eindrucksvoll vor Augen geführt haben…!!!

  4. Klemens Siebers says:

    Ich hatte mich schon gewundert das der Sohn als Scout angefangen ist wo der Vater Geschäftsführer Sport ist und dazu immer noch tätig ist wo der Vater beim Erstligisten in verantwortlicher Position ist.
    Grundsätzlich sehe ich noch kein Konzept im Spiel , bei den Spieler vor dem Publikum unbegreiflich das wir zu Hause in der zweiten Liga verlieren.

  5. standmattes says:

    Der Pitter, der alte Gurkenkopf, soll mit seiner Frau zusammen das Oktoberfest in Wien
    organisieren, aber bitte nie mehr bei uns Trainer werden.
    Wie der sich vom ersten Tag an beim BVB in kompletter Fan-Montur präsentiert hat, das war schon echt behindert.

  6. Gerd Mrosk says:

    …ach,und ich bekomme immer Buhrufe,wenn ich am Thema vorbeischreibe.Ich mag den Schmid und vllt ist er ja gut vernetzt und kann uns sehr schnell weiterhelfen auf vakanten Positionen.Ich finds übrigens bashing wenn man schon Nachfolger handelt,auch wenn ich selbst gesagt hab das ich mir alles(auch Stöger)vorstellen kann. Heisst aber nicht das ich das will

  7. NICK says:

    Wir werden für das Aufnahmebecken für Quereinsteiger…Manager? Da nehmen wir halt nen Trainer den keiner mehr haben will…Chefscout – da nehmen wir halt nen Trainer den sonst keiner haben will…Jugendleitung? Da nehmen wir halt nen Trainer…also wenn mal einer krank ausfällt – Trainer haben wir.

    Von den meisten Rückholaktionen halt ich nix, von dieser schon mal gar nix…

    • Ali Perez says:

      Du bist sehr schlecht informiert! AV hat in seiner Karriere sehr wohl schon Kader zusammengestellt. Unter anderem beim VfB mit dem er dann auch Meister geworden ist. Horst Heldt, der damals zum VfB dazugestoßen ist, hat hingegen die Meisterschaft als sportlicher Leiter lediglich geerbt. Muss man natürlich wissen! Schmid hat sich in seiner Karriere auch schon mit Talentsichtung beschäftigt. Ein mieses Gefühl habe ich nur, weil Schmid sich unter Schmadtke auch mit der Videoanalyse von Spielern beschäftigt hat. Und die sportliche Entwicklung des Kaders in der Ära Stöger war doch ziemlich mau.

  8. ingman says:

    Es ist respektlos….den besten Trainer der letzten 25 Jahre hier so negativ darzustellen….Peter Stöger hat bei FC eine tolle Arbeit abgeliefert….den Abstieg hat er sicher nicht allein verschuldet….die vielen verletzten…die unglaublichen Videoschiri-Entscheidungen…..der Verkauf von Modeste….es haben viele Faktoren dazu beigetragen…..und zum Thema BVB Montur….lasst mal die Kirche im Dorf….wenn ich von Opel zu Ford wechsle…trag ich auch nen anderen Blaumann….ich würde mich freuen…über Peter Stöger…diesen Traumtänzerfussball den kein Spieler zu verstehen scheint….will doch keiner mehr sehen….nicht mal der Veh

    • Max Moor says:

      Korrekt Ingman . Peter Stöger war der Beste Trainer den wir in den letzten 25 Jahren hatten und das sollte man als Fan auch schätzen ! Die ihn hier negativ sehen sind nicht ganz fit . Entweder haben diese Leute einen Schatten oder .. Ich wäre auch froh wenn er zurück kommen würde . Herr Anfang schafft es nicht das waren einfach zu viele Spiele die nicht gut waren

      • Theodor J. Wennekers says:

