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Setzen die Spieler gegen Sandhausen ein Signal?

Gerne wird im Mannschaftssport der Ausspruch benutzt: „Es gibt keine Ausreden mehr.“ Beim 1. FC Köln hätte es eigentlich schon seit dem ersten Spieltag keinen Ausreden geben dürfen. Dennoch wurden selbst nach dem 2:3 in Paderborn erneut der Abstieg als Erklärung herangezogen. Ein überholter Reflex, denn der Effzeh muss jetzt ohne Wenn und Aber liefern.

Köln – Markus Anfang stand in der vergangenen Woche im Fokus. Die Niederlage in Paderborn, die Brandrede von Armin Veh, die Fragen nach Taktik, Standards, Auswechslungen und schließlich nach der angeblichen Spitzel-Affäre haben den Trainer mehr beschäftigt, als ihm Recht gewesen sein dürfte. Themen, die im Falle weiterer Misserfolge gerne als weitere Ausreden herangezogen werden könnten, da doch die Unruhe um die Mannschaft zu groß gewesen sei.

Am Samstag ab 13 Uhr rückt Markus Anfang jedoch etwas aus dem Fokus. Im Blickfeld stehen dann vor allem die elf Spieler, die der FC-Coach im so wichtigen Spiel gegen den SV Sandhausen auf den Rasen schickt. Der Tabellendritte tritt zuhause gegen den Tabellenvorletzten an – nicht nur aufgrund der brisanten Lage der Geissböcke ist ein Sieg für den FC Pflicht. Denn auch das Kräfteverhältnis spricht eine klare Sprache. Abgesehen von den eigenen Qualitäten, die zuletzt zu selten sichtbar wurden, geht es gegen die Mannschaft mit den wenigsten Siegen in dieser Saison (drei). Nur eine Mannschaft hat in dieser Saison weniger Tore erzielt als der SVS (23). Und kein Team hat auswärts weniger Punkte geholt als der Gast aus Baden-Württemberg (sechs).

Drei Punkte zuhause sind Pflicht

Für den 1. FC Köln geht es am Samstag also nur um den Sieg. Die Fans erwarten von ihrem Team, angeschlagen oder nicht, dass es der Favoritenrolle gerecht wird. Passend dazu wird sich Müngersdorf wohl erneut bis auf nur wenige freie Plätze füllen. Lasse Sobiech sagte zu Wochenbeginn im Express: „Es gibt keine Ausreden mehr. Drei Punkte zuhause sind Pflicht.“ An diesen Worten werden sich die Spieler messen lassen müssen.

So könnte der Effzeh spielen: T. Horn – Meré, Sörensen, Hector – Risse, Geis, J. Horn – Koziello, Drexler – Cordoba, Terodde

8 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    Ja richtig,mein Platz ist bis auf den letzten Zentimeter gefüllt Hoffe sie dürfen rund um die paar hundert Sandhäuser(was ein Name) die Sitzplätze verkaufen .Ich würde mal sehr gerne wissen ,wovon das eigentlich alles abhängt,da in der Vergangenheit oft viel Geld verloren ging,wenn der Gast das Kontingent nicht ausschöpfen konnte.Bestimmt auch von 12 Kriterien,wie beim Elfmeter…Ach übrigens…3:0 gehts aus und alle Kölner gehen froh nach Haus.

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