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Schmid: „Mit dem FC auf Top-Niveau zurückkehren“

Nach einem Jahr und drei Monaten kehrt Manfred Schmid zum 1. FC Köln zurück. Der Österreicher feierte am Mittwoch nicht nur seinen 48. Geburtstag. Er wurde von den Geissböcken auch offiziell als neuer Chefscout vorgestellt. Der GEISSBLOG.KOELN hatte am Dienstag exklusiv von der Personalie berichtet.

Köln – Am Dienstagabend weilte Schmid noch in England. In Liverpool sah er das Spiel der Reds gegen den FC Bayern München (0:0). Ein Spiel, das künftig wohl nicht von direktem beruflichen Interesse des ehemaligen Co-Trainers von Peter Stöger sein wird. Zumindest nicht mit Blick auf mögliche Transferziele des 1. FC Köln.

Schmid soll die Scouting-Abteilung des 1. FC Köln neu aufstellen und dafür sorgen, dass vielversprechende Spieler den Weg ans Geißbockheim finden. „Bei der Neuausrichtung unserer Scoutingabteilung war uns ganz wichtig, dass wir die Fachkompetenz steigern“, sagte Sportchef Armin Veh bei der Präsentation und verwies darauf, dass Schmid als ausgebildeter Fußballlehrer neben seiner Erfahrung im Profibereich auch das entsprechende Wissen mitbringe. Die Verhandlungen hatten in den letzten Wochen stattgefunden, als Schmid mehrfach am Geißbockheim vorbeischaute. Offiziell nur aus privaten Gründen, insgeheim aber schon mit dem Ziel, der neue Chefscout der Geissböcke zu werden.

Schmid, der privat nach der Trennung vom FC im Dezember 2017 in Köln wohnen geblieben war, betonte, in den vergangenen Monaten in vielen Stadien Europas unterwegs gewesen zu sein und den FC nun „dabei unterstützen möchte, auf Top-Niveau zurückzukehren“. Der 48-Jährige hatte in der Vergangenheit zwar erklärt, nach vielen Jahren als Co-Trainer sich auch die Rolle als Cheftrainer bei einer Mannschaft vorstellen zu können. Nach GBK-Informationen hatte er nach dem Ende des Intermezzos bei Borussia Dortmund auch Angebote vorliegen, die ihn aber nicht überzeugen konnten. Unter anderem war er bei Fortuna Köln als Nachfolger von Uwe Koschinat im Gespräch gewesen. Nun also die Rückkehr zum FC in neuer Rolle. Nach Dr. Jörg Jakobs, der als ehemaliger Sportdirektor ins Amt des Aufsichtsrats wechselte, das zweite eines ehemaligen leitenden Angestellten in den vergangenen Monaten.

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