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Spitzel-Affäre? Veh schimpft: „Dafür muss man richtig scheiße denken“

Hat der 1. FC Köln eine Spitzel-Affäre? Ein entsprechender Bericht des Sportbuzzer schlug am Mittwoch hohe Wellen am Geißbockheim, wonach Markus Anfang mehrere Spieler als Spitzel auserkoren habe, um ihm innerhalb der Mannschaft Informationen zu beschaffen. Sportchef Armin Veh platzte daraufhin am Donnerstag der Kragen.

Köln – Dem Bericht zufolge hatte Veh am Samstag während der Krisensitzung mit der Mannschaft alleine zu den Spielern gesprochen und nicht im Beisein des Trainers. Diese ungewöhnliche Maßnahme bestätigte Veh am Donnerstag: „Dass ich alleine zur Mannschaft spreche, kommt nicht so oft vor, es kommt aber vor“, sagte Veh auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des Effzeh gegen den SV Sandhausen. „Es ist aber immer in Absprache mit dem Trainer.“

Angeblich habe Veh in dieser Sitzung versucht, die sogenannte Spitzel-Affäre zu verifizieren und die Mannschaft direkt darauf angesprochen. Dies bestritt der Sportchef am Donnerstag vehement und nahm sich den Bericht mit deutlichen Worten zur Brust. „Wenn ein Medium, das ich nicht kenne, berichtet, es gäbe Spitzel in unserer Mannschaft, die unser Coach angewiesen haben soll, dann ist das starker Tobak“, schimpfte der Geschäftsführer Sport.

Veh war explizit aufgrund dieses Berichts zur Pressekonferenz erschienen. „Auf solch reine Erfindungen muss ich jetzt auch noch antworten. Das ist hanebüchen. Um darauf zu kommen, muss man richtig scheiße denken.“ Auch Anfang selbst bestritt, solch eine Maßnahme getroffen zu haben.

Die Antworten von Veh und Anfang zum Spitzel-Vorwurf gibt es im Video.

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