        Peter Stöger hat uns in einer schwierigen Situation geholfen, nicht mehr, oder weniger! Andere haben vor ihm auch den Aufstieg geschafft und andere haben auch CL und EL geschafft! Ich kenne aber keinen Trainer, der so destruktiv und emotionslos hat spielen lassen wie Stöger. Nach dem mehr als glücklichen EL-Platz, hat er uns, mehr oder weniger bewusst (nach seinem Scharmützel mit Schmadtke), in den Abgrund geführt. Wir waren die Lachnummer nicht nur in Deutschland, sondern Europaweit! Dem ganzen die Krone auf setzte dann die Nachricht, das er sich schon im Juli auf Mallorca mit Watzke getroffen hatte, um nach BVB zu wechseln! Erinnern möchte ich auch daran, das er schon vor dem Belgrad- und Schalkespiel, den Vorstand so provozierte, dass der gar nicht anders konnte, als ihn zu entlassen! Eine Woche später war er Trainer in Dortmund…… Ein Schelm wer böses dabei denkt!

        • Ali Perez says:

          Kurz und bündig! Alles drin!!!
          Ist mir echt ein Rätsel, wie man sich den Alpen-Trapattoni zurückwünschen kann. Die fußballerische Entwicklung unter ihm war gleich 0!!! Ergebnisse hin oder her. Angucken konnte man sich das Gekicke nicht. Zum Schluss stimmte es noch nicht mal mehr konditionell. Das kann man sich nicht schön reden!!! Und unter einem astreinen Charakter stelle ich mir auch etwas anderes vor.

          • Boom77 says:

            Ist irgendwie ein „komisches“ Thema. Man möchte nämlich jedem hier recht geben. Denn Peter Stöger war der erfolgreichste Trainer bei uns die letzten 15 bis 25 Jahre. Das stimmt. Ich honoriere seine Leistungen auch bis zu seiner letzten Saison. Das war schlicht und einfach sehr gut, wenn auch nicht schön anzuschauen. Aber er hat aus dem Spielermaterialn schlicht das herausgeholt, was es hergibt und das sehr lange Zeit zum Besten. Dafür: Hut ab und vielen Dank!

            Aber: Die letzte Saison hat auch seine Schwächen aufgezeigt. Er kann eine Mannschaft spielerisch nichzt fortentwickeln. Er kann nur einen Stil. Hinten dich. Und wenn man durch die EL-Qualifikation zum „Favoriten“ wird, gegen den sich viele Gegner auch defensiver aufstellen, ist Stöger mit seinem Latein schliucht am Ende. Das haben wir u.a. auch in seiner letzten Saison gesehen. Dazu kam auch seine Lustlosigkeit. Gerade auch was die Transferperiode angeht. Schmadtke hat viele und gravierende Fehler gemacht, aber eine Aussage von ihm, die ich über seine letzte Saison beim FC in „11 Freunde“ gelesen habe, glaube ich aufs Wort. Der Stöger hatte keinen Bock mehr, was vielleicht auch daran lag, dass Schmaddi an seine Frau ran wollte. Aber ich glaube sofort, dass der Stöger dem Schmaddi bei jedem Spieler, der in der Diskussion für einen Transfer stand, gesagt hat: „Mir Wurst. Mach was Du willst.“

            Genauso lustlos hat er die Mannschaft trainiert. Den erfolgreichen Fitnesscoach abgesägt etc. Kurz um: Viele Meriten, aber zurück… Nein! Es ist Zeit für andere Gesichter.

          • major says:

            Das wäre mal eine Frage, die zum derzeitigen Personalkarussell beim Effzeh passen würde (und auch wieder zum Thema zurück führen würde)

            „Zum Schluss stimmte es noch nicht mal mehr konditionell“

            Warum wurde damals Benni Kugel verjagt?
            Angesichts der Laufleistung stimmt es immer noch nicht. Die Personalentscheidungen haben also nichts wesentliches verbessert…Torwart wird schlechter, Fitness stimmt nicht, Verletzungshäufigkeit nimmt zu…

            Personal…warum jetzt Max Vollmar?
            Wenn der „Spieß“, der bisher für die Versorgung wie „Nutten, Bier und Kippen“ zuständig war, gehen muss, dann ärgert das die Mannschaft.
            Warum? Will man so die Komfortzone aufbrechen?
            Müssen die Jungs bald im Fernfahrerhotel übernachten?

  9. Herrmann says:

    Stöger war der beste Trainer der letzten 25 Jahre beim Effzeh. Das ist Fakt. Wer das nicht zu würdigen weiß, leidet unter nem Kurzzeitgedächtnis. Diese Undankbarkeit, wie man sie hier teilweise liest, gibts glaub ich auch nur im Kreise der überheblichen Fans des ruhmreichen 1.FC Kölns.

  10. OlliW says:

    Stöger hat unumstritten seine Verdienste. Er hat eine Lokcherheit, Ruhe und ein Selbstverständnis rein gebracht, das wir so vorher noch nie hatten. Seitdem ist Baustelle. Aber die Baustellen begannen bereits unter ihm. Und er war oder schien unfähig und auch irgendwie unwllig, sich dem zu stellen und zu begegnen. Das Ergebnis kennen wir. Und ebenso wie Stöger den Aufstieg, die Stabilität und EU-League zu verantworten hat, so ist er auch am Niedergang mitverantwortlich. Und dass er mit Dortmund liebäugelte und das dann forciert hat, als das FC Schiff sank, ist doch klar wie sonst was! Und dann muss man sich nicht sechs Tage später komplett – inklusive Brille! – in schwarz-gelb präsentieren. Als Trainer kann man auch auf Merchandising verzichten, wie man täglich sehen kann. Das hat vielen weh getan. Das gehört alles zur Wahrheit dazu, die wie immer komplex ist. Also bringt es nichts, Stöger entweder zu vergöttern oder zu verteufeln. Und meiner Meinung nach ergibt es keinen Sinn, ihn jetzt als Anfang-Ersatz ins Spiel zu bringen. Es sind eine andere Mannschaft, andere Voraussetzungen gegeben. Dass er hierher kommt und wir dann sorglos aufsteigen, ist reines Wunschdenken.

    • Boom77 says:

      Genau. Wie ich geschrieben habe, kann der Stöger nur eine Art von (manche nennen es auch nicht zu unrecht „Anti“-) Fußball. Habe große Zweifel, ob er diesen mit dem Kader den wir haben, überhaupt erfolgreich spielen lassen kann. Denn ich denke, „Stöger-Fußball“ kann dieser Kader wirklich nicht. Das gäbe vermutlich ein ganz böses Erwachen, wenn der Stöger jetzt übernehmen würde.

  11. Ulrich Treimer says:

    Mit solchen Rückholaktionen haben ich meine Probleme. Schmid ist doch erst gegen Abfindung gegangen und jetzt wieder da.
    Meine Meinung hat nichts mit der Person Schmid zu tun, sondern grundsätzlich mit Rückholaktionen, die fast immer in die Hose gehen und zwar nicht nur beim FC. Ein erfahrener BL-Trainer, der auch mal den FC trainiert hat, sagte einmal zu mir: Kreuze nie deinen eigenen Weg.

  12. Gerd Mrosk says:

    Interessant Hört sich so an als wäre Anfang schon weg.Ist er nicht und da der FC zumindest jetzt ein „machbares“ Programm hat wird er die Saison überleben Dann wird analysiert was gewesen ist und was Veh denkt,was mit Anfang in Liga 1 möglich ist Denke dann erst wird er durch den Rost fallen,aber dann geh ich davon aus das Veh schon was in petto hat.Also jetzt über Stöger überhaupt zu reden ob positiv oder negativ ist vergebene Mühe.Denke nicht ,das Veh wenns soweit ist über Stöger nachdenkt,denn sein Fussball ist eben bekannt und nicht vergessen.

